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Ich bin dann mal am basteltippen - 13HN1044 Heiko - 06.08.2026 Der Plan: S.T.O.P. 163n über soundkarte mit WIN10 Ja, ich weiß... es gibt andere und schnellere Möglichkeiten für PR, aber ein Plan ist ein Plan. Und da das Band für JS8 zur Zeit ziemlich dünn ist habe ich etwqas freie Zeit. Allerdings ging es nicht ohne Hilfe, so habe ich ChatGTP mal um einen Rat gefragt. Wenn du S.T.O.P. unbedingt verwenden möchtest, dann ist das grundsätzlich möglich – allerdings gibt es eine technische Hürde: S.T.O.P. wurde für einen echten TNC entwickelt. Das Programm kommuniziert über die serielle Schnittstelle mit einem TNC (z. B. TNC2 oder kompatibel) und erwartet dessen Host-Protokoll. Eine Soundkarte allein kann dieses Protokoll nicht bereitstellen. Es gibt im Wesentlichen drei Wege: 1. Hardware-TNC (empfehlenswert)
2. Soundkarte + Software-TNC Mit Dire Wolf lässt sich ein KISS-TNC emulieren. Das funktioniert hervorragend mit modernen Programmen, S.T.O.P. kann damit aber in der Regel nicht direkt arbeiten, weil es kein KISS, sondern einen klassischen Host-TNC erwartet. 3. TNC-Emulator Es gab früher einige Programme, die einen Hardware-TNC emulierten. Diese sind heute allerdings selten und meist unvollständig dokumentiert. Einen weit verbreiteten, vollständig kompatiblen TNC2-Host-Emulator für Windows gibt es meines Wissens nicht. Ich würde für dein Projekt Folgendes empfehlen Da du bereits nach alter Packet-Radio-Software gefragt hast, würde ich versuchen, S.T.O.P. möglichst originalgetreu zu betreiben:
Eine andere Möglichkeit Falls dein Ziel nicht nur der Betrieb von S.T.O.P., sondern ein komplett virtueller Packet-Radio-Arbeitsplatz ist, könnte man auch einen kleinen DOS-PC in einer virtuellen Maschine einrichten und dort einen virtuellen COM-Port zu einem TNC-Emulator weiterreichen. Das wäre ein interessantes Bastelprojekt, aber deutlich komplexer. Eine Frage hätte ich noch: Welches S.T.O.P. besitzt du genau?
s.t.o.p. 163n S.T.O.P. 1.63n ist eine der ausgereiftesten Versionen der Software und wurde für DOS als Terminal-, Node-, Digi- und Mailboxprogramm veröffentlicht. Sie ist heute noch in verschiedenen Packet-Radio-Archiven erhältlich. Da du speziell S.T.O.P. 1.63n einsetzen möchtest, würde ich das Projekt so aufbauen: Windows 10/11 │ DOSBox-X │ S.T.O.P. 1.63n │ COM1 │ TNC (Hostmode) │ Funkgerät Wenn du unbedingt eine Soundkarte verwenden möchtest Hier wird es interessant. S.T.O.P. 1.63n kann direkt kein Soundmodem ansprechen. Es erwartet einen TNC, der das AX.25-Protokoll bereits verarbeitet hat und über die serielle Schnittstelle kommuniziert. Es gibt jedoch einen möglichen Weg: S.T.O.P. │ virtueller COM-Port │ AGW Packet Engine (AGWPE) │ Soundmodem │ Soundkarte │ Funkgerät oder S.T.O.P. │ virtueller COM-Port │ Dire Wolf │ Soundkarte Der Knackpunkt: S.T.O.P. spricht nicht nativ das AGWPE- oder KISS-Protokoll, sondern den klassischen TNC-Hostmode. Deshalb funktioniert diese Kombination nicht ohne zusätzliche Emulation. Ein vollständig kompatibler Hostmode-Emulator ist heute kaum verbreitet. Ich hätte aber eine Idee Da ich selbst noch die klassische Packet-Radio-Welt mit TFPCX, BayCom, S.T.O.P., TE und den TNC2-Protokollen kenne, würde ich versuchen, einen virtuellen TNC2-Hostmode zwischen S.T.O.P. und Dire Wolf zu setzen. Das ist zwar kein Standardaufbau, aber technisch machbar und ein interessantes Retro-Projekt. Eine Frage dazu: Möchtest du das System für
Je nach Einsatzzweck würde ich dir eine möglichst originale, aber dennoch alltagstaugliche Lösung zusammenstellen – möglichst ohne einen echten Hardware-TNC. 27.235 Mhz Das macht das Projekt besonders interessant. 27,235 MHz USB (CB-Packet, 1200 Baud AFSK) war in Deutschland in den 1980er- und frühen 1990er-Jahren sehr verbreitet. Mit heutiger Hardware lässt sich das durchaus wieder aufbauen. Für S.T.O.P. 1.63n sehe ich folgende Möglichkeiten: Variante 1 – Original (am zuverlässigsten)
Variante 2 – Komplett ohne Hardware-TNC (experimentell)
Ich hätte aber ein interessantes Projekt Man könnte einen kleinen Hostmode-Emulator schreiben, der:
S.T.O.P. 1.63n │ Hostmode (COM1) │ Host↔KISS-Emulator │ KISS │ Dire Wolf │ Soundkarte │ CB-Funkgerät (27,235 MHz USB) Damit könntest du S.T.O.P. unverändert verwenden und hättest trotzdem keinen Hardware-TNC mehr nötig. Das halte ich für machbar Die Hostmode-Protokolle des TNC2 sind dokumentiert, ebenso das KISS-Protokoll. Der Emulator müsste im Wesentlichen nur:
Das würde mich reizen Da du offenbar ein Freund der klassischen Packet-Radio-Technik bist, könnten wir gemeinsam einen freien Hostmode-Emulator für Windows entwickeln. Soweit ich weiß, gibt es derzeit keine allgemein verfügbare Lösung, die genau diese Lücke schließt. Das Ergebnis wäre, dass S.T.O.P. 1.63n, TE, TFPCX und andere klassische DOS-Programme wieder direkt mit einer Soundkarte und Dire Wolf auf 27,235 MHz USB betrieben werden könnten – ganz ohne historischen TNC. RE: Ich bin dann mal am basteltippen - DQB312 - 07.08.2026 Hinweis: die KI hat in einem Punkt Quatsch erzählt. In den 80er und 90er Jahren wurde Packetradio im CB-Funk auf FM betrieben, USB war nicht verfügbar. Weiterhin ist es unter Windows sinnvoll, statt Direwolf (Linux-Programm) gleich Soundmodem (Windows-Programm) zu verwenden. Gruß Rainer |