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		<title><![CDATA[LK0NOD - Forum - Community - CB Funk 11m - Alle Foren]]></title>
		<link>https://lk0nod.de/forum/</link>
		<description><![CDATA[LK0NOD - Forum - Community - CB Funk 11m - https://lk0nod.de/forum]]></description>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 16:24:41 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[🚨 Packet Radio im Wandel? Neue Tests auf Kanal 24 (27.235 MHz USB) 🚨]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-922.html</link>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:30:39 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=1">DQB906</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-922.html</guid>
			<description><![CDATA[🚨 Packet Radio im Wandel? Neue Tests auf Kanal 24 (27.235 MHz USB) 🚨<br />
<br />
Aktuell zeichnet sich im Bereich Packet Radio auf dem 11-Meter-Band eine spannende Entwicklung ab: Immer mehr Node-Systeme verlagern ihre Aktivitäten auf Kanal 24 – 27.235 MHz von FM auf SSB (USB).<br />
<br />
Der große Unterschied:<br />
<br />
 Während auf FM bisher meist mit 1200 Baud gearbeitet wurde, laufen die aktuellen Tests im USB-Betrieb mit 300 Baud – ähnlich dem bekannten Prinzip von JS8Call.<br />
<br />
📡 Erste Ergebnisse sind vielversprechend:<br />
<br />
 Bereits in den ersten Testläufen konnten deutlich weitere und stabilere Verbindungen erreicht werden, als es über FM bislang ansatzweise möglich war. Gerade für Weitverbindungen und schwache Signale könnte das ein echter Fortschritt sein.<br />
<br />
❓ Jetzt seid ihr gefragt:<br />
<br />
 Wie sind eure Erfahrungen mit Packet Radio auf USB bei 300 Baud?<ul class="mycode_list"><li>Habt ihr bereits an den Tests teilgenommen?<br />
</li>
<li>Seid ihr gerade selbst am Umstellen?<br />
</li>
<li>Könnte sich dieser Wechsel von FM/1200 Baud zu USB/300 Baud langfristig durchsetzen?<br />
</li>
<li>Wie groß ist euer Interesse an Packet Radio über SSB?<br />
</li>
<li>Oder hört ihr gerade zum ersten Mal davon, dass aktuell viele Stationen testen?<br />
</li>
</ul>
<br />
💬 Schreibt eure Meinung, Erfahrungen und Einschätzungen gerne hier in die Kommentare oder direkt ins Forum von LK0NOD auf <a href="http://www.lk0nod.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lk0nod.de</a><br />
<br />
📢 Wir sind gespannt, ob hier gerade der nächste große Schritt im Packet Radio entsteht!<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://lk0nod.de/forum/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=308" target="_blank" title="">E88E5DA5-634E-418D-83FC-65B984DD75E7.png</a> (Größe: 2,06 MB / Downloads: 3)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[🚨 Packet Radio im Wandel? Neue Tests auf Kanal 24 (27.235 MHz USB) 🚨<br />
<br />
Aktuell zeichnet sich im Bereich Packet Radio auf dem 11-Meter-Band eine spannende Entwicklung ab: Immer mehr Node-Systeme verlagern ihre Aktivitäten auf Kanal 24 – 27.235 MHz von FM auf SSB (USB).<br />
<br />
Der große Unterschied:<br />
<br />
 Während auf FM bisher meist mit 1200 Baud gearbeitet wurde, laufen die aktuellen Tests im USB-Betrieb mit 300 Baud – ähnlich dem bekannten Prinzip von JS8Call.<br />
<br />
📡 Erste Ergebnisse sind vielversprechend:<br />
<br />
 Bereits in den ersten Testläufen konnten deutlich weitere und stabilere Verbindungen erreicht werden, als es über FM bislang ansatzweise möglich war. Gerade für Weitverbindungen und schwache Signale könnte das ein echter Fortschritt sein.<br />
<br />
❓ Jetzt seid ihr gefragt:<br />
<br />
 Wie sind eure Erfahrungen mit Packet Radio auf USB bei 300 Baud?<ul class="mycode_list"><li>Habt ihr bereits an den Tests teilgenommen?<br />
</li>
<li>Seid ihr gerade selbst am Umstellen?<br />
</li>
<li>Könnte sich dieser Wechsel von FM/1200 Baud zu USB/300 Baud langfristig durchsetzen?<br />
</li>
<li>Wie groß ist euer Interesse an Packet Radio über SSB?<br />
</li>
<li>Oder hört ihr gerade zum ersten Mal davon, dass aktuell viele Stationen testen?<br />
</li>
</ul>
<br />
💬 Schreibt eure Meinung, Erfahrungen und Einschätzungen gerne hier in die Kommentare oder direkt ins Forum von LK0NOD auf <a href="http://www.lk0nod.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lk0nod.de</a><br />
<br />
📢 Wir sind gespannt, ob hier gerade der nächste große Schritt im Packet Radio entsteht!<br /><!-- start: postbit_attachments_attachment -->
<br /><!-- start: attachment_icon -->
<img src="https://lk0nod.de/forum/images/attachtypes/image.png" title="PNG Image" border="0" alt=".png" />
<!-- end: attachment_icon -->&nbsp;&nbsp;<a href="attachment.php?aid=308" target="_blank" title="">E88E5DA5-634E-418D-83FC-65B984DD75E7.png</a> (Größe: 2,06 MB / Downloads: 3)
<!-- end: postbit_attachments_attachment -->]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[WinStop 1.05 mit Soundmodem]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-921.html</link>
			<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 15:28:06 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=29">Ovve</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-921.html</guid>
			<description><![CDATA[Moin zusammen,<br />
<br />
hat jemand von Euch diese Kombination in Betrieb ?<br />
Falls ja, könnte ich bitte die Einstellungen von WinStop und Soundmodem haben ?<br />
<br />
73<br />
Uwe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin zusammen,<br />
<br />
hat jemand von Euch diese Kombination in Betrieb ?<br />
Falls ja, könnte ich bitte die Einstellungen von WinStop und Soundmodem haben ?<br />
<br />
73<br />
Uwe]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Internationale Space Station (ISS) als Digipeater]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-920.html</link>
			<pubDate>Fri, 24 Apr 2026 21:42:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=148">Retrofan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-920.html</guid>
			<description><![CDATA[Mit Packer-Radio in den Weltraum? <br />
<br />
Von einem C64 als Bodenstation! <br />
<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" /><br />
<br />
<br />
<br />
Ein faszinierender Bericht:<br />
Quelle:   alickgardiner.com/c64-packet-radio/<br />
<br />
Anmerkung: <br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Senden zur ISS </span>ist <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">legal </span>nur mit einer entsprechenden Funkamateur-Lizenz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Mit Packer-Radio in den Weltraum? <br />
<br />
Von einem C64 als Bodenstation! <br />
<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/cool.png" alt="Cool" title="Cool" class="smilie smilie_3" /><br />
<br />
<br />
<br />
Ein faszinierender Bericht:<br />
Quelle:   alickgardiner.com/c64-packet-radio/<br />
<br />
Anmerkung: <br />
<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Senden zur ISS </span>ist <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">legal </span>nur mit einer entsprechenden Funkamateur-Lizenz.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[LK0NOD News – Wartungsarbeiten & Antennen-Feintuning am Wochenende]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-919.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 19:14:21 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=1">DQB906</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-919.html</guid>
			<description><![CDATA[LK0NOD News – Wartungsarbeiten &amp; Antennen-Feintuning am Wochenende<br />
<br />
Am kommenden Wochenende sind im Bereich des LK0NOD-Standorts umfangreiche Arbeiten an der Funk- und Antennenanlage geplant. Im Zuge des anstehenden Umbaus wird es voraussichtlich zu weiteren Feinanpassungen am Antennensystem kommen.<br />
<br />
Während dieser Arbeiten kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen: Das 11-Meter-Band sowie der SDR-Empfang könnten kurzfristig offline oder nicht erreichbar sein, da für bestimmte Schritte die Anlage vollständig abgeschaltet werden muss.<br />
<br />
Parallel dazu wird das bestehende TNC3S testweise aus dem System entfernt. Stattdessen ist geplant, unser Notsystem auf Basis von BPQ über den Raspberry Pi 5 in Kombination mit Direwolf und einer Soundkarte anzubinden. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren.<br />
<br />
Zusätzlich steht im Rahmen des Umbaus auch ein Antennentausch im Raum: Die JF K48 Super DX soll testweise gegen die derzeitige Mantova-Anlage getauscht werden. Je nach Zeitfenster könnten mehrere dieser Schritte am Wochenende umgesetzt werden.<br />
<br />
Die Arbeiten sind bewusst umfangreich angesetzt, um das System langfristig stabiler und flexibler zu gestalten. Wir arbeiten daran, alles bestmöglich und in der verfügbaren Zeit umzusetzen, und sind gespannt auf die Ergebnisse nach Abschluss der Umstellung.<br />
<br />
Weitere Informationen und Status-Updates gibt es wie gewohnt unter: <a href="http://www.lk0nod.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lk0nod.de</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[LK0NOD News – Wartungsarbeiten &amp; Antennen-Feintuning am Wochenende<br />
<br />
Am kommenden Wochenende sind im Bereich des LK0NOD-Standorts umfangreiche Arbeiten an der Funk- und Antennenanlage geplant. Im Zuge des anstehenden Umbaus wird es voraussichtlich zu weiteren Feinanpassungen am Antennensystem kommen.<br />
<br />
Während dieser Arbeiten kann es zeitweise zu Einschränkungen kommen: Das 11-Meter-Band sowie der SDR-Empfang könnten kurzfristig offline oder nicht erreichbar sein, da für bestimmte Schritte die Anlage vollständig abgeschaltet werden muss.<br />
<br />
Parallel dazu wird das bestehende TNC3S testweise aus dem System entfernt. Stattdessen ist geplant, unser Notsystem auf Basis von BPQ über den Raspberry Pi 5 in Kombination mit Direwolf und einer Soundkarte anzubinden. Die Vorbereitungen hierfür laufen bereits auf Hochtouren.<br />
<br />
Zusätzlich steht im Rahmen des Umbaus auch ein Antennentausch im Raum: Die JF K48 Super DX soll testweise gegen die derzeitige Mantova-Anlage getauscht werden. Je nach Zeitfenster könnten mehrere dieser Schritte am Wochenende umgesetzt werden.<br />
<br />
Die Arbeiten sind bewusst umfangreich angesetzt, um das System langfristig stabiler und flexibler zu gestalten. Wir arbeiten daran, alles bestmöglich und in der verfügbaren Zeit umzusetzen, und sind gespannt auf die Ergebnisse nach Abschluss der Umstellung.<br />
<br />
Weitere Informationen und Status-Updates gibt es wie gewohnt unter: <a href="http://www.lk0nod.de" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">www.lk0nod.de</a>]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Packet-Radio Simulator]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-918.html</link>
			<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 07:50:12 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=148">Retrofan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-918.html</guid>
			<description><![CDATA[Liebe Einsteiger,<br />
<br />
der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Packet-Radio Simulator</span> ermöglicht Experimente mit Packet-Radio.<br />
<br />
Auf der Webseite <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">klier.us/bbs/</span> findet man den realitätsnah gemachten Packet-Radio Simulator.<br />
<br />
<br />
Zum Starten auf "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">LET'S GET STARTED AT 1200BPS</span></span>" klicken.<br />
<br />
Unter "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Tutorial</span></span>" wird Packet-Radio erklärt (Geschichte und Bedienung des TNC).<br />
 <br />
Mit "<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">I/O</span>" startet man Funkgerät und Terminal Network Controller (TNC).<br />
<br />
Im simulierten Terminal kann man mit Packet-Radio experimentieren.<br />
<br />
Viel Spass damit ;-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Liebe Einsteiger,<br />
<br />
der <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Packet-Radio Simulator</span> ermöglicht Experimente mit Packet-Radio.<br />
<br />
Auf der Webseite <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">klier.us/bbs/</span> findet man den realitätsnah gemachten Packet-Radio Simulator.<br />
<br />
<br />
Zum Starten auf "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">LET'S GET STARTED AT 1200BPS</span></span>" klicken.<br />
<br />
Unter "<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Tutorial</span></span>" wird Packet-Radio erklärt (Geschichte und Bedienung des TNC).<br />
 <br />
Mit "<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">I/O</span>" startet man Funkgerät und Terminal Network Controller (TNC).<br />
<br />
Im simulierten Terminal kann man mit Packet-Radio experimentieren.<br />
<br />
Viel Spass damit ;-)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zeitschriftenartikel zu Packet-Radio (1983-1993)]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-917.html</link>
			<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:12:37 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=148">Retrofan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-917.html</guid>
			<description><![CDATA[In der Zeitschrift "73 Amateur Radio Today" findet sich eine Übersicht zu Packet-Radio Artikeln aus den Jahren 1983-1993.<br />
<br />
Erschienen ist das Heft im August 1993.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[In der Zeitschrift "73 Amateur Radio Today" findet sich eine Übersicht zu Packet-Radio Artikeln aus den Jahren 1983-1993.<br />
<br />
Erschienen ist das Heft im August 1993.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Terminal-Emulationsprogramme]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-916.html</link>
			<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:12:59 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=148">Retrofan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-916.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Terminal-Emulationsprogramme</span><br />
<br />
ermögliichen die initiale Konfiguration eines TNC über die serielle Schnittstelle.<br />
<br />
Bekannte Vertreter unter Windows sind:<br />
<ul class="mycode_list"><li>PuTTY<br />
</li>
<li>Tera Term<br />
</li>
</ul>
<br />
Auch das Programm C-Kermit wird nach vierzig Jahren noch gepflegt.<br />
Aktuelle Bezugsquelle:  davidrg.github.io/ckwin/<br />
<br />
Für Liebhaber von Mailboxen: <br />
SyncTERM<br />
<br />
Unter DOS:<br />
TERM von DL5FBD]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Terminal-Emulationsprogramme</span><br />
<br />
ermögliichen die initiale Konfiguration eines TNC über die serielle Schnittstelle.<br />
<br />
Bekannte Vertreter unter Windows sind:<br />
<ul class="mycode_list"><li>PuTTY<br />
</li>
<li>Tera Term<br />
</li>
</ul>
<br />
Auch das Programm C-Kermit wird nach vierzig Jahren noch gepflegt.<br />
Aktuelle Bezugsquelle:  davidrg.github.io/ckwin/<br />
<br />
Für Liebhaber von Mailboxen: <br />
SyncTERM<br />
<br />
Unter DOS:<br />
TERM von DL5FBD]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[MH Liste - 20.04.2026]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-915.html</link>
			<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 19:04:39 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=1">DQB906</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-915.html</guid>
			<description><![CDATA[LK0NRW:LK0NOD} Heard List for Port 1<br />
LK2NOD     00:00:00:59    <br />
LK1NOD     00:00:09:37    <br />
LK2-1      00:00:18:23    <br />
LK1-1      00:01:12:03    <br />
LK2-2      00:01:50:02    <br />
DAC806     00:03:18:16    <br />
DCT645-11  00:14:37:07    <br />
LK2-3      00:22:41:49    <br />
DQB906-1   01:02:14:42    <br />
DQB906-15  01:02:24:03    <br />
DQB906     01:02:24:10    <br />
TEST11     01:02:29:01    <br />
TEST11-15  01:03:36:18    <br />
DCT645-10  01:04:55:30    via CT1NET,CT3NOD*,WIDE2-2<br />
CT3NOD     01:05:12:25    <br />
STRELA-1   01:06:48:40    <br />
DCT645-13  01:07:49:41    <br />
LK1-7      01:08:11:50    <br />
STRELA-15  01:08:16:39    <br />
DCT645-2   01:08:23:00    <br />
STRELA-14  01:08:50:22    <br />
CT1PI      01:09:55:19    <br />
STRELA-7   01:10:05:25    <br />
CT1PI-7    01:10:09:13    <br />
STRELA-8   01:12:06:11    <br />
CT1NET     01:21:52:43    <br />
STRELA-9   02:00:09:08    <br />
DCT645     02:02:07:20    <br />
STRELA-5   02:02:18:25    <br />
DCT645-3   02:09:52:21]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[LK0NRW:LK0NOD} Heard List for Port 1<br />
LK2NOD     00:00:00:59    <br />
LK1NOD     00:00:09:37    <br />
LK2-1      00:00:18:23    <br />
LK1-1      00:01:12:03    <br />
LK2-2      00:01:50:02    <br />
DAC806     00:03:18:16    <br />
DCT645-11  00:14:37:07    <br />
LK2-3      00:22:41:49    <br />
DQB906-1   01:02:14:42    <br />
DQB906-15  01:02:24:03    <br />
DQB906     01:02:24:10    <br />
TEST11     01:02:29:01    <br />
TEST11-15  01:03:36:18    <br />
DCT645-10  01:04:55:30    via CT1NET,CT3NOD*,WIDE2-2<br />
CT3NOD     01:05:12:25    <br />
STRELA-1   01:06:48:40    <br />
DCT645-13  01:07:49:41    <br />
LK1-7      01:08:11:50    <br />
STRELA-15  01:08:16:39    <br />
DCT645-2   01:08:23:00    <br />
STRELA-14  01:08:50:22    <br />
CT1PI      01:09:55:19    <br />
STRELA-7   01:10:05:25    <br />
CT1PI-7    01:10:09:13    <br />
STRELA-8   01:12:06:11    <br />
CT1NET     01:21:52:43    <br />
STRELA-9   02:00:09:08    <br />
DCT645     02:02:07:20    <br />
STRELA-5   02:02:18:25    <br />
DCT645-3   02:09:52:21]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Packet Radio Neuling]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-914.html</link>
			<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:37:54 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=182">DQA775</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-914.html</guid>
			<description><![CDATA[Hallo an ALLE<br />
<br />
Bin neu hier im Forum QTH Recklinghausen NRW.<br />
Habe damals die Packet Radio Zeit mitgemacht und würde gerne<br />
mit Packet Radio hier wieder auf Sendung gehen.<br />
Habe eine Hochantenne, Albrecht 5890 sowie Macbook.<br />
Fehlt nur ein Modem sowie die Software.<br />
Vielleicht könnte Ihr, mit eurem Wissen HELFEN.<br />
Damals war das alles ein bisschen anders.<br />
<br />
Vielen Dank Gruss der Micha]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hallo an ALLE<br />
<br />
Bin neu hier im Forum QTH Recklinghausen NRW.<br />
Habe damals die Packet Radio Zeit mitgemacht und würde gerne<br />
mit Packet Radio hier wieder auf Sendung gehen.<br />
Habe eine Hochantenne, Albrecht 5890 sowie Macbook.<br />
Fehlt nur ein Modem sowie die Software.<br />
Vielleicht könnte Ihr, mit eurem Wissen HELFEN.<br />
Damals war das alles ein bisschen anders.<br />
<br />
Vielen Dank Gruss der Micha]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Grundlagen zu seriellen Schnittstellen (RS232)]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-913.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 22:10:41 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=148">Retrofan</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-913.html</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grundlagen zu seriellen Schnittstellen (RS232)</span><br />
<br />
Serielle Schnittstellen (RS232/RS422) ermöglichen Computern, Daten mit externen Geräten (e.g. TNC / Drucker / Modem) auszutauschen.<br />
<br />
Im Kontext Packet-Radio geht es hier speziell um die<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">1:1</span></span> Verbindung eines Computer mit einem TNC (Terminal-Network-Controllers).<br />
Also um die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Digital</span></span>-Schnittstelle eines TNC.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Computer                        TNC</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">  (DTE)                        (DCE)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+--------+   </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|               </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| COM1   |-------------------- Gerät 1 (meist Maus)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|        |         </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| COM3   |-------------------- Gerät 2 (TNC-2)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|        |    (ca. 15 Meter)           an DB25</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+--------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">mit DB9</span><br />
<br />
<br />
Als die Schnittstelle (ab 1962) normiert wurde, waren noch mechanische Schreibmaschinendrucker als Terminals üblich.<br />
Diese wurden dann über Akustik-Koppler (später Modems) mit weit entfernten Systemen verbunden.<br />
Aus dieser Zeit stammen noch Begriffe wie DTE/DCE und Mark und Space.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+      +-----+                                       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| DTE |  &lt;-&gt; | DCE |   .....    (Telefonleitung)   ....    | DCE |  &lt;-&gt;  | DTE  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+      +-----+          nur Punkt-zu-Punkt           +-----+       +------+     </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Terminal      Modem                    X.25                 Modem        Terminal</span><br />
<br />
<br />
Früher:<br />
DTE meinte meist Terminal (Data Terminal Equipment)<br />
DCE meinte Data Communication Equipement, damals meist Akustik-Koppler (später: Modems)<br />
<br />
Heute (für Packet-Radio) nutzen wir<br />
einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Computer </span>statt Terminal    (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DTE</span>)<br />
einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">TNC </span>statt Akkustik-Koppler (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DCE</span>)<br />
ein Funkgerät (ermöglicht mehrere Funkstrecken / Konversationen gleichzeitig)<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                         CB 11m</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                         AFU 2m</span><br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                        Y  ...  Y</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                        |       |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">       Digital       Analog             | AX.25 |             Analog       Digital</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+  RS  +------+       +-----------+       +-----------+       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| DTE | &lt;-&gt;  | DCE  |  &lt;-&gt;  | Funkgerät |  1:n  | Funkgerät |  &lt;-&gt;  | DCE |  &lt;-&gt;  | DTE  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+ 232  +------+       +-----------+       +-----------+       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Computer       TNC                                                    TNC         Computer</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">               mit                                                    mit      </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">             Modem(s)                                               Modem(s)</span><br />
<br />
<br />
Die Vereinbarung der RS232 Signalnamen erfolgt immer aus Sicht des Terminals (DTE).<br />
Das Aussenden von Daten geht immer nur von DTE (Computer) -&gt; TX -&gt;  DCE über die Sendeleitung.<br />
Der Empfang  von Daten geht immer nur zum  DTE (Computer) &lt;- RX &lt;-  DCE über die Empfangsleitung.<br />
<br />
Daten im Computer liegen Byteweise (8 Bit), also parallel, vor.<br />
Diese Daten werden im Computer von einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">UART</span>-Chip in eine <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">serielle Bitfolge konvertiert</span>.<br />
<br />
Der UART verträgt in der Regel nur die in einem Computer üblichen Spannungen (0-5V).<br />
Die bei der RS232-Norm definierten Spannungspegel sind aber für heutige Computer nicht mehr geeignet.<br />
<br />
Der direkte Anschluss des UART-Chips an das Partnersystem könnte den UART zerstören!<br />
Daher schaltet man einen (Spannungs-)Pegelwandler dazwischen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">   +---+                zeitliche Reihenfolge der Bit           +---+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">1  | U |                 MSB Bits        LSB                    | U |  1</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">2  |(S)|  STOP-&gt; PARITY-&gt;  8 7 6 5 4 3 2 1 -&gt; START -&gt;          |(S)|  2 </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">3  | A |  +------------------+           +-------------------+  | A |  3</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">4  | R |  | Pegel-Wandler    | ------&gt;   | Pegel-Wandler     |  | R |  4</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">5  | T |  +------------------+           +-------------------+  | T |  5</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">6  |   |                            RS-232C                     |   |  6</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">7  |   |                      Bipolare Spannung                 |   |  7</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">8  |   |                     +/-12V (aber nicht 0V)             |   |  8</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">   +---+           NEGATIVE SPANNUNG für HIGH bei RS232!        +---+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">TTL-Spannung                                                    TTL-Spannung</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Unipolar 0-5V                                                   Unipolar 0-5V</span><br />
<br />
<br />
Der TNC kommuniziert mit der digitalen Computerschnittstelle (RS-232/DB25-Stecker) in seriellen Bitfolgen. <br />
Der zweite Anschluss am TNC ist eine analoge Funk-Schnittstelle zum Funkgerät.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hardware RS232 Spannungspegel</span><br />
<br />
RS232-Schnittstelle (elektrisch):<br />
(s. auch europäische Norm V28)<br />
Arbeitet spannungsbasiert. Bemerkenswert sind die <span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">bipolaren </span>Spannungspegel.<br />
<br />
<br />
 <span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">     SPACE                                        </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">V+    ___________        ___________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">      Logisch "0"|       |            + 25V</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |                     (typisch: +12V)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |            +  3V    [Mindestspannung am Empfänger!]</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">0V    ///////////|       |//////////           (unused/undefined)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |            -  3V    [Mindestspannung am Empfänger!]</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">      Logisch "1"| MARK  |                     (typisch: -12V)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |_______|            - 25V</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">V-</span><br />
<br />
  <br />
Informationen bei der RS232-Schnittstelle werden über (heute) ungewöhnliche Spannungen<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">PLUS 12V</span> (Zustand 0 / "Space") <br />
und<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">MINUS 12V</span> (Zustand 1 / "Mark") übertragen.<br />
<br />
(Anmerkung:  Spannung / (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">inverse</span>) Logik)<br />
<br />
Spannungswerte zwischen -3V und +3V sind UNGÜLTIG und werden absichtlich ignoriert, um den Signalabstand zu vergrößern.<br />
Grund: Längere Übertragungsstrecken und weniger Anfälligkeit für externe Störsignale.<br />
<br />
<br />
Vorsicht:<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Das <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">direkte </span>Anschließen von RS232-Spannungspegeln an die I/O-Pins heutiger Computerchips zerstört diese.</span><br />
CPUs und Mikrocontroller vertragen meist nur 1.8V bis 3.3V (bestenfalls noch 5V) am Eingang. <br />
<br />
(Lösung für Bastler: Pegelwandler/Level-Shifter verwenden!)<br />
<br />
Anmerkung:<br />
Die hohen Spannungspegel der RS232-Schnittstelle können natürlich auch nützlich sein.<br />
Beispielsweise haben die BayCom-Modems daraus früher via Spannungsregler die notwendige Betriebsspannung generiert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verdrahtungsschema</span><br />
<br />
Verbindung Computer &lt;-&gt; TNC:<br />
<br />
Technisch benötigt man:<br />
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Eine <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">gemeinsame </span>Signal-Masse (GND=Ground / SG=Signal Ground).</span><br />
<br />
Da die Schnittstelle Daten in beide Richtungen transportiert (FULL-duplex), gibt es:<br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TX(D) = Transmit Data</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RX(D) = Receive  Data</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für die direkte 1:1 Kopplung (der Signale) Computer mit TNC benötigt man diese Verbindungen:</span><br />
<br />
Computer                  Zubehör wie TNC<br />
[TERMINAL]               [Telefon-Modem] <br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TX                -----&gt;    TX</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RX               &lt;-----     RX</span><br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">GND            &lt;----&gt;   GND </span>(Signal-Masse/Signal Ground=SG)<br />
<br />
Die seit den 1960er-Jahren verwendeten Stecker waren 25-Polige D-Sub-Stecker.<br />
Diese werden von der RS232-Norm empfohlen (aber nicht vorgeschrieben).<br />
<br />
<br />
Fünfundzwanzig Adern in einem seriellen Kabel machte diese Kabel "unflexibel" und vor allem teuer in der Herstellung.<br />
Diesen (empfohlenen) 25-Poligen Anschluss findet man meist an einem TNC für die digitale Schnittstelle zum Computer.<br />
<br />
Praktisch reichen für die asynchrone Kommunikation jedoch zwischen drei und sieben Adern.<br />
<br />
Um beim PC-AT sowohl eine serielle als auch eine parallele Schnittstelle auf das Slotblech einer ISA-Steckkarte zu bekommen, musste ein kleinerer Stecker her.<br />
Daher verwendet man <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">am PC meist 9-polige D-Sub-Stecker</span>.<br />
Das ist auch einfacher zum Löten und bei der Fehlersuche.<br />
Die Nummerierung der "Pins" weicht bei beiden Steckervarianten (DB9 vs. DB25) leicht ab.<br />
<br />
(Im Zuge weiterer Miniaturisierung werden ggf. auch 8-polige Mini-DIN-Stecker oder RJ45-Stecker genutzt.)<br />
Das Prinzip bleibt das gleiche - man verbindet die benötigten Signale.<br />
<br />
Tipp:<br />
Überprüfen Sie mit einem Durchgangsprüfer/Multimeter die Verbindungen.<br />
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Das für den TNC geeignete 3-Draht Kabel (ohne HW-Handshake) würde beim Durchgangstest eine 1:1 Verbindung besitzen:</span><br />
von TX(D) zu TX(D) hier sendet der Computer Daten an den TNC<br />
von RX(D) zu RX(D) hier erwartet der Computer Daten von dem TNC<br />
und GND  zu GND finden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfall: Crossover-Kabel </span><br />
<br />
Nimmt man das o.g. 1:1 Kabel (DTE &lt;-&gt; DCE) zur Verbindung von zwei Computern, wird die Kommunikation <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>funktionieren.<br />
Beide Computer würden Ihre Daten über die gleiche Leitung absenden, aber keine Seite würde den Pin der Empfangsleitung prüfen.<br />
<br />
Für den Sonderfall gibt es spezielle Crossover-Kabel.<br />
Diese sind <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nur </span>für eine Kommunikation zwischen Computer (DTE)  &lt;-&gt; Computer (DTE)  gedacht!<br />
<br />
Computer                 Computer<br />
TX             --------&gt;   RX<br />
RX             &lt;-------    TX<br />
GND          &lt;-------&gt;  GND (Signal-Masse/Signal Ground=SG)<br />
<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Die Verwendung eines solchen (Crossover-)Kabels für die Kommunikation von Computer zu TNC wird daher <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>erfolgreich sein.</span><br />
Leider kann man die interne Drahtanordnung innerhalb eines Kabels von außen nicht direkt erkennen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfall: Hardware-Handshake-Kabel</span><br />
Die Verarbeitung von Daten durch ein Gerät benötigt immer Zeit.<br />
<br />
Ist der Sender zu schnell für den Empfänger, dann können Daten verloren gehen.<br />
Viele Chips (UARTS) haben nur sehr kleine Puffer, um Informationen zwischenzuspeichern (e.g. acht Bytes).<br />
<br />
Wenn der Puffer voll wird, muss man die Datenaussendung der Gegenseite anhalten.<br />
<br />
Das geht in einigen Fällen nur über Steuerzeichen (XON/XOFF).<br />
Konkret, wenn keine Signalleitung verfügbar ist (Stichwort: Modemverbindung über das Telefon-Netz).<br />
<br />
Andernfalls kann man das auch gleich schaltungstechnisch (in Hardware) realisieren.<br />
Dies wird dann <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hardware-Handshake</span> genannt.<br />
Und Überraschung: Es gibt da wieder mehrere Varianten.<br />
<br />
Beispiele:<br />
RTS/CTS   (RTS=Ready-to-send/CTS=Clear-to-send)<br />
DSR/DTR  (DSR=Data-Set-Ready/DTR=Data-Terminal-Ready)<br />
<br />
Achtung:<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Nicht jede Hardware unterstützt ein Hardware-Handshake.</span><br />
Aber es gibt auch Hardware die das <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">zwingend </span>haben möchte.<br />
<br />
Auch zu beachten:<br />
Die Terminal-Software muss ggf. auch erst auf ein Hardware-Handshake konfiguriert werden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Herausforderung für eine erfolgreiche Kommunikation:</span><br />
<br />
Serielle Daten werden bitweise nacheinander übertragen.<br />
Die zwei Geräte tauschen einzelne(!) Zeichen asynchron (d.h. ohne gemeinsamen Takt) aus.<br />
D.h. die Uhren der Geräte müssen nicht synchron laufen.<br />
<br />
Herausforderungen auf Seite des Empfangsgerätes:<br />
<br />
Es kann zwar den Spannungsabstand der Empfangsleitung (RxD) zur Signalmasse (SG oder GND) feststellen, schwieriger ist es festzustellen, wann zeitlich die einzelnen Bits vorliegen.<br />
<ul class="mycode_list"><li>Signalisieren die Spannungen wirklich Daten? Ist es "zufällig" eine Störspannung?<br />
</li>
<li>Welche Spannung stellt die binäre "0" dar? Welche die binäre "1"?<br />
</li>
<li>Aus wie vielen Bit besteht ein Zeichen (5-8)?<br />
</li>
<li>Kommt der größte Bitwert zuerst (MSB-Bit) oder der kleinste (LSB-Bit).<br />
</li>
<li>Wie erkennt man Übertragungsfehler?<br />
<br />
</li>
<li>Weitere Herausforderungen:<br />
</li>
<li>Aussendungen der Gegenseite anhalten/ganz stoppen?<br />
</li>
<li>Daten von Steuerzeichen unterscheiden?<br />
</li>
<li>Zeichen werden mit welchem Bitmuster dargestellt?<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Beide Geräte müssen ein gemeinsames Verständnis für das verwendete Kommunikations-PROTOKOLL haben.</span><br />
Ggf. auch noch über die Darstellung von Zeichen/Sonderzeichen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ASYNC-PROTOKOLL  (Logische Sicht)</span><br />
<br />
Asynchrone (START/STOP-) Kommunikation wird benutzt, wenn man <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">einzelne </span>Zeichen übertragen möchte und die Zeitabstände zwischen den einzelnen Zeichen unterschiedlich sind. Eine separate Taktleitung bei Funkverbindungen ist darüber hinaus <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>realisierbar.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">8N1                                            SPACE</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">_________      ................................__________________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               |    |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | ^  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">IDLE     |     | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | S  |        IDLE...</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | T </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | O</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | P  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |&lt;-----------------------------&gt;| 1  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |          (8 Daten-Bits)       |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |_____|                               |                          </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">          MARK</span><br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">7E1                                            SPACE</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">_________      ................................_______________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           |   |   |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           |   | ^ |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">IDLE     |     | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | P | S |    IDLE...</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | A | T </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | R | O</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | I | P </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | T |   </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |&lt;-------------------------&gt;| Y | 1  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |        (7 Daten-Bits)     |   | </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |_____|                           |   | </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">           MARK</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |&lt;---------------------------------------&gt;|</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                  (Frame enthält ein Zeichen)</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frame</span><br />
<br />
Die Einheit der Bits vom <ul class="mycode_list"><li>START-Bit (MARK)<br />
</li>
<li>gefolgt von den (n=5..9) Daten-Bits<br />
</li>
<li>einem <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">optionalen </span></span>Parity-Bit<br />
</li>
<li>und ein / anderthalb / zwei STOP-Bits (SPACE)<br />
</li>
</ul>
wird als Frame bezeichnet.<br />
<br />
Der Start einer Datenübertragung wird zunächst per START-Bit angekündigt.<br />
Der Ruhezustand ist definiert (z.B. +12V bei RS232).<br />
Die Übertragung startet aus dem definieren Ruhezustand mit einem Flankenwechsel.<br />
Wechselt also in den andern definierten Spannungspegel (z.B.von +12V nach <span style="color: #444444;" class="mycode_color">-12V).</span><br />
<br />
Dieser Spannungspegel wird jetzt für die Zeitdauer der Übertragung einer Signalinformation (also ein Bit) auf einen anderen Zustand gewechselt.<br />
<br />
Nach erfolgter Ankündigung werden n Bit (Früher 7 Bit heute: 8 Bit) auf die Leitung geschickt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Optional</span> </span>folgt genau ein Prüf-Bit (Parity)<br />
<br />
Danach kommen noch eventuelle Zeiten zur Übertragung von STOP-Informationen ("STOP-Bits"), d.h. der Zustand wechselt für (mindestens) die Zeitdauer von 1-2 Bit auf SPACE.<br />
<br />
Der SPACE-Zustand bleibt bestehen, bis das nächste START-Bit ("Mark") empfangen wird und der Vorgang wieder von Neuem startet.<br />
<br />
Das Empfangsgerät überprüft (im UART) gemäß seiner Einstellungen, ob ein Fehler vorliegen könnte (hierzu wird das Parity-Bit ausgewertet).<br />
Sofern ein "vermeintlicher" Fehler vermutet wird, wird das über einen FRAME-ERROR an die Software im Gerät signalisiert.<br />
Was die Software damit macht, ist dann eine andere Sache.<br />
<br />
Konkret heißt das:<br />
Man muss sich (<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">beiderseitig</span>) vor der erfolgreichen Kommunikationsaufnahme auf eine gemeinsame Geschwindigkeit (z.B. 9600 Baud) für beide Geräte einigen.<br />
<br />
Am TNC wird das meist von außen über Mäuseklaviere oder Jumper eingestellt.<br />
Für die Kommunikation (Computer &lt;-&gt; TNC)  ist die Geschwindigkeit auf der seriellen Leitung entscheidend.<br />
<br />
(Vorsicht: Bitte <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>mit der Einstellung für die analoge Funk-Geschwindigkeit (1k2 im CB-Funk) verwechseln!)<br />
<br />
Wie viele Bits werden zur Darstellung eines Zeichen benutzt? 2^7 oder 2^8. Das muss auf beiden Geräten gleich konfiguriert werden.<br />
Möchte man nach der Übertragung des letzten Bits eine zeitliche Pause von einem , anderthalb oder zwei STOP-Bits?<br />
<br />
Auch der Versand eines Kontroll-Bits (Parity) kann konfiguriert werden.<br />
Keine Prüfsumme (N=No), Gerade Prüfsumme (E=Even), Ungerade Prüfsumme (O=Odd).<br />
<br />
Achtung: <br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">PC (Betriebssystem/Software) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">und </span>TNC müssen mit den gleichen Einstellungen arbeiten.</span><br />
<br />
Anhand der Skizze oben kann man sich das klar machen.<br />
Wenn der Computer mit 8N1 Daten schickt, gibt das mit hoher Wahrscheinlichkeit ungültige Daten beim TNC, wenn der auf 7E1 interpretiert. (-&gt; Frame error im TNC).<br />
Wenn der TNC auf 7E1 konfiguriert ist und der Computer 8N1 erwartet, dann zeigt der Computer dagegen unsinnige Zeichen am Terminal (weil die Parity dann die Zeichen verfälscht).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Typische Terminal-Emulationseinstellungen</span><br />
<br />
Schrittgeschwindigkeit in Baud:  <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">9600 </span>(PC-typisch), 19200 (das kann nicht jede Hardware bzw. Software)<br />
Datenbits:     <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">8</span>    (typisch)<br />
Prüfsumme:  <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">No  </span>(typisch)<br />
Stop-Bits:      <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">1</span>    (typisch)<br />
<br />
Die typische Einstellung am Terminal-Emulationsprogramm des Computers:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">9600 Baud <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">8N1</span> bei TNC mit <span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">Host-Mode </span></span><br />
<br />
oder falls man einen TNC noch mit der orginal TAPR-Firmaware im (native) Terminal-Mode betreibt:<br />
9600 Baud 7E1<br />
<br />
Anmerkung:<br />
Die Geschwindigkeit muss für beide Geräte (Computer und TNC) identisch konfiguriert werden.<br />
D.h. man könnte z.B.  1200 / 2400 / 4800 / 9600 verwenden.<br />
(Tipp: Die gewählte Zahl durch 75 geteilt sollte eine Zweierpotenz liefern)<br />
Die digitale Schnittstelle Computer &lt;-&gt; TNC darf dabei <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">schneller </span>konfiguriert werden, als die im TNC verbauten Funk-Modem(s) (1200 Baud / AFKSK).<br />
<br />
Eine asychrone Übertragung erzeugt einen gewissen Zusatzaufwand.<br />
D.h. um 8 Bit (Netto-Daten) zu übertragen, benötigt man <ul class="mycode_list"><li>1 Start<br />
</li>
<li>8 Daten <br />
</li>
<li>(<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">optional</span>) ein Parity <br />
</li>
<li>mindestens ein STOP-Bit <br />
</li>
</ul>
<br />
(Brutto-Daten: 10-12 Bit)  <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Daumenregel: 10 Bit um ein Byte zu übertragen. </span><br />
<br />
Zusätzlich kann man für sein Terminal konfigurieren, ob man bestimmte Zeichen zum Anhalten/Fortsetzen der Übertragung nutzen möchte.<br />
<br />
Die Einstellung heißt meist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">XON/XOFF (oder Software-Handshake).</span><br />
<br />
Die verwendeten Zeichen sind dabei extra so gewählt, dass sie in "normalen" Texten <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>vorkommen.<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">CTRL-S </span> hält die Übertragung an<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">CTRL-Q </span> setzt die Übertragung fort<br />
<br />
Falle:<br />
Bei der Übertragung binärer Daten oder Dateien können diese aber -<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #ff4136;" class="mycode_color">unabsichtlich</span></span>- die Übertragung zwischen Computer und TNC  anhalten.<br />
<br />
<br />
Es gäbe auch noch die Alternative einer Hardware-Handshake-Konfiguration (entsprechende Geräte und Kabel vorausgesetzt).<br />
<br />
Eventuell kann man in der Terminal-Emulation auch noch weitere Dinge konfigurieren:<br />
Auswahl zwischen mehreren vorhandenen Schnittstellen: COM1 ... COM4<br />
<br />
Bei manchen Terminal-Emulationen (e.g. Tera Term) kann man Pausenzeiten zwischen der Übertragung von Zeichen oder Zeilen konfigurieren.<br />
Das wird eher selten benötigt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei Computern unter DOS</span><br />
Adressregister serieller Schnittstellen, z.B. 2F8h/3F8h/2E8h/3E8h<br />
Konfiguration Interrupt-Request (IRQ) Nummer. <br />
<br />
IRQ können zu Konflikten führen. Praktisch sind daher beim PC nur zwei COM-Ports aktiv nutzbar! <br />
<br />
COM1 / IRQ4 / Port 3F8h (e.g. für Maus)    unter Linux: /dev/ttyS0  (s. man setserial) <br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">COM2 / IRQ3 / Port 2f8h (e.g. für TNC) </span>     unter Linux: /dev/ttyS1<br />
COM3 / IRQ4 / Port 3E8h                           unter Linux: /dev/ttyS2<br />
COM4 / IRQ3 / Port 2E8h                           unter Linux: /dev/ttyS3<br />
<br />
<br />
---------------------------------------------------------------------------------------------------<br />
Zum Nachschlagen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Begriffe / Erklärungen rund um serielle RS232-Schnittstellen</span><br />
<br />
(typischerweise für asynchrone Kommunikation verwendet)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Eigenschaften RS232:</span></span><ul class="mycode_list"><li>Exakt zwei Teilnehmer (Punkt-zu-Punkt)<br />
</li>
<li>FULL-Duplex<br />
</li>
<li>asymmetrische Spannungsübertragung mit Massebezug<br />
</li>
</ul>
<br />
logisch "1" der LOW-Pegel  (MARK)  ist &lt;= - 3 V<br />
logisch "0" der HIGH-Pegel (SPACE) ist &gt;= + 3 V<br />
maximal +/- ca. 25 Volt     (im PC-Bereich typisch: +/- 12V)<br />
<br />
Kabellänge max. 15-20 Meter<br />
<br />
Damit bekommt man ca. 20 Kilobits/s (19.200 Baud) hin (im Bereich der Norm).<br />
Mit hochwertigen Kabeln ggf. auch bis 115 Kilobits/s<br />
Letzteres wird aber von alten Rechnern <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>beherrscht.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normen</span>:<br />
RS-232C              offiziell EIA-RS232C genannt. Der letzte Buchstabe kennzeichnet die Revision des Standards (aktuell "F" statt "C")<br />
RS-422A              ähnlich RS-232C arbeitet aber mit differentiellen Signalen (symmetrische Spannungsübertragung)<br />
RS-485                verbesserte Version von RS-422<br />
V24                      Europäische Norm für RS-232C<br />
V28                      Europäische Norm für Spannungspegel bzgl. V24/RS-232C<br />
DIN66020/66021<br />
<br />
<br />
UART/ACIA Chip für asynchrone Kommunikation (Universal Asynchronous Receiver)/(Asynchronous Communication Interface Adapters)<br />
USART       Chip für synchrone oder asynchrone Kommunikation <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschwindigkeit/Datenübertragungsrate:</span><br />
Baud         : Anzahl der (maximalen) Signalwechsel zwischen Mark und Space pro Sekunde <br />
                  (1200 Baud entsprechen dabei einem Rechtecksignal von 600 Hz)<br />
bps:         : Durchsatz (logischer) Bit pro Sekunde<br />
<br />
Baud ist nicht unbedingt Bit/s (!) <br />
Es gibt Modulationsarten die mehr als 1 Bit in einem Schritt übertragen. <br />
<br />
cps          : Chars per Second <br />
                  Netto Übertragung von Zeichen pro Sekunde (meist bps/10 ... w.g. 8N1)<br />
<br />
TTY         : Teletype ein 5 Bit-Code (für 32 Zeichen)<br />
EBCD      : Ein 6-Bit-Code mit dem man 64 unterschiedliche Zeichen darstellen kann<br />
US-ASCII : Amerikanischer Standard um Zeichen zu kodieren. Die (amerikanische) ASCII-Norm verwendet nur 7 Bit und kann 128 Zeichen darstellen.<br />
EBCDIC   : Mainframe-Standard um Zeichen zu kodieren: Ein 8 Bit-Code<br />
<br />
<br />
COM1-4  : Namen (im BIOS bzw. DOS) für serielle Schnittstellen in Personal-Computern älterer Bauart.<br />
                 Diese werden dort meistens über DB9-Anschlüsse bereitgestellt.<br />
  <br />
<br />
FRAME    : Start/Daten/Parity/Stop-Bits (in Bezug auf serielle Schnittstellen).<br />
<br />
Datenbits: 5-9 (heute meist 8, früher auch 7) pro Zeichen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Datenflusskontrolle</span><br />
RTS/CTS<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signalnamen</span><br />
(aus der Sicht des Computers!)<br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RxD              </span>Received data                  <span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">DATEN</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TxD              </span>Transmitted data              <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">DATEN</span><br />
<span style="color: #17b529;" class="mycode_color">SG                Signal-Ground                  Betriebserde</span><br />
<br />
RTS              Request to send               FLOW-Control<br />
CTS              Clear to send                    FLOW-Control<br />
<br />
DTR             Data terminal ready<br />
DSR             Data set ready<br />
DCD             Data carrier detect<br />
RI                 Ring indicator<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chips für serielle Kommunikation</span><br />
<br />
UART Chips in PCs<ul class="mycode_list"><li>8250<br />
</li>
<li>16450<br />
</li>
<li>16550<br />
</li>
</ul>
<br />
Als Z80-SIO<ul class="mycode_list"><li>Z8440<br />
</li>
</ul>
<br />
ACIA vielfach in Homecomputern<ul class="mycode_list"><li>6551<br />
</li>
<li>6850<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Level-Shifter / Pegelwandler</span><ul class="mycode_list"><li>MAX232<br />
</li>
<li>MC1488<br />
</li>
<li>MC1489<br />
</li>
<li>SN75188<br />
</li>
<li>SN75189<br />
</li>
</ul>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Grundlagen zu seriellen Schnittstellen (RS232)</span><br />
<br />
Serielle Schnittstellen (RS232/RS422) ermöglichen Computern, Daten mit externen Geräten (e.g. TNC / Drucker / Modem) auszutauschen.<br />
<br />
Im Kontext Packet-Radio geht es hier speziell um die<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"> <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">1:1</span></span> Verbindung eines Computer mit einem TNC (Terminal-Network-Controllers).<br />
Also um die <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">Digital</span></span>-Schnittstelle eines TNC.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Computer                        TNC</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">  (DTE)                        (DCE)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+--------+   </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|               </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| COM1   |-------------------- Gerät 1 (meist Maus)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|        |         </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| COM3   |-------------------- Gerät 2 (TNC-2)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">|        |    (ca. 15 Meter)           an DB25</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+--------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">mit DB9</span><br />
<br />
<br />
Als die Schnittstelle (ab 1962) normiert wurde, waren noch mechanische Schreibmaschinendrucker als Terminals üblich.<br />
Diese wurden dann über Akustik-Koppler (später Modems) mit weit entfernten Systemen verbunden.<br />
Aus dieser Zeit stammen noch Begriffe wie DTE/DCE und Mark und Space.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+      +-----+                                       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| DTE |  &lt;-&gt; | DCE |   .....    (Telefonleitung)   ....    | DCE |  &lt;-&gt;  | DTE  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+      +-----+          nur Punkt-zu-Punkt           +-----+       +------+     </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Terminal      Modem                    X.25                 Modem        Terminal</span><br />
<br />
<br />
Früher:<br />
DTE meinte meist Terminal (Data Terminal Equipment)<br />
DCE meinte Data Communication Equipement, damals meist Akustik-Koppler (später: Modems)<br />
<br />
Heute (für Packet-Radio) nutzen wir<br />
einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Computer </span>statt Terminal    (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DTE</span>)<br />
einen <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">TNC </span>statt Akkustik-Koppler (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">DCE</span>)<br />
ein Funkgerät (ermöglicht mehrere Funkstrecken / Konversationen gleichzeitig)<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                         CB 11m</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                         AFU 2m</span><br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                        Y  ...  Y</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                                        |       |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">       Digital       Analog             | AX.25 |             Analog       Digital</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+  RS  +------+       +-----------+       +-----------+       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">| DTE | &lt;-&gt;  | DCE  |  &lt;-&gt;  | Funkgerät |  1:n  | Funkgerät |  &lt;-&gt;  | DCE |  &lt;-&gt;  | DTE  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">+-----+ 232  +------+       +-----------+       +-----------+       +-----+       +------+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Computer       TNC                                                    TNC         Computer</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">               mit                                                    mit      </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">             Modem(s)                                               Modem(s)</span><br />
<br />
<br />
Die Vereinbarung der RS232 Signalnamen erfolgt immer aus Sicht des Terminals (DTE).<br />
Das Aussenden von Daten geht immer nur von DTE (Computer) -&gt; TX -&gt;  DCE über die Sendeleitung.<br />
Der Empfang  von Daten geht immer nur zum  DTE (Computer) &lt;- RX &lt;-  DCE über die Empfangsleitung.<br />
<br />
Daten im Computer liegen Byteweise (8 Bit), also parallel, vor.<br />
Diese Daten werden im Computer von einem <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">UART</span>-Chip in eine <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">serielle Bitfolge konvertiert</span>.<br />
<br />
Der UART verträgt in der Regel nur die in einem Computer üblichen Spannungen (0-5V).<br />
Die bei der RS232-Norm definierten Spannungspegel sind aber für heutige Computer nicht mehr geeignet.<br />
<br />
Der direkte Anschluss des UART-Chips an das Partnersystem könnte den UART zerstören!<br />
Daher schaltet man einen (Spannungs-)Pegelwandler dazwischen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">   +---+                zeitliche Reihenfolge der Bit           +---+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">1  | U |                 MSB Bits        LSB                    | U |  1</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">2  |(S)|  STOP-&gt; PARITY-&gt;  8 7 6 5 4 3 2 1 -&gt; START -&gt;          |(S)|  2 </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">3  | A |  +------------------+           +-------------------+  | A |  3</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">4  | R |  | Pegel-Wandler    | ------&gt;   | Pegel-Wandler     |  | R |  4</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">5  | T |  +------------------+           +-------------------+  | T |  5</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">6  |   |                            RS-232C                     |   |  6</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">7  |   |                      Bipolare Spannung                 |   |  7</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">8  |   |                     +/-12V (aber nicht 0V)             |   |  8</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">   +---+           NEGATIVE SPANNUNG für HIGH bei RS232!        +---+</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">TTL-Spannung                                                    TTL-Spannung</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">Unipolar 0-5V                                                   Unipolar 0-5V</span><br />
<br />
<br />
Der TNC kommuniziert mit der digitalen Computerschnittstelle (RS-232/DB25-Stecker) in seriellen Bitfolgen. <br />
Der zweite Anschluss am TNC ist eine analoge Funk-Schnittstelle zum Funkgerät.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hardware RS232 Spannungspegel</span><br />
<br />
RS232-Schnittstelle (elektrisch):<br />
(s. auch europäische Norm V28)<br />
Arbeitet spannungsbasiert. Bemerkenswert sind die <span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">bipolaren </span>Spannungspegel.<br />
<br />
<br />
 <span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">     SPACE                                        </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">V+    ___________        ___________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">      Logisch "0"|       |            + 25V</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |                     (typisch: +12V)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |            +  3V    [Mindestspannung am Empfänger!]</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">0V    ///////////|       |//////////           (unused/undefined)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |       |            -  3V    [Mindestspannung am Empfänger!]</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">      Logisch "1"| MARK  |                     (typisch: -12V)</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                 |_______|            - 25V</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">V-</span><br />
<br />
  <br />
Informationen bei der RS232-Schnittstelle werden über (heute) ungewöhnliche Spannungen<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">PLUS 12V</span> (Zustand 0 / "Space") <br />
und<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">MINUS 12V</span> (Zustand 1 / "Mark") übertragen.<br />
<br />
(Anmerkung:  Spannung / (<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">inverse</span>) Logik)<br />
<br />
Spannungswerte zwischen -3V und +3V sind UNGÜLTIG und werden absichtlich ignoriert, um den Signalabstand zu vergrößern.<br />
Grund: Längere Übertragungsstrecken und weniger Anfälligkeit für externe Störsignale.<br />
<br />
<br />
Vorsicht:<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Das <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">direkte </span>Anschließen von RS232-Spannungspegeln an die I/O-Pins heutiger Computerchips zerstört diese.</span><br />
CPUs und Mikrocontroller vertragen meist nur 1.8V bis 3.3V (bestenfalls noch 5V) am Eingang. <br />
<br />
(Lösung für Bastler: Pegelwandler/Level-Shifter verwenden!)<br />
<br />
Anmerkung:<br />
Die hohen Spannungspegel der RS232-Schnittstelle können natürlich auch nützlich sein.<br />
Beispielsweise haben die BayCom-Modems daraus früher via Spannungsregler die notwendige Betriebsspannung generiert.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Verdrahtungsschema</span><br />
<br />
Verbindung Computer &lt;-&gt; TNC:<br />
<br />
Technisch benötigt man:<br />
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Eine <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">gemeinsame </span>Signal-Masse (GND=Ground / SG=Signal Ground).</span><br />
<br />
Da die Schnittstelle Daten in beide Richtungen transportiert (FULL-duplex), gibt es:<br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TX(D) = Transmit Data</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RX(D) = Receive  Data</span><br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Für die direkte 1:1 Kopplung (der Signale) Computer mit TNC benötigt man diese Verbindungen:</span><br />
<br />
Computer                  Zubehör wie TNC<br />
[TERMINAL]               [Telefon-Modem] <br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TX                -----&gt;    TX</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RX               &lt;-----     RX</span><br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">GND            &lt;----&gt;   GND </span>(Signal-Masse/Signal Ground=SG)<br />
<br />
Die seit den 1960er-Jahren verwendeten Stecker waren 25-Polige D-Sub-Stecker.<br />
Diese werden von der RS232-Norm empfohlen (aber nicht vorgeschrieben).<br />
<br />
<br />
Fünfundzwanzig Adern in einem seriellen Kabel machte diese Kabel "unflexibel" und vor allem teuer in der Herstellung.<br />
Diesen (empfohlenen) 25-Poligen Anschluss findet man meist an einem TNC für die digitale Schnittstelle zum Computer.<br />
<br />
Praktisch reichen für die asynchrone Kommunikation jedoch zwischen drei und sieben Adern.<br />
<br />
Um beim PC-AT sowohl eine serielle als auch eine parallele Schnittstelle auf das Slotblech einer ISA-Steckkarte zu bekommen, musste ein kleinerer Stecker her.<br />
Daher verwendet man <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">am PC meist 9-polige D-Sub-Stecker</span>.<br />
Das ist auch einfacher zum Löten und bei der Fehlersuche.<br />
Die Nummerierung der "Pins" weicht bei beiden Steckervarianten (DB9 vs. DB25) leicht ab.<br />
<br />
(Im Zuge weiterer Miniaturisierung werden ggf. auch 8-polige Mini-DIN-Stecker oder RJ45-Stecker genutzt.)<br />
Das Prinzip bleibt das gleiche - man verbindet die benötigten Signale.<br />
<br />
Tipp:<br />
Überprüfen Sie mit einem Durchgangsprüfer/Multimeter die Verbindungen.<br />
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Das für den TNC geeignete 3-Draht Kabel (ohne HW-Handshake) würde beim Durchgangstest eine 1:1 Verbindung besitzen:</span><br />
von TX(D) zu TX(D) hier sendet der Computer Daten an den TNC<br />
von RX(D) zu RX(D) hier erwartet der Computer Daten von dem TNC<br />
und GND  zu GND finden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfall: Crossover-Kabel </span><br />
<br />
Nimmt man das o.g. 1:1 Kabel (DTE &lt;-&gt; DCE) zur Verbindung von zwei Computern, wird die Kommunikation <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>funktionieren.<br />
Beide Computer würden Ihre Daten über die gleiche Leitung absenden, aber keine Seite würde den Pin der Empfangsleitung prüfen.<br />
<br />
Für den Sonderfall gibt es spezielle Crossover-Kabel.<br />
Diese sind <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nur </span>für eine Kommunikation zwischen Computer (DTE)  &lt;-&gt; Computer (DTE)  gedacht!<br />
<br />
Computer                 Computer<br />
TX             --------&gt;   RX<br />
RX             &lt;-------    TX<br />
GND          &lt;-------&gt;  GND (Signal-Masse/Signal Ground=SG)<br />
<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Die Verwendung eines solchen (Crossover-)Kabels für die Kommunikation von Computer zu TNC wird daher <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>erfolgreich sein.</span><br />
Leider kann man die interne Drahtanordnung innerhalb eines Kabels von außen nicht direkt erkennen.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Sonderfall: Hardware-Handshake-Kabel</span><br />
Die Verarbeitung von Daten durch ein Gerät benötigt immer Zeit.<br />
<br />
Ist der Sender zu schnell für den Empfänger, dann können Daten verloren gehen.<br />
Viele Chips (UARTS) haben nur sehr kleine Puffer, um Informationen zwischenzuspeichern (e.g. acht Bytes).<br />
<br />
Wenn der Puffer voll wird, muss man die Datenaussendung der Gegenseite anhalten.<br />
<br />
Das geht in einigen Fällen nur über Steuerzeichen (XON/XOFF).<br />
Konkret, wenn keine Signalleitung verfügbar ist (Stichwort: Modemverbindung über das Telefon-Netz).<br />
<br />
Andernfalls kann man das auch gleich schaltungstechnisch (in Hardware) realisieren.<br />
Dies wird dann <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Hardware-Handshake</span> genannt.<br />
Und Überraschung: Es gibt da wieder mehrere Varianten.<br />
<br />
Beispiele:<br />
RTS/CTS   (RTS=Ready-to-send/CTS=Clear-to-send)<br />
DSR/DTR  (DSR=Data-Set-Ready/DTR=Data-Terminal-Ready)<br />
<br />
Achtung:<br />
<span style="color: #e82a1f;" class="mycode_color">Nicht jede Hardware unterstützt ein Hardware-Handshake.</span><br />
Aber es gibt auch Hardware die das <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">zwingend </span>haben möchte.<br />
<br />
Auch zu beachten:<br />
Die Terminal-Software muss ggf. auch erst auf ein Hardware-Handshake konfiguriert werden.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Die Herausforderung für eine erfolgreiche Kommunikation:</span><br />
<br />
Serielle Daten werden bitweise nacheinander übertragen.<br />
Die zwei Geräte tauschen einzelne(!) Zeichen asynchron (d.h. ohne gemeinsamen Takt) aus.<br />
D.h. die Uhren der Geräte müssen nicht synchron laufen.<br />
<br />
Herausforderungen auf Seite des Empfangsgerätes:<br />
<br />
Es kann zwar den Spannungsabstand der Empfangsleitung (RxD) zur Signalmasse (SG oder GND) feststellen, schwieriger ist es festzustellen, wann zeitlich die einzelnen Bits vorliegen.<br />
<ul class="mycode_list"><li>Signalisieren die Spannungen wirklich Daten? Ist es "zufällig" eine Störspannung?<br />
</li>
<li>Welche Spannung stellt die binäre "0" dar? Welche die binäre "1"?<br />
</li>
<li>Aus wie vielen Bit besteht ein Zeichen (5-8)?<br />
</li>
<li>Kommt der größte Bitwert zuerst (MSB-Bit) oder der kleinste (LSB-Bit).<br />
</li>
<li>Wie erkennt man Übertragungsfehler?<br />
<br />
</li>
<li>Weitere Herausforderungen:<br />
</li>
<li>Aussendungen der Gegenseite anhalten/ganz stoppen?<br />
</li>
<li>Daten von Steuerzeichen unterscheiden?<br />
</li>
<li>Zeichen werden mit welchem Bitmuster dargestellt?<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">Beide Geräte müssen ein gemeinsames Verständnis für das verwendete Kommunikations-PROTOKOLL haben.</span><br />
Ggf. auch noch über die Darstellung von Zeichen/Sonderzeichen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">ASYNC-PROTOKOLL  (Logische Sicht)</span><br />
<br />
Asynchrone (START/STOP-) Kommunikation wird benutzt, wenn man <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">einzelne </span>Zeichen übertragen möchte und die Zeitabstände zwischen den einzelnen Zeichen unterschiedlich sind. Eine separate Taktleitung bei Funkverbindungen ist darüber hinaus <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>realisierbar.<br />
<br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">8N1                                            SPACE</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">_________      ................................__________________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               |    |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | ^  |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">IDLE     |     | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | S  |        IDLE...</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | T </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | O</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               | P  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                               |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |&lt;-----------------------------&gt;| 1  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |          (8 Daten-Bits)       |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |_____|                               |                          </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">          MARK</span><br />
<br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">7E1                                            SPACE</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">_________      ................................_______________</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           |   |   |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           |   | ^ |</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">IDLE     |     | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | P | S |    IDLE...</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | A | T </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | R | O</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | I | P </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |                           | T |   </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |&lt;-------------------------&gt;| Y | 1  </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |     |        (7 Daten-Bits)     |   | </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |_____|                           |   | </span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">           MARK</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">         |&lt;---------------------------------------&gt;|</span><br />
<span style="font-family: Courier New;" class="mycode_font">                  (Frame enthält ein Zeichen)</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Frame</span><br />
<br />
Die Einheit der Bits vom <ul class="mycode_list"><li>START-Bit (MARK)<br />
</li>
<li>gefolgt von den (n=5..9) Daten-Bits<br />
</li>
<li>einem <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">optionalen </span></span>Parity-Bit<br />
</li>
<li>und ein / anderthalb / zwei STOP-Bits (SPACE)<br />
</li>
</ul>
wird als Frame bezeichnet.<br />
<br />
Der Start einer Datenübertragung wird zunächst per START-Bit angekündigt.<br />
Der Ruhezustand ist definiert (z.B. +12V bei RS232).<br />
Die Übertragung startet aus dem definieren Ruhezustand mit einem Flankenwechsel.<br />
Wechselt also in den andern definierten Spannungspegel (z.B.von +12V nach <span style="color: #444444;" class="mycode_color">-12V).</span><br />
<br />
Dieser Spannungspegel wird jetzt für die Zeitdauer der Übertragung einer Signalinformation (also ein Bit) auf einen anderen Zustand gewechselt.<br />
<br />
Nach erfolgter Ankündigung werden n Bit (Früher 7 Bit heute: 8 Bit) auf die Leitung geschickt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="font-style: italic;" class="mycode_i">Optional</span> </span>folgt genau ein Prüf-Bit (Parity)<br />
<br />
Danach kommen noch eventuelle Zeiten zur Übertragung von STOP-Informationen ("STOP-Bits"), d.h. der Zustand wechselt für (mindestens) die Zeitdauer von 1-2 Bit auf SPACE.<br />
<br />
Der SPACE-Zustand bleibt bestehen, bis das nächste START-Bit ("Mark") empfangen wird und der Vorgang wieder von Neuem startet.<br />
<br />
Das Empfangsgerät überprüft (im UART) gemäß seiner Einstellungen, ob ein Fehler vorliegen könnte (hierzu wird das Parity-Bit ausgewertet).<br />
Sofern ein "vermeintlicher" Fehler vermutet wird, wird das über einen FRAME-ERROR an die Software im Gerät signalisiert.<br />
Was die Software damit macht, ist dann eine andere Sache.<br />
<br />
Konkret heißt das:<br />
Man muss sich (<span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">beiderseitig</span>) vor der erfolgreichen Kommunikationsaufnahme auf eine gemeinsame Geschwindigkeit (z.B. 9600 Baud) für beide Geräte einigen.<br />
<br />
Am TNC wird das meist von außen über Mäuseklaviere oder Jumper eingestellt.<br />
Für die Kommunikation (Computer &lt;-&gt; TNC)  ist die Geschwindigkeit auf der seriellen Leitung entscheidend.<br />
<br />
(Vorsicht: Bitte <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>mit der Einstellung für die analoge Funk-Geschwindigkeit (1k2 im CB-Funk) verwechseln!)<br />
<br />
Wie viele Bits werden zur Darstellung eines Zeichen benutzt? 2^7 oder 2^8. Das muss auf beiden Geräten gleich konfiguriert werden.<br />
Möchte man nach der Übertragung des letzten Bits eine zeitliche Pause von einem , anderthalb oder zwei STOP-Bits?<br />
<br />
Auch der Versand eines Kontroll-Bits (Parity) kann konfiguriert werden.<br />
Keine Prüfsumme (N=No), Gerade Prüfsumme (E=Even), Ungerade Prüfsumme (O=Odd).<br />
<br />
Achtung: <br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">PC (Betriebssystem/Software) <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">und </span>TNC müssen mit den gleichen Einstellungen arbeiten.</span><br />
<br />
Anhand der Skizze oben kann man sich das klar machen.<br />
Wenn der Computer mit 8N1 Daten schickt, gibt das mit hoher Wahrscheinlichkeit ungültige Daten beim TNC, wenn der auf 7E1 interpretiert. (-&gt; Frame error im TNC).<br />
Wenn der TNC auf 7E1 konfiguriert ist und der Computer 8N1 erwartet, dann zeigt der Computer dagegen unsinnige Zeichen am Terminal (weil die Parity dann die Zeichen verfälscht).<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Typische Terminal-Emulationseinstellungen</span><br />
<br />
Schrittgeschwindigkeit in Baud:  <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">9600 </span>(PC-typisch), 19200 (das kann nicht jede Hardware bzw. Software)<br />
Datenbits:     <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">8</span>    (typisch)<br />
Prüfsumme:  <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">No  </span>(typisch)<br />
Stop-Bits:      <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">1</span>    (typisch)<br />
<br />
Die typische Einstellung am Terminal-Emulationsprogramm des Computers:<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">9600 Baud <span style="color: #008e02;" class="mycode_color">8N1</span> bei TNC mit <span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">Host-Mode </span></span><br />
<br />
oder falls man einen TNC noch mit der orginal TAPR-Firmaware im (native) Terminal-Mode betreibt:<br />
9600 Baud 7E1<br />
<br />
Anmerkung:<br />
Die Geschwindigkeit muss für beide Geräte (Computer und TNC) identisch konfiguriert werden.<br />
D.h. man könnte z.B.  1200 / 2400 / 4800 / 9600 verwenden.<br />
(Tipp: Die gewählte Zahl durch 75 geteilt sollte eine Zweierpotenz liefern)<br />
Die digitale Schnittstelle Computer &lt;-&gt; TNC darf dabei <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">schneller </span>konfiguriert werden, als die im TNC verbauten Funk-Modem(s) (1200 Baud / AFKSK).<br />
<br />
Eine asychrone Übertragung erzeugt einen gewissen Zusatzaufwand.<br />
D.h. um 8 Bit (Netto-Daten) zu übertragen, benötigt man <ul class="mycode_list"><li>1 Start<br />
</li>
<li>8 Daten <br />
</li>
<li>(<span style="font-style: italic;" class="mycode_i">optional</span>) ein Parity <br />
</li>
<li>mindestens ein STOP-Bit <br />
</li>
</ul>
<br />
(Brutto-Daten: 10-12 Bit)  <br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Daumenregel: 10 Bit um ein Byte zu übertragen. </span><br />
<br />
Zusätzlich kann man für sein Terminal konfigurieren, ob man bestimmte Zeichen zum Anhalten/Fortsetzen der Übertragung nutzen möchte.<br />
<br />
Die Einstellung heißt meist <span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">XON/XOFF (oder Software-Handshake).</span><br />
<br />
Die verwendeten Zeichen sind dabei extra so gewählt, dass sie in "normalen" Texten <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>vorkommen.<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">CTRL-S </span> hält die Übertragung an<br />
<span style="color: #005dc2;" class="mycode_color">CTRL-Q </span> setzt die Übertragung fort<br />
<br />
Falle:<br />
Bei der Übertragung binärer Daten oder Dateien können diese aber -<span style="font-style: italic;" class="mycode_i"><span style="color: #ff4136;" class="mycode_color">unabsichtlich</span></span>- die Übertragung zwischen Computer und TNC  anhalten.<br />
<br />
<br />
Es gäbe auch noch die Alternative einer Hardware-Handshake-Konfiguration (entsprechende Geräte und Kabel vorausgesetzt).<br />
<br />
Eventuell kann man in der Terminal-Emulation auch noch weitere Dinge konfigurieren:<br />
Auswahl zwischen mehreren vorhandenen Schnittstellen: COM1 ... COM4<br />
<br />
Bei manchen Terminal-Emulationen (e.g. Tera Term) kann man Pausenzeiten zwischen der Übertragung von Zeichen oder Zeilen konfigurieren.<br />
Das wird eher selten benötigt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Bei Computern unter DOS</span><br />
Adressregister serieller Schnittstellen, z.B. 2F8h/3F8h/2E8h/3E8h<br />
Konfiguration Interrupt-Request (IRQ) Nummer. <br />
<br />
IRQ können zu Konflikten führen. Praktisch sind daher beim PC nur zwei COM-Ports aktiv nutzbar! <br />
<br />
COM1 / IRQ4 / Port 3F8h (e.g. für Maus)    unter Linux: /dev/ttyS0  (s. man setserial) <br />
<span style="color: #008e02;" class="mycode_color">COM2 / IRQ3 / Port 2f8h (e.g. für TNC) </span>     unter Linux: /dev/ttyS1<br />
COM3 / IRQ4 / Port 3E8h                           unter Linux: /dev/ttyS2<br />
COM4 / IRQ3 / Port 2E8h                           unter Linux: /dev/ttyS3<br />
<br />
<br />
---------------------------------------------------------------------------------------------------<br />
Zum Nachschlagen:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Begriffe / Erklärungen rund um serielle RS232-Schnittstellen</span><br />
<br />
(typischerweise für asynchrone Kommunikation verwendet)<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b"><span style="color: #000000;" class="mycode_color">Eigenschaften RS232:</span></span><ul class="mycode_list"><li>Exakt zwei Teilnehmer (Punkt-zu-Punkt)<br />
</li>
<li>FULL-Duplex<br />
</li>
<li>asymmetrische Spannungsübertragung mit Massebezug<br />
</li>
</ul>
<br />
logisch "1" der LOW-Pegel  (MARK)  ist &lt;= - 3 V<br />
logisch "0" der HIGH-Pegel (SPACE) ist &gt;= + 3 V<br />
maximal +/- ca. 25 Volt     (im PC-Bereich typisch: +/- 12V)<br />
<br />
Kabellänge max. 15-20 Meter<br />
<br />
Damit bekommt man ca. 20 Kilobits/s (19.200 Baud) hin (im Bereich der Norm).<br />
Mit hochwertigen Kabeln ggf. auch bis 115 Kilobits/s<br />
Letzteres wird aber von alten Rechnern <span style="text-decoration: underline;" class="mycode_u">nicht </span>beherrscht.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Normen</span>:<br />
RS-232C              offiziell EIA-RS232C genannt. Der letzte Buchstabe kennzeichnet die Revision des Standards (aktuell "F" statt "C")<br />
RS-422A              ähnlich RS-232C arbeitet aber mit differentiellen Signalen (symmetrische Spannungsübertragung)<br />
RS-485                verbesserte Version von RS-422<br />
V24                      Europäische Norm für RS-232C<br />
V28                      Europäische Norm für Spannungspegel bzgl. V24/RS-232C<br />
DIN66020/66021<br />
<br />
<br />
UART/ACIA Chip für asynchrone Kommunikation (Universal Asynchronous Receiver)/(Asynchronous Communication Interface Adapters)<br />
USART       Chip für synchrone oder asynchrone Kommunikation <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Geschwindigkeit/Datenübertragungsrate:</span><br />
Baud         : Anzahl der (maximalen) Signalwechsel zwischen Mark und Space pro Sekunde <br />
                  (1200 Baud entsprechen dabei einem Rechtecksignal von 600 Hz)<br />
bps:         : Durchsatz (logischer) Bit pro Sekunde<br />
<br />
Baud ist nicht unbedingt Bit/s (!) <br />
Es gibt Modulationsarten die mehr als 1 Bit in einem Schritt übertragen. <br />
<br />
cps          : Chars per Second <br />
                  Netto Übertragung von Zeichen pro Sekunde (meist bps/10 ... w.g. 8N1)<br />
<br />
TTY         : Teletype ein 5 Bit-Code (für 32 Zeichen)<br />
EBCD      : Ein 6-Bit-Code mit dem man 64 unterschiedliche Zeichen darstellen kann<br />
US-ASCII : Amerikanischer Standard um Zeichen zu kodieren. Die (amerikanische) ASCII-Norm verwendet nur 7 Bit und kann 128 Zeichen darstellen.<br />
EBCDIC   : Mainframe-Standard um Zeichen zu kodieren: Ein 8 Bit-Code<br />
<br />
<br />
COM1-4  : Namen (im BIOS bzw. DOS) für serielle Schnittstellen in Personal-Computern älterer Bauart.<br />
                 Diese werden dort meistens über DB9-Anschlüsse bereitgestellt.<br />
  <br />
<br />
FRAME    : Start/Daten/Parity/Stop-Bits (in Bezug auf serielle Schnittstellen).<br />
<br />
Datenbits: 5-9 (heute meist 8, früher auch 7) pro Zeichen<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Datenflusskontrolle</span><br />
RTS/CTS<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Signalnamen</span><br />
(aus der Sicht des Computers!)<br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">RxD              </span>Received data                  <span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">DATEN</span><br />
<span style="color: #0074d9;" class="mycode_color">TxD              </span>Transmitted data              <span style="color: #1e92f7;" class="mycode_color">DATEN</span><br />
<span style="color: #17b529;" class="mycode_color">SG                Signal-Ground                  Betriebserde</span><br />
<br />
RTS              Request to send               FLOW-Control<br />
CTS              Clear to send                    FLOW-Control<br />
<br />
DTR             Data terminal ready<br />
DSR             Data set ready<br />
DCD             Data carrier detect<br />
RI                 Ring indicator<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Chips für serielle Kommunikation</span><br />
<br />
UART Chips in PCs<ul class="mycode_list"><li>8250<br />
</li>
<li>16450<br />
</li>
<li>16550<br />
</li>
</ul>
<br />
Als Z80-SIO<ul class="mycode_list"><li>Z8440<br />
</li>
</ul>
<br />
ACIA vielfach in Homecomputern<ul class="mycode_list"><li>6551<br />
</li>
<li>6850<br />
</li>
</ul>
<br />
<span style="font-weight: bold;" class="mycode_b">Level-Shifter / Pegelwandler</span><ul class="mycode_list"><li>MAX232<br />
</li>
<li>MC1488<br />
</li>
<li>MC1489<br />
</li>
<li>SN75188<br />
</li>
<li>SN75189<br />
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus meinem Archiv: Routing im PR Box-Netz]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-912.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:41:38 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=113">DMA284</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-912.html</guid>
			<description><![CDATA[Inhalt<br />
======<br />
1. Einleitung<br />
<br />
2. Was ist Routing ?<br />
  2.1 Bulletins<br />
  2.2 P-Mails<br />
<br />
3. Konfigurieren des Routings<br />
  3.1. Die eigene H-Route<br />
  <br />
  3.2. S&amp;F Konfiguration bei FBB<br />
    3.2.1 BBS.SYS<br />
    3.2.2 FORWARD.SYS<br />
    3.2.3 Die S&amp;F Files in /FBB/SYSTEM/FWD <br />
    3.2.4 Einrichten des S&amp;F<br />
  <br />
  3.3. S&amp;F Konfiguration bei WinBox/DP-Box<br />
    3.3.1 Die .SF Files<br />
  <br />
  3.4. S&amp;F Konfiguration bei Baycombox<br />
    3.4.1 Die S&amp;F Datei FWD.BCM<br />
    3.4.2 Einrichten des S&amp;F<br />
<br />
4. Autorouter<br />
  4.1 Autorouting Programme bei FBB<br />
    4.1.1 Forwardmaker<br />
    4.1.2 Forwardroute<br />
  <br />
  4.2 WinBox (DP-Box) Autorouter<br />
  4.3 Baycom Box Autorouter<br />
  <br />
5. Danksagungen<br />
6. Quellenangaben<br />
<br />
<br />
1. Einleitung<br />
=============<br />
<br />
Hallo liebe Sysops und PR'ler !<br />
<br />
Mit diesem Hilfetext moechte ich all jenen helfen die Probleme damit haben<br />
ihr S&amp;F richtig zu konfigurieren. Sie setzt da an wo die Installation des<br />
Boxsystems beendet ist und die Funkverbindung steht. Ich hoffe das ich es<br />
einigermassen verstaendlich hin bekomme. Fuer Kritik bin ich sehr dankbar.<br />
Und Leuten die etwas hinzufuegen moechten stehe ich offen gegenueber. Falls<br />
sich das Konzept durchsetzen sollte waere es schoen, wenn man getrennte How-<br />
To's fuer jedes einzelne Boxsystem entwickeln koennte. Diese sollten dann<br />
von der Installation ueber die Konfiguration bis zu Insider-Tipps reichen.<br />
<br />
<br />
2. Was ist Routing ?<br />
====================<br />
<br />
Unter Routing versteht man die Wegsuche zu einem Ziel. Dieses kann auf<br />
verschiedene Arten geschehen. Um beim Mailboxnetz zu bleiben muessen wir<br />
erst einmal definieren welche Arten von Mails es in unserem Netz gibt. Zum<br />
einem gibt es die oeffentlichen Mails (Bulletins) die jeder lesen kann und<br />
die privaten Mails (P-Mails) die nur an eine bestimmte Rufzeichen gehen.<br />
<br />
2.1 Bulletins<br />
~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Geroutet werden streng genommen wirklich nur die P-Mails, denn die Bulletins<br />
werden in unserem Netz "verteilt". Eine Bulletin Mail hat als Beispiel<br />
folgendes Adressfeld:<br />
<br />
ALLE @ DEU<br />
I      I<br />
I      +--- Dieses Feld ist der Verteiler der Mail<br />
+---------- Das ist die Rubrik in der die Mail eingespielt worden ist<br />
<br />
Das erste Feld sollte keine Fragen aufwerfen, denn man sucht sich eine<br />
Rubrik aus, in der man seine Mail einspielen will. Das kann eine allgemeine<br />
Rubrik sein wie in diesem Beispiel die Rubrik ALLE, aber auch<br />
themenspezifisch wie PCSOFT oder CBFUNK.<br />
<br />
Das zweite Feld, der Verteiler, bestimmt in welchem Gebiet oder Zugehoerig-<br />
keitsbereich die Mail zu lesen sein soll. Laesst man diese Feld leer, so<br />
bleibt die Mail nur in der Box liegen wo die Mail eingespielt worden ist,<br />
falls der Sysop nicht bei leerem Verteilerfeld ein @ DEU konfiguriert hat.<br />
Eine Unart die es immer noch haeufig zu finden gibt.<br />
Sinn und Zweck des ganzen soll sein, das der Inhalt einer solchen Mail<br />
vielleicht nur einem kleinen Kreis zukommen soll. Ankuendigungen zu einem<br />
PR-Treffen sind nur in der Region wichtig, wo es statt findet. Es waere<br />
Bloedsinn wenn die Mail 500 KM weiter in einer entfernten Box auch noch zu<br />
lesen ist, die mit diesem regionalem Treffen nichts zu tun hat.<br />
<br />
Es haben sich einige standart Verteiler herraus kristallisiert, deren<br />
Anwendung ich mal kurz umreissen will. Es hat sich eingebuergert die Kuerzel<br />
der Kontinente, Laender, Bundeslaender und Landkreise zu benutzen um das<br />
Gebiet festzulegen bis wohin eine Mail verteilt werden soll. Hier ein paar<br />
Beispiele:<br />
<br />
@ WW  = Weltweit an jede Box<br />
@ EU  = An jede Box in Europa<br />
@ DEU = Zu jeder Box in Deutschland<br />
@ NDS = Fuer alle Boxen in Niedersachsen<br />
<br />
Wichtig ist hierbei zu nennen das es nicht moeglich ist eine Mail an @ BAY<br />
aus einer Box in Niedersachsen zu verschicken. Da eine solche Box den<br />
Verteiler @ BAY nicht Forwarden sollte. Es muesste eine Meldung wie z.B. <br />
"Keine Route zum Ziel bekannt!" kommen.<br />
<br />
Neben diesen standart Verteilern kann man als Sysop auch eigene definieren.<br />
Das ist zum Beispiel guenstig wenn man Vereins oder PRIG Nachrichten<br />
verteilen will. Nachrichten die an diesen Verteiler geschrieben werden,<br />
landen nur in den Boxen die Mitglied in der genannten PRIG sind.<br />
<br />
2.2. P-Mails<br />
~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Ab hier wirds kompliziert ! Eine P-Mail geht nicht an alle Boxen im Netz,<br />
sondern soll nur zu einer ganz bestimmten geroutet werden. Am einfachsten<br />
waere es wenn die Absenderbox die Zielbox direkt connecten, und die Mails<br />
dort abliefern koennte. Dieses nennt man "Simplen Mailtransfer" und wird bei<br />
E-Mails im Internet angewand. Dieses ist im CB PR-Netz nicht moeglich da es<br />
schlecht einen direkten Link geben wird der Hamburg und Muenchen verbindet,<br />
damit die Mails ausgeliefert werden koennten.<br />
<br />
Man ist also darauf angewiesen eine Mail durch mehrere Mailboxen, die ein<br />
Netz bilden, zum Ziel zu schicken. Auch fuer dieses Verfahren das sich<br />
eigentlich nur "Store &amp; Forward" nennt gibt es mehrere Moeglichkeiten. Ich<br />
nenne hier nur die beiden wichtigsten, die auch weiter unten in die Forward-<br />
files unserer Boxen wieder zu finden sind.<br />
<br />
Smart-Host Routing<br />
******************<br />
<br />
Das erste ist das Smart-Host Routing, und das wird folgendermassen<br />
definiert. Jede Box im PR-Netz ist ein Smart-Host. Er verfuegt ueber<br />
Informationen die angeben an welche Box eine Mail geleitet wird in<br />
Abhaengigkeit des Empfaengers. Nicht ganz verstanden ? Also hier mal<br />
Bildlich:<br />
<br />
BOX01 hat die Forwardpartner BOX02 und BOX03. BOX03 hat als Forwardpartner<br />
BOX04. BOX01 bekommt jetzt eine P-Mail rein die fuer einen User von BOX04<br />
bestimmt ist. Damit BOX01 jetzt weiss welche Box die Mail an BOX04 weiter-<br />
leiten kann, an BOX02 oder BOX03, muss der Sysop von BOX01 das ins Forwardfile<br />
eingetragen haben. Dort muss sinngemaess dann stehen "Mails fuer BOX04 muessen<br />
an BOX03 weitergeleitet werden".<br />
<br />
Das sieht zwar sehr einfach aus, doch haben wir in unseren PR-Netz weit<br />
ueber 300 Boxen. Alle diese Boxen muessten in den Forwardfiles drinne<br />
stehen, damit das weiterleiten von P-Mails sicher funktionieren kann. Das<br />
waere ne Menge Text die ein Sysop jeder Box im Netz in seine S&amp;F Files<br />
tippen muesste. Auch Aenderungen muessten vorgenommen werden, sowie eine<br />
neue Box im S&amp;F Netz hinzukommt oder sich abmeldet. Das ist nicht immer<br />
einfach, da ja fast taeglich neue Boxen hinzukommen oder QRT machen.<br />
<br />
Dieses Smart-Host Routing ist also nur fuer kleine Netze sinnvoll<br />
einsetzbar. Im CB-PR kann man es verwenden um das Routing auf Stadt- oder<br />
Landkreisebene zu Konfigurieren. Alles was darueber hinaus geht, sollte vom<br />
Domain- oder H-Routing erledigt werden.<br />
<br />
Hierachial-Routing<br />
******************<br />
<br />
Unter Domain-Routing, im PR H-Routing genannt, wird eine Gruppe von Zielen<br />
unter einem Ziel zusammen gefasst. Na verstanden ? Nicht ? Also dann ans<br />
eingemachte. Eine Mailadresse im PR-Netz setzt sich so zusammen:<br />
<br />
DMA284 @ DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
<br />
In diesem bischen Text stecken einige Informationen. Da waeren einmal das<br />
Call des Users und der Zielbox, sowie deren ungefaehrer Standort. Es ist die<br />
vollstaendige Adresse einer Box die vergleichbar ist mit einer Adresse auf<br />
einem Brief. Wenn ich eine Briefadresse in diese Format bringe, wuerde das<br />
z.B. so aussehen:<br />
<br />
DMA284 @ DBO284.16.Hauptstrasse.Musterhausen.12345.Deutschland.Europa<br />
<br />
Wenn ich diese Adresse von Rechts nach Links lese, kann ich einen Weg<br />
erkennen die der Brief gehen muss um beim Empfaenger anzukommen.<br />
<br />
Durch diese Schreibweise, habe ich einen nicht zu verachtenden Vorteil. Denn<br />
ich kann dadurch ganz einfach alle Adressen die sich hinter Europa (.EU)<br />
befinden in nur einer einzigen Zeile in meinem S&amp;F File meiner Mailbox<br />
definieren. Eine Mailbox in Amerika die direkten S&amp;F mit einer europaeischen<br />
Box hat koennte also sagen: "Mailadressen die auf .EU enden werden an die<br />
Mailbox EURO01 weiter geforwardet". Wenn diese Amerikanische Box aber keinen<br />
direkten S&amp;F hat, so kann sie aber eine Mail die nach Europa soll an die<br />
naechst gelegenste Box die in Richtung Europa liegt weiterleiten. Hat diese<br />
auch keinen direkten S&amp;F nach Europa sendet sie ihrerseits die Mail an ihre<br />
naechste Nachbarbox in Richtung Europa. Das geht dann solange bis die Mail in<br />
einereuropaeischen Box landet.<br />
<br />
Dort angekommen wird das gleiche Prinzip angewendet. Es wird versucht die<br />
Mail nach Deutschland zu befoerdern. In Deutschland wiederum wird sie nach<br />
Niedersachsen geforwardet. In Niedersachsen wird sie in den Landkreis<br />
Gifhorn geschickt. Und im Landkreis Gifhorn "muss!" dann eine Box wissen wie<br />
es zur DBO284 geht. Hier wendet sie dann das Smart-Host Routing an, das der<br />
Sysop eingetragen haben muss. Da es in einem Landkreis nur wenige Boxen<br />
gibt, ist das dann auch einfach zu bewerkstelligen.<br />
<br />
Man kann das ganze in einem kleinen Spruch festhalten:<br />
<br />
&gt;&gt;&gt; Ich kenne jemanden, der jemand kennt, der weiss wo das Ziel ist &lt;&lt;&lt;<br />
<br />
In dieser Geschichte stecken aber auch so seine Fallen. Denn die Sysops<br />
muessen sich einig werden wo was hin geroutet wird. Das Netz muss in Grund-<br />
zuegen organisiert sein. Wenn der Sysop von der Deutschen BOX01 meint, das<br />
der beste Weg nach Niedersachsen (NDS) ueber BOX02 geht. Der Sysop von BOX02<br />
aber meint das es genau umgekehrt ist, haben wir schon ein Problem. Deswegen<br />
muessen sich auch die Sysops untereinander absprechen wer was wo hin routet.<br />
<br />
In groben Zuegen kann die Himmelsrichtungen schon das Routing vorgeben. Wenn<br />
ich einen Forwardpartner habe der oestlich von mir steht, route ich da<br />
eigentlich alles hin was oestlich von mir steht. Das es nicht immer so<br />
gemacht werden kann versteht sich von selber. Deswegen ist ja auch eine<br />
Absprache der Sysops wichtig, damit dieses System funktioniert.<br />
<br />
<br />
3. Konfigurieren des Routings<br />
=============================<br />
<br />
Dieser Abschnitt befasst sich nun mit dem erstellen der Eintraege in den S&amp;F<br />
Files der jeweiligen Boxsyteme. Ich gehe davon aus, das diese Files schon<br />
erstellt sind, bzw. die default Dateien vorliegen und je nach Art der S&amp;F<br />
via Funk oder Exportfiles schon funktioniert.<br />
<br />
3.1 Die eigene H-Route<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Wichtig fuer das Betreiben einer Mailbox im S&amp;F Netz ist, das die H-Route<br />
der eigenen Box richtig definiert ist. Immer wieder sieht man unsinnige H-<br />
Routen die dem Netz nur schaden anstatt wirklich zu nuetzen. Wie oben beim<br />
H-Routing schon erwaehnt, wird die H-Route von Rechts nach Links gelesen und<br />
ausgwertet. Das bedeutet fuer uns, das am Ende immer ein Kontinent steht !!!<br />
<br />
Nicht wie vielfach in Netz vertreten ein .WW &lt;-- Dieses gibt es nicht !!!<br />
<br />
Auch sonstige Endungen hinter dem Kontinent gibt es nicht. Wenn ihr trotzdem<br />
sowas verwendet, wundert euch nicht das in eurer Box ausser von den direkten<br />
Forwardpartnern keine P-Mails in eurer Box landen. Hier mal eine Box die<br />
sowas drinne stehen hat:<br />
<br />
IT5TNT.LU.TSC.ITA.EU.SP/G  &lt;-- Diese Box steht in Sicilia, Italien<br />
<br />
Wenn ich eine Mail an diese Box schreiben will, bekomme ich eine Fehler-<br />
meldung von meiner Box: Routing Error, Unknown Route ! Ich koennte diese<br />
Route als Sysop zwar per Hand nachtragen, aber spaetestens bei der naechsten<br />
Box die vernuenftig konfiguriert ist wird die Mail haengen bleiben und als<br />
"Undelivered" (Nicht ausgeliefert) zurueckkommen.<br />
<br />
Die H-Route fuer eine Box in Deutschland sollte so aussehen:<br />
<br />
DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
I      I  I  I  I<br />
I      I  I  I  Kontinent<br />
I      I  I  Land<br />
I      I  Bundesland<br />
I    Landkreis<br />
Boxcall<br />
<br />
Man kann natuerlich, wenn erforderlich, diese H-Route noch erweitern. Diese<br />
Box hat es getan:<br />
<br />
NB0PAF.#PAF.OBB.BAY.DEU.EU  &lt;-- Diese Box steht in Pfaffenhofen JN58RM<br />
<br />
Der Sysop der Box hat wohl noch einen Stadt Kenner mit eingefuegt. Wenn ich<br />
die Adresse von Rechts nach Links lese wird sie nur etwas genauer, bringt<br />
aber nicht mein Routing durcheinander. Da es fuer meine Box nur wichtig ist,<br />
das sie in BAY.DEU.EU steht.<br />
<br />
Es gab mal Zank im CB PR-Netz bezueglich der "#", auch Raute oder<br />
Doppelkreuz genannt, ob diese in die H-Route reingehoehrt oder nicht. Dazu<br />
kann ich nur sagen das es heutigen Boxsystemen total egal ist, ob das Ding<br />
nun da ist oder nicht. Wenn man es jedoch benutzt, sollte es am Anfang des<br />
ersten Kenners stehen, wie oben in den Beispielen. Nicht irgentwo mittdrin in<br />
der H-Route.<br />
Vergisst man das # bei der Eintragung einer H-Route in ein S&amp;F File, kann es<br />
sein das keine Mails geforwardet werden. Mehr passiert nicht. Ich verrate<br />
nachher wie man diesen Fehler umgehen kann beim einrichten der S&amp;F Files. Der<br />
Grund warum dieses "#" jemals in die H-Routen reingekommen ist, war wohl mal<br />
die Inkompatibilitaet zweier Boxsysteme. Anstatt die Boxsysteme zu aendern hat<br />
man sich ne Kruecke gebaut und die # zum ersten Block der H-Route eingefuegt.<br />
<br />
Die H-Route der Box wird bei FBB mit dem Tool FBBSETUP.EXE eingetragen oder<br />
direkt in die Datei INIT.SRV. Bei WinBox mit dem beiliegenden Setup-Programm.<br />
<br />
<br />
<br />
3.2 S&amp;F Konfiguration bei FBB<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Kommen wir nun zum Konfigurieren einer FBB Mailbox. Diese Files sind wichtig<br />
fuer die Einstellungen des S&amp;F bei einer FBB Box:<br />
<br />
BBS.SYS<br />
FORWARD.SYS<br />
und die S&amp;F Files im Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD<br />
<br />
In der BBS.SYS werden die Calls der S&amp;F Partnerboxen eingetragen. Diese File<br />
hat 80 Zeilen die auch von 1-80 durchnumeriert sind. Dieses File darf nicht<br />
gekuerzt werden oder sonst in irgenteiner weise veraendert werden ausser dem<br />
eintragen der Forward Boxen.<br />
<br />
In der FORWARD.SYS werden die Parameter eingetragen fuer jede Box mit der<br />
man Forward macht. Wie diese genau gemacht wird erklaere ich weiter unten.<br />
<br />
Die S&amp;F Files in dem Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD sind nur die ausgelagerten<br />
Konfigurationen die eigentlich auch im FORWARD.SYS File stehen koennten. Der<br />
Uebersichtlichkeit wegen, werden sie aber getrennt in diesem Verzeichnis<br />
gespeichert.<br />
<br />
3.2.1 BBS.SYS<br />
~~~~~~~~~~~~~<br />
Hier werden nun von der ersten Zeile an die Calls der Boxen eingetragen mit<br />
denem man S&amp;F machen moechte:<br />
<br />
##########################<br />
# BBS.SYS for FBB 7.00  #<br />
# for LA6CU BBS by LA6CU #<br />
##########################<br />
#<br />
# File containing all BBSs we forward to.<br />
#<br />
# Make sure that NO numbers are removed.<br />
#<br />
01 DBO217<br />
02 DBX355<br />
03 AL1BOX  <br />
04 PD2BOX<br />
05<br />
06<br />
...<br />
78<br />
79 <br />
80<br />
<br />
Es ist wichtig, das die Zeilen bis 01-80 unveraendert, bis auf die eingetra-<br />
genen Boxen, erhalten bleiben muessen ! Die Boxcalls werden ohne SSID<br />
eingetragen. Will man mit einer Box kein S&amp;F mehr betreiben, so muss das<br />
Call aus diesem File ausgetragen werden. Die FBB Doku gibt an das man an den<br />
frei werdenen Stellen keine neue Box eintragen oder die nachfolgenden Boxen<br />
aufruecken lassen soll. Es koennte zu Fehlern beim S&amp;F fuehren. Diese ist<br />
bei meiner Box allerdings nie passiert.<br />
<br />
3.2.2 FORWARD.SYS<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
In diesem File werden normalerweise die Forward-Definitionen zu den<br />
verschiedenen Boxen eingetragen. Wenn man viele Forwardpartner hat wird das<br />
irgentwann unuebersichtlich. Deswegen werde ich hier nur beschreiben wie<br />
dort die Pfade eingetragen werden, wo die eigentlichen S&amp;F Files liegen.<br />
<br />
FORWARD.SYS:<br />
<br />
################<br />
# Forward-file #<br />
#  for DBO284  #<br />
################<br />
#<br />
# HF Kanal 24<br />
#<br />
&lt; FWD\DBO217<br />
#<br />
# HF Kanal 52<br />
#<br />
&lt; FWD\AL1BOX<br />
&lt; FWD\DBQ902<br />
#<br />
# EXPORT<br />
#<br />
&lt; FWD\DBX355<br />
&lt; FWD\PD2BOX<br />
#<br />
<br />
Wie oben zu sehen werden die Pfade zu den S&amp;F Files in dieser Datei gesetzt.<br />
Spitze Klammer &lt; gefolgt von dem Pfad und dem Namen des Forward Files. Die<br />
Namen der Forward Files koennen beliebig benannt werden. Der Einfachheit<br />
halber haben sie das Call der Forwardbox als Namen. Kommentare koennen<br />
hinter einer Raute # eingetragen werden. Die Pfandangabe richtet sich nach<br />
dem wo sich das FORWARD.SYS File befindet. In meinem Fall liegen die S&amp;F<br />
Files in C:\FBB\SYSTEM\FWD<br />
<br />
3.2.3 Die S&amp;F Files in \FBB\SYSTEM\FWD<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Um den Forward zu definieren muss man im Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD ein<br />
File anlegen das im Namen mit dem uebereinstimmt was man im FORWARD.SYS File<br />
eingetragen hat.<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ich weise nochmal darauf hin das ich hier nur erklaeren moechte wie das <br />
Routing bei FBB eingestellt wird. Die Teile die auch die Forwardzeiten und<br />
den Connectaufbau zur Zielbox betreffen, werden hier nicht erklaert. Das ist<br />
bitte der FBB Doku zu entnehmen !<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
Die Zeilen die mit dem Routing von Mails zu tun haben beginnen in einem<br />
Forward File mit den Buchstaben A, B, F, G und H. Diese haben folgende<br />
Bedeutung:<br />
<br />
A &lt;CALL&gt; : Muss in der ersten Zeile eines S&amp;F Files stehen. Es enthaelt das<br />
          Call des Forwardpartners ohne SSID.<br />
<br />
B &lt;CALL&gt; : Hiermit wird eine Zielbox mit angegeben zu der Persoenliche Mails <br />
          geforwardet werden sollen. Eine Zeile mit B &lt;Call&gt; des <br />
          Forwardpartners muss in jeden S&amp;F File vorhanden sein. Weitere<br />
          Box Calls koennen in einem Forwardfile mit B angegeben werden<br />
          wenn der Forwardpartner auch zu diesen Mailboxen S&amp;F hat. Jede<br />
          B Zeile darf nur ein Call besitzen.<br />
  <br />
F &lt;CALL&gt; : Hiermit kann ein User-Call angegeben werden welches auch zu <br />
          diesem Forwardpartner geroutet werden soll. Es sollte mindestens<br />
          einmal das Boxcall des Forwardpartners mit angegeben werden. Es<br />
          koennte mit dieser Option auch das Call des nachbar Sysops einge-<br />
          tragen werden. Dann werden unabhaengig von WP-Eintragen, Mails<br />
          fuer dieses Call immer zu der Box geforwardet fuer welches das <br />
          Forwardfile gilt. Jede F Zeile darf nur ein Call besitzen.<br />
  <br />
G &lt;Verteiler&gt; : Hiermit werden die Verteiler von Bulletins festgelegt welche <br />
                zur Nachbarbox geforwardet werden sollen. Jede G Zeile darf<br />
                nur einen Verteiler aufnehmen. Verteiler sollten die Laenge<br />
                von 6 Zeichen nicht ueberschreiten.<br />
<br />
H &lt;Route&gt; : Hiermit kann man H-Routen Definitionen eintragen ins S&amp;F File.<br />
<br />
Es gibt noch weitere Zeichen, diese befassen sich aber mit dem Linkaufbau,<br />
Forwardzeiten und aehnlichem. Bei allen Angaben koennen auch Platzhalter <br />
angegeben werden. Die Platzhalter sind folgende:<br />
<br />
* = Steht fuer beliebige Zeichen vor und nach einer Zeichenkette. Z.B.:<br />
    B DBO* wuerde bedeuten alle Mails an Boxen die mit DBO beginnen<br />
    Forwarden.<br />
    <br />
? = Steht fuer "ein" beliebiges Zeichen vor, nach oder in einer Zeichenkette.<br />
    Z.B.: F GF?ABC heist Mails fuer Calls wie GF1ABC, GF2ABC usw. Forwarden.<br />
<br />
Beide Platzhalter koennen auch kombiniert werden. <br />
<br />
! = Ein Ausrufezeichen vor einem der Buchstaben negiert die Angabe. So ist<br />
    es moeglich mit der Zeile !H *.#GF.NDS.DEU.EU zu sagen. Das H-Routen<br />
    die auf .#GF.NDS.DEU.EU enden nicht geforwardet werden duerfen.<br />
    <br />
Fuer Komentarzeilen im Forwarfile ist das Zeichen "#" Vorgesehen. Alles was<br />
hinter einem # steht wird ignoriert. Das gilt nicht, wenn das # Teil einer<br />
H-Route ist. Das # muss deswegen am Beginn einer Zeile stehen. Nicht inner-<br />
halb von Zeilen verwenden ausser bei H-Routen !<br />
<br />
3.2.4 Einrichten des S&amp;F<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Ich versuche hier jetzt mit Beispielen aus meiner Box zu erklaeren wie eine<br />
Konfiguration aussehen kann. Ich hoffe es kommt einigermassen verstaendlich<br />
rueber. Fangen wir mal mit dem Einfachsten an. Dem Definieren der Verteiler<br />
fuer die Nachbarbox.<br />
<br />
Bulletins<br />
*********<br />
<br />
Es ist eigentlich ganz einfach. Man weiss ja wo seine Partnerboxen stehen.<br />
Dem entsprechend richte ich die Verteiler der Bulletins ein. Einer meiner<br />
S&amp;F Partner (AL1BOX) ist im gleichem Landkreis. Sie bekommt folgende<br />
Verteiler von mir:<br />
<br />
G WW        &lt;- Alle Mails an @WW WeltWeit<br />
G EU        &lt;- Alle Mails an @EU Europa<br />
G DEU      &lt;- Alle Mails an @DEU Deutschland<br />
G DL        &lt;- Alle Mails an @DL Deutschland (Wird bei STOP-Boxen verwendet)<br />
G NDS      &lt;- Alle Mails an @NDS Niedersachsen<br />
G NORD      &lt;- Alle Mails an @NORD Fuer die Nordeutschen Bundeslaender SLH,<br />
              NDS, HB, HH und MVP<br />
G GF        &lt;- Alle Mails an @GF Landkreis Gifhorn<br />
G THEBOX    &lt;- Systemmails an @THEBOX weiterleiten. Wichtig damit Boxsysteme<br />
              wie Win-, Baycom-, und DP-Box ihre System-Mails bekommen<br />
<br />
Haette ich einen Forwardpartner in Bayern z.B. so wuerde ich nur folgende<br />
Verteiler eintragen:<br />
<br />
G WW<br />
G EU<br />
G EURO<br />
G DEU<br />
G DL<br />
G THEBOX<br />
<br />
Ein G BAY waere bloedsinn, da ein User in Niedersachsen keine Mails an @BAY<br />
versenden sollte. Um das denoch zu koennen gibt es bei FBB und anderen <br />
Boxsystemen bestimmte Server (REDIST). Deren Setup will ich aber hier nicht <br />
naeher erklaeren.<br />
<br />
Aus diesen obigen Beispielen sollte eigentlich klar geworden sein wie das<br />
ganze einzutragen ist. Ein G * sollte auf keinen Fall eingetragen sein, denn<br />
damit wuerde die Box alle Verteiler weiter forwarden die es gibt. Dieses wird<br />
nicht gerne gesehen, denn dann waeren Verteiler sinnlos.<br />
<br />
Persoenliche Mails<br />
******************<br />
<br />
Kommen wir zur Konfiguration des Forwards fuer die Persoenlichen Mails.<br />
Eines der schwierigsten Themen ueberhaupt. Ich hoffe ihr habt noch meine<br />
Ausfuehrungen von Abschnitt 2.2. im Kopf ! Wenn nicht, blaettert noch mal<br />
kurz zurueck.<br />
<br />
Um Persoenliche Mails mit FBB zu forwarden muessen mindesten schon mal die<br />
Eintraege B und F vorhanden sein. Jeweils eine Zeile gefolgt mit dem Boxcall<br />
des Forwardpartners:<br />
<br />
B AL1BOX<br />
F AL1BOX<br />
<br />
Ihr koennt auch mehrere B und F Eintraege haben. Wenn man weiss mit welchen<br />
anderen Boxen der Forwardpartner auch noch S&amp;F macht, koennen die Calls mit<br />
B &lt;Call&gt; eingetragen werden. Mit F &lt;Call&gt; sollten nur User der Nachbarbox<br />
eingetragen werden, wie z.B. der Sysop. Dieses ist allerdings nicht noetig,<br />
da es reicht wenn man nur mit B die Boxen eintraegt. Der Rest wird ueber die<br />
Userdatenbank der Box (White Pages, WP) gemacht.<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ueber die B-Zeilen muessen wir auch Boxen eintragen die sich in unserer<br />
eigenen H-Route befinden. Ein Beispiel: DBO284, AL1BOX und GF1BOX befinden<br />
sich im gleichen Landkreis und haben alle die H-Route .#GF.NDS.DEU.EU.<br />
AL1BOX hat mit GF1BOX S&amp;F. So muss ich bei mir ins Forwardfile fuer AL1BOX<br />
auch B GF1BOX eintragen. Mit den B Zeilen wird der regionale Forward<br />
konfiguriert!<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
Um Mails nicht nur innerhalb unseres Landkreises zu Forwarden sondern in die<br />
ganze Welt, muessen wir den S&amp;F per H-Routen definieren. Dies geschieht mit<br />
den "H" Eintraegen.<br />
<br />
H *.EU                  Bedeutet das alle H-Routen die auf .EU enden <br />
                        geforwardet werden sollen.<br />
H *.BAY.DEU.EU          Bedeutet das alle H-Route die auf .BAY.DEU.EU enden,<br />
                        geforwardet werden sollen.<br />
<br />
Wichtig ist jetzt das man sich klar wird welche H-Routen man zu welchen S&amp;F <br />
Partner schickt. Deswegen kann ich hier jetzt nur simple Beispiele nennen.<br />
Man muss sich mit seinem S&amp;F Partner absprechen wer was wo hin routet.<br />
<br />
Mein Beispiel geht davon aus das meine Box 4 S&amp;F Partner hat. Um das ganze<br />
zu verstehen muss man mal in die Landkarte schauen wo sich meine Box<br />
befindet. Ich stehe am Ostrand von Niedersachsen Klein Oesingen (JO52FP) und<br />
meine S&amp;F Partner sind PD2BOX (Hannover), AL1BOX (Wittingen, JO52IR), DBO355<br />
(Uelzen, JO52GX) und DBO217 (Wolfsburg, JO52IK).<br />
<br />
Ich habe zwar alle oben genannten Boxen auch als wirkliche S&amp;F Partner, doch<br />
die Routingeinstellungen wie sie unten zu sehen sind entprechen nicht mehr<br />
dem aktuellem Stand.<br />
<br />
Mein Routingkonzept in diesem Fall geht jetzt davon aus, das ich ueber die<br />
AL1BOX alles schicke was an die Oestlichen Bundeslaender gehen soll. Zur<br />
DBX355 geht alles fuer die Noerdlichen Bundeslaender. Und an die PD2BOX geht<br />
der Rest von Deutschland, und der Welt ! DBO217 ist ne Endbox ohne weiteren<br />
Forward Anschluss. Dementsprechen ist das Routingfile fuer die DBO217 sehr<br />
einfach:<br />
<br />
#<br />
B DBO217<br />
F DBO217<br />
#<br />
H *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletin mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
#<br />
<br />
Die H-Route waere in diesem Falle nicht wichtig, weil es ja keine weiteren<br />
S&amp;F Moeglichkeiten von der DBO217 gibt. Schaden tut sie aber auch nicht. Ein<br />
G THEBOX habe ich jetzt nicht eingetragen, da DBO217 Endbox ist. Was soll<br />
sie also mit M-Mails. Sie kann sie ja doch nicht weiter leiten.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer AL1BOX:<br />
#<br />
B AL1BOX<br />
F AL1BOX<br />
#<br />
# Boxen an die AL1BOX Forwarden kann<br />
#<br />
B GF1BOX<br />
#<br />
# Oestliche Bundeslaender Routen<br />
#<br />
H *.BRB.DEU.EU<br />
H *.MVP.DEU.EU<br />
H *.BLN.DEU.EU<br />
H *.SAA.DEU.EU<br />
H *.SAX.DEU.EU<br />
H *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
G GF<br />
G THEBOX<br />
G PRIGHH<br />
#<br />
<br />
Hiermit sind jetzt alle moeglichen Routen der Oestlichen Bundeslaender<br />
abgedeckt. Dieses S&amp;F File ist noch eine von den einfachen Konfigurationen.<br />
Die GF1BOX ist hier mit in meinem Landkreis und hat zu AL1BOX Forward.<br />
Deswegen habe ich sie mit B GF1BOX eingetragen, da ich hier nicht nach der<br />
H-Route Routen kann, da GF1BOX die gleiche H-Route hat wie meine Box. AL1BOX<br />
bekommt die zusaetzlichen Verteiler GF, THEBOX und PRIGHH. GF weil sie in<br />
meinem Landkreis steht. THEBOX damit die Ostdeutschen Win und Baycom Boxen<br />
auch zu ihren M-Mails kommen und PRIGHH weil der Sysop Mitglied in dieser<br />
ist.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer DBX355:<br />
#<br />
B DBX355<br />
F DBX355<br />
#<br />
# H-Routen der Noerdlichen Bundeslaender<br />
#<br />
H *.SLH.DEU.EU<br />
H *HH.DEU.EU<br />
H *HB.DEU.EU<br />
#<br />
# H-Routen Niedersaechsischer Landkreise<br />
#<br />
H *LG.NDS.DEU.EU<br />
H *UE.NDS.DEU.EU<br />
H *LD.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G EURO<br />
G DEU<br />
G DL<br />
G NDS<br />
G NORD<br />
G THEBOX<br />
G PRIGHH<br />
#<br />
<br />
Auch dieses ist noch relativ einfach. Ich habe aber schon begonnen bis auf<br />
Landkreis ebene zu Routen. So sind neben alle Noerdlichen Bundeslaender auch<br />
alle Boxen in den Landkreisen Lueneburg, Uelzen und Luechow-Dannenberg<br />
abgedeckt. Bei den Landkreis Eintraegen, kann man erkennen das ich das *<br />
direkt an den Landkreiskenner gesetzt habe. Somit habe ich das Problem mit<br />
der # in der H-Route umgangen. Mit *LG.NDS.DEU.EU werden Boxen angesprochen<br />
die .#LG.NDS.DEU.EU oder .LG.NDS.DEU.EU haben. DBX355 ist eine WinBOX und<br />
benoetigt die M-Mails (G THEBOX). PRIGHH ist fuer den Verein (G PRIGHH).<br />
<br />
Jetzt kommt das Routing zur PD2BOX. Hier mache ich dann auch Gebrauch von<br />
der Moeglichkeit H-Routen auszuschliessen.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer PD2BOX:<br />
#<br />
B PD2BOX<br />
F PD2BOX<br />
#<br />
# H-Routen der Kontinente Europa, Sued- und Nordamerika, Afrika, Asien und <br />
# Australien !<br />
#<br />
H *.EU<br />
H *.SA<br />
H *.NA<br />
H *.AF<br />
H *.AS<br />
H *.AU<br />
H *.OC<br />
#<br />
# H-Routen die nicht geforwardet werden sollen !<br />
#<br />
# Bundeslaender<br />
#<br />
! H *.THR.DEU.EU<br />
! H *.BRB.DEU.EU<br />
! H *.MVP.DEU.EU<br />
! H *.BLN.DEU.EU<br />
! H *.SAA.DEU.EU<br />
! H *.SAX.DEU.EU<br />
! H *.SLH.DEU.EU<br />
! H *HH.DEU.EU<br />
! H *HB.DEU.EU<br />
#<br />
# Landkreise Niedersachsens<br />
#<br />
! H *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
! H *LG.NDS.DEU.EU<br />
! H *UE.NDS.DEU.EU<br />
! H *LD.NDS.DEU.EU<br />
! H *GF.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
G THEBOX<br />
#<br />
<br />
Hier habe ich jetzt die H-Routen ausgeschlossen, die ich schon zu anderen<br />
Boxen route, inklusiver meiner eingenen. Der Grund ist der, das ich im<br />
oberen Teil ja gesagt habe, alles was auf *.EU endet zur PD2BOX routen.<br />
<br />
Zur Erklaerung: Es muss verhindert werden, das eine P-Mail an zwei oder<br />
mehreren Boxen gleichzeitig verschickt wird. FBB sortiert sie zwar bei jeder<br />
Box ins Forward ein, loescht sie aber wieder sobald sie an eine der Boxen<br />
erfolgreich weitergeleitet worden ist. Das kann unter umstaenden die falsche<br />
Box sein, und die meldet dann ein "Undelivered Mail". Denn eine P-Mail kann<br />
nie zurueck geroutet werden ! Das liegt daran, das die Mail eine MID Nummer<br />
hat die sie klar identifiziert. Eine Box wo so eine Mail durchgelaufen ist<br />
merkt sich diese Nummer. Bekommt diese Box im S&amp;F wieder diese Mail zum<br />
Forward angeboten, lehnt sie diese ab weil sie die schon mal hatte.<br />
<br />
Durch das negierte Eintragen der Routen, die ich schon in den anderen S&amp;F<br />
Files drinne habe, wird das doppelte Routen verhindert. Wichtig ist wenn man<br />
irgentwo *.&lt;eigenes Bundesland&gt;.DEU.EU , *.DEU.EU oder *.EU eintraegt, das man<br />
auch seine eigene H-Route austraegt. Sonst wuerde die eigene Box, Mails die<br />
fuer ihren Einzugsbereich sind wieder wegschicken !<br />
<br />
Ich hoffe das dieses Beispiele und die Erklaerungen ausreichend sind.<br />
<br />
3.3 S&amp;F Konfiguration bei WinBOX und DP-BOX<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Im grunde ist es bei WinBox und DP-Box genau das gleiche wie bei FBB. Nur<br />
die Dateien und die Eintragungsweise sind anders. Alle Erklaerungen zum<br />
Routing bitte dem FBB Teil entnehmen, weil ich hier jetzt nicht mehr so<br />
genau drauf eingehen werde. Ich rate jedem WinBox Sysop auch die Doku zu<br />
lesen, da sie in Deutsch ist und dem Programm beiliegt. Den DP-Box Leuten<br />
sei ebenfalls ihre Doku ans Herz gelegt, auch wenn diese Englisch ist.<br />
<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ich weise nochmal darauf hin das ich hier nur erklaeren moechte wie das<br />
Routing bei WinBOX/DP-Box eingestellt wird. Die Teile die auch die<br />
Forwardzeiten und den Connectaufbau zur Zielbox betreffen, werden hier nicht<br />
erklaert. Das ist bitte der jeweiligen Doku zu entnehmen !<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
<br />
3.3.1 Die .SF Files<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Mit diesen Files wird der Forward zu den Partnerboxen konfiguriert. Die<br />
Dateien werden nach den Boxcalls benannt z.B. AL1BOX.SF. Es gibt fuer das<br />
S&amp;F File nur wenige Konfigurationsbefehle die da lauten:<br />
<br />
FOR<br />
NOT<br />
RUBRIK<br />
NOTFROM<br />
NOTRUBRIK<br />
<br />
Mit FOR wird alles das eingetragen was zur besagten Box geforwardet werden <br />
soll. Hinter FOR koennen Calls, sowie die Verteiler als auch die Routen in <br />
hierachischer Notation (H-Routen) angegeben werden.<br />
<br />
NOT schliesst Calls oder H-Routen von Forward aus. Vergleichbar mit ! B oder<br />
! H bei FBB.<br />
<br />
Mit RUBRIK kann man Rubriken eintragen die man zur Partner Box Forwarden<br />
moechte. Diese Funktion sollte nur angewannt werden wenn man S&amp;F mit einem<br />
User hat (User S&amp;F). Denn hierbei werden die Verteiler nicht beachtet. Alles<br />
was in die definierten Rubriken der Box reinkommt, wird auch weiter<br />
geforwardet.<br />
<br />
NOTFROM &lt;Boxcall&gt; ermoeglicht es dem Sysop, Mails die von der angegbenen BBS<br />
gekommen sind nicht an den anderen S&amp;F Partner weiter zu leiten. Das macht<br />
Sinn wenn der Forwardpartner auch mit dem in NOTFROM eingetragenen Call S&amp;F<br />
hat. WinBox (DP-Box) bietet dann solche Mails im Funkforward garnicht erst<br />
an.<br />
<br />
Mit NOTRUBRIK kann man Rubriken angeben deren Mails nicht zum S&amp;F Partner<br />
geschickt werden sollen.<br />
<br />
Bei allen Angaben koennen die Platzhalter * und ? mit eingetragen werden.<br />
Deren bedeutung ist genauso wie beim FBB S&amp;F File. Bitte dort nachlesen.<br />
Kommentare koennen auch eingetragen werden hinter einem # das am Anfang<br />
einer Zeile steht.<br />
<br />
Um es Transparent zu machen habe ich die S&amp;F Files wie ich sie oben bei FBB<br />
verwendet habe einfach ins WinBOX/DP-Box Format gebracht. <br />
Hier die DBO217:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR DBO217<br />
FOR *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU DL DEU NORD NDS <br />
#<br />
<br />
Bei WinBOX/DP-Box koennen mehrere Definitionen hintereinander geschrieben<br />
werden. Ein Leerzeichen als Trenner reicht aus.<br />
<br />
AL1BOX:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR AL1BOX GF1BOX<br />
#<br />
# H-Routen der oestlichen Bundeslaender<br />
#<br />
FOR *.BRB.DEU.EU  *.MVP.DEU.EU  *.BLN.DEU.EU  *.SAA.DEU.EU  *.SAX.DEU.EU<br />
FOR *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DL DEU NORD NDS GF THEBOX PRIGHH<br />
#<br />
<br />
DBX355:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR DBX355<br />
#<br />
# H-Routen der Noerdlichen Bundeslaender<br />
#<br />
FOR *.SLH.DEU.EU  *HH.DEU.EU  *HB.DEU.EU  <br />
#<br />
# H-Routen Niedersaechsicher Landkreise<br />
#<br />
FOR *LG.NDS.DEU.EU  *UE.NDS.DEU.EU  *LD.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler der Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DEU DL NDS NORD THEBOX PRIGHH<br />
#<br />
<br />
PD2BOX:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR PD2BOX<br />
#<br />
# H-Routen der Kontinente Europa, Sued- und Nordamerika, Afrika, Asien und <br />
# Australien !<br />
#<br />
FOR *.EU  *.SA  *.NA  *.AF  *.AS  *.AU *.OC<br />
#<br />
# H-Routen die nicht geforwardet werden sollen !<br />
#<br />
NOT *.BRB.DEU.EU  *.MVP.DEU.EU *.BLN.DEU.EU  *.SAA.DEU.EU  *.SAX.DEU.EU<br />
NOT *.SLH.DEU.EU  *HH.DEU.EU  *HB.DEU.EU  *.#WOB.NDS.DEU.EU  *LG.NDS.DEU.EU<br />
NOT *UE.NDS.DEU.EU  *LD.NDS.DEU.EU  *GF.NDS.DEU.EU *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DL DEU NORD NDS THEBOX<br />
#<br />
<br />
Hier habe ich mit NOT die Routen ausgetragen die in den vorrangegangenen<br />
Forwardfiles mit FOR eingetragen habe.<br />
<br />
Damit ist das Setup, was den Forward von Mails betrifft, abgeschlossen. Mit<br />
meinen Ausfuehrungen sollte es jedem Sysop moeglich sein seine Box ent-<br />
sprechend einzurichten.<br />
<br />
<br />
3.4. S&amp;F Konfiguration bei Baycombox<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Dieses Boxsystem habe ich selber nicht im Betrieb gehabt. Ich versuche<br />
anhand der Deutschen Dokumentation hier das Konfigurieren des S&amp;F mit<br />
meinen eigenen Worten zu beschreiben. Teilweise habe ich auch einfach<br />
Textauszuege aus der BCM Doku hier uebernommen. Falls ein Baybox Sysop<br />
hier einen Fehler entdeckt, bitte ich ihn mir das mitzuteilen.<br />
<br />
3.4.1 Die S&amp;F Datei FWD.BCM<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Die FWD.BCM ist die zentrale Forwarddatei der Baycombox.<br />
In der Datei FWD.BCM wird fuer jede Nachbarbox festgelegt: <br />
<br />
* Der Name der Nachbarbox (Rufzeichen ohne SSID) <br />
* Die Zeiten, zu denen Forwardverbindungen aktiv aufgebaut werden <br />
* Informationen zum Verbindungsaufbau zur Nachbarbox (Connect-Weg) <br />
* Uebertragungsoptionen (Maximale Groesse einer Mail, etc.) <br />
* Welche Mails zur Nachbarbox geschickt werden sollen <br />
<br />
3.4.2 Einrichten des S&amp;F<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Wie oben schon beim FBB und Winbox Teil, beschreibe ich hier nur wie die<br />
Eintraege ausehen muessen, damit das Routing funktioniert. Bei allen anderen<br />
Eintraegen, bitte die sehr gute Baycom Box Doku lesen.<br />
<br />
Baycombox hat in meinen Augen einen entscheidenen Nachteil. Ich kann dort<br />
nicht wie bei FBB und WinBox Routen eintragen, die nicht geforwardet werden<br />
sollen. Das bedeutet, das ich wesentlich mehr Schreibarbeit habe.<br />
<br />
In der gesamten Forward-Datei FWD.BCM muessen Eintraege existieren fuer: <br />
<br />
* alle Kontinente, ausser dem eigenen Kontinent (also ausser z.B. .EU). <br />
* alle Staaten im eigenen Kontinent, ausser dem eigenen Staat (also alle <br />
  europaeischen Staaten ausser z.B. .DEU). <br />
* alle Bundeslaender im eigenen Staat, ausser dem eigenen Bundesland (also <br />
  alle Bundesllaender ausser z.B. .NDS). <br />
* alle Regionen im eigenen Bundesland, ausser der eigenen Region (also alle<br />
  regionen, ausser z.M. .#GF)<br />
* alle Mailboxen in der eigenen Region, ausser der eigenen Mailbox (also <br />
  z.B. alle Mailboxen in Bayern ausser der eigenen). <br />
<br />
Diese Eintraege sind auf die Forward-Partner aufzuteilen. Es koennen gleiche<br />
Eintraege auch fuer mehr als eine Box gemacht werden. Die Mail wird dann an<br />
die Box geschickt, die als erstes erreicht wird. Jedoch koennen solche<br />
Doppelbelegungen zu Problemem fuehren. Deswegen rate ich, keine gleichen<br />
Eintraege bei den Boxen vorzunehmen<br />
<br />
Hier das File FWD.BCM wie es bei meiner BaycomBox ausehen wuerde:<br />
<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; ANFANG<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; Forward-Datei von DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
;      0        1        2<br />
;      012345678901234567890123<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
DBO217 AAAAAAAAAAA............. DBO217 DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#WOB<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
AL1BOX AAAAAAAAAAA............. AL1BOX DNX284 <br />
; Boxen via AL1BOX<br />
GF1BOX <br />
; Ostdeutsche Bundeslaender<br />
.MVP .BLN .SAA .BRB .SAX .THR<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD GF THEBOX PRIGHH<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
DBX355 AAAAAAAAAAA............. DBX355 DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#UE .#LG .#LD<br />
; Norddeutsche Bundeslaender<br />
.#HH .HH .SLH .#HB .HB<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD THEBOX PRIGHH<br />
; Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;EM<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
PD2BOX AAAAAAAAAAA............. PD2BOX DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#AUR .#BRA .#BS .#CE .#CLP .#CUX .#DEL .#DH <br />
.#EL .#EMD .#FRI .#GOE .#GS .#H .#HE .#HI .#HM <br />
.#HOL .#LER .#NI .#NOH .#NOM .#OHA .#OHZ .#OL <br />
.#OS .#PE .#ROW .#SFA .#SHG .#STD .#SZ .#VEC <br />
.#VER .#WF .#WHV .#WL .#WST .#WTM <br />
; Bundeslaender<br />
.BAY .HES .RPL .NRW .BW .SAR<br />
; Europaeische Laender<br />
.AUT .BEL .BGR .BIH .CHE .CZE .DNK .ESP .EST .FIN .FRA .GBR .GIB<br />
.GRC .HRV .HUN .IRL .ITA .LTU .LUX .LVA .MKD .MLT .NLD .NOR .POL<br />
.PRT .ROM .RUS .SVK .SVN .SWE .TUR .UKR .YUG<br />
; Kontinente<br />
.SA .NA .AF .AS .AU .OC<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD THEBOX<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; ENDE<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
<br />
Da steht nun viel Text, den ich ein wenig erklaeren moechte. Beginnen wir<br />
mit DBO217. Die erste Zeile enthaelt das Boxcall zu der geforwardet werden<br />
soll. Die Zeichenkennte mit A und Punkten legt die Forwardzeiten fest.<br />
Dahinter kommt der Connect Pfad zur der Box wenn geforwardet werden soll.<br />
Genauere Angaben darueber, bitte der BCM Doku zu entnehmen. Dann erfolgt die<br />
Angabe der Regionalkenner. DBO217 ist fuer mich die Zielbox fuer die Region<br />
.#WOB.NDS.DEU.EU. Also trage ich auch .#WOB bei ihr ein.<br />
Bei der BCM erfolgt die Auswertung der H-Routen von Links nach Rechts. Nicht <br />
wie bei den anderen Boxsystem von Rechts nach Links. Danach definiere<br />
ich die Verteiler (ohne Punkt vorweg) die zu dieser Box geforwardet werden<br />
sollen. Zum Schluss die Angabe in welchem Format die MyBBS Daten zur DBO217<br />
gelangen sollen. &#36;WP steht fuer White Pages nach FBB, oder wenn der<br />
Forwardpartner auch eine BCM oder DP-Box ist, im W-PROT Format. Ob nun WP<br />
oder W-PROT gesendet wird erkennt die BCM am W in der SID (Station<br />
Identifier) der Mailbox.<br />
<br />
Fuer DBO217 war wie bei FBB und WinBox relativ wenig einzutragen. Bei AL1BOX<br />
ist jetzt ein Boxcall eigetragen, zu der diese Box direkten Forward hat. Es<br />
gibt in diesem Fall fuer AL1BOX keine Regionalverteiler, weil AL1BOX in<br />
meiner Region steht und ebenfalls wie meine Box die H-Route .#GF.NDS.DEU.EU<br />
hat. Da GF1BOX zu AL1BOX S&amp;F hat und auch die selbe H-Route besitzt muss ich<br />
das Boxcall angeben. Desweiteren kann die AL1BOX Mails an die Ostdeutschen<br />
Bundeslaender forwarden. Hier trage ich wiederum nur die Laenderkenner ein<br />
und nicht wie bei FBB und WinBox die gesammte H-Route. Danach wieder die<br />
Verteiler und die Form wie die Mybbs Daten gesendet werden sollen.<br />
<br />
Zu DBX355 kann ich die Kenner der Landkreise Luechow-Dannenberg, Lueneburg<br />
und Uelzen Forwarden. Zudem forwardet diese Box in Richtung SLH, HH und HB.<br />
Da DBX355 eine WinBox ist, bekommt sie die MyBBS Daten als M-Mails. Dafuer<br />
ist der Eintrag &#36;EM zustaendig.<br />
<br />
Bei PD2BOX muss ich nun sehr viel eintragen. Ich muss bei diesem S&amp;F Partner<br />
alle uebrigen Kenner definieren, die nicht bei einer meiner anderen S&amp;F<br />
Partner untergekommen sind. Da ich bei BCM keine pauschalen Eintraege wie<br />
bei FBB und WinBox vornehmen kann (alles was auf *.EU endet dorthin<br />
forwarden), und auch keine Routen ausschliessen kann (!H *.GF.NDS.DEU.EU bei<br />
FBB oder NOT *.GF.NDS.DEU.EU bei WinBox). Das bedeutet jetzt im einzelnen,<br />
das ich die Kenner der uebrigen Landkreise von Niedersachsen, die uebrigen<br />
Kenner der Bundeslaender Deutschlands, sowie die Kenner aller Europaeischen<br />
Laender und alle Kontinenten Kenner dort eintragen muss. Wie das dann <br />
aussieht kann man oben sehen. Zum Schluss wieder das Format der MyBBS<br />
Informationen.<br />
<br />
Jetzt ist die BCM fuer das Forwarden von Persoenlichen und Bulletin Mails<br />
gewappnet. <br />
<br />
<br />
4. Autorouter<br />
=============<br />
<br />
Der Autorouter ist ein heikles Themas im PR-Bereich. Waehrend sie fuer AX25<br />
Verbindungen schon sehr ausgereift sind (Flexnet und NetRom) haben diese<br />
beim Mailversand immer noch so ihre Probleme. Das liegt daran, das die<br />
bislang verwendeten Autorouter unterschiedlich arbeiten. Es kommt haeufig<br />
zum Fehlrouting die sich dann als Ping-Pong Mails aeussern. Ping-Pong Mails<br />
sind Mails die im Kreis laufen zwischen zwei oder mehreren Forwardboxen. Von<br />
den in Deutschland gebraeuchlichen Box-Systemen hat nur FBB keinen<br />
eingebauten Autorouter. Doch gibt es fuer FBB Zusatzprogramme die das<br />
erledigen koennen.<br />
<br />
Meine Meinung zu diesem Thema ist, das Autorouter grundsaetzlich nicht<br />
verwendet werden sollten. Wenn eine Box gut konfiguriert ist, was nach den<br />
obigen Beispielen ja eigentlich auch kein Problem mehr darstellen sollte,<br />
kann man getrost auf Autorouter verzichten. Ein Sysop kann eine Route<br />
schneller aendern als die Autorouter. Zum Beispiel wenn der Nachbar Sysop<br />
mitteilt das ueber ihn keine P-Mails mehr geroutet werden koennen fuer das<br />
Bundesland Niedersachsen. Bis ein Autorouter das mitbekommt, schickt er noch<br />
viele Mails in die falsche Richtung. Fuer den Sysop sind es nur minimale<br />
Aenderungen in den S&amp;F Files. Diese Problem der "Dead Ends" also der toten<br />
Enden tritt auch auf, wenn z.B. einige Boxen sich mit Forward von Webseiten<br />
versorgen. Durch das Verarbeiten solcher Forwardfiles werden die Autorouter<br />
getaeuscht. Denn sie wissen ja nicht, das solche Routen nur ne Einbahnstrasse<br />
sind. Denn der Sysop der sich die Mails von so einer Webseite holt, schickt<br />
in den wenigsten Faellen seine Mails ebenfalls dorthin zurueck.<br />
<br />
Autorouter koennen aber auch Vorteile haben. Vergisst ein Sysop mal eine Route<br />
in den S&amp;F Files zu definieren, springt der Autorouter ein und leitet die<br />
Mail an den S&amp;F Partner weiter, von dem er glaubt das er der guenstigste Weg<br />
ist. Ein Autorouter sollte,wenn man ihn denn benutzt,nur eine unterstuetzende<br />
Funktion haben. Er sollte aber nicht fuer das gesammte Routing benutzt werden,<br />
weil es dann zu Problemen kommen kann. Nicht nur im Routing kommt es zu<br />
Problemen auch die Sysops untereinander haben sich schon wegen Pro und Kontra<br />
Autorouter die Koepfe eingeschlagen.<br />
<br />
4.1 Autorouting Programme bei FBB<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Mir sind 2 Programme bekannt die der FBB einen Autorouter bescheren. Das<br />
eine ist der FWDMAKER von DR5EIN, und der zweite ist das Programm FWDROUTE<br />
vom Pseudo-Data-Team. Ich selber habe mal das Programm FWDMAKER v1.2<br />
eingesetzt.<br />
<br />
4.1.1 Forwardmaker<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Zur Funktionsweise vom FWDMAKER habe ich mal den Abschnitt aus der Doku hier<br />
eingefuegt der diese beschreibt:<br />
<br />
----------------------------------------------------------------------------<br />
Wie arbeitet FWDMAKER?<br />
<br />
FWDMAKER aktualisiert bei jedem Lauf die Forwarddateien. Es scannt alle<br />
seit dem letzten Lauf eingegangenen Mails und fuegt eine neue Route in die<br />
entsprechende Forwarddatei ein. Die Mails werden auf die Routingzeilen (R<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
hin gescannt.<br />
<br />
Die jeweils erste und letzte R:-Zeile einer Mail wird ausgewertet. Die<br />
erste Zeile enthaelt die unmittelbare Nachbarbox von der die Mail kam und<br />
die letzte Zeile enthaelt die Route wo die Mail ihren Ursprung hatte.<br />
<br />
Jetzt wird die Route aus der letzten Zeile in den Forward der in der ersten<br />
Zeile ermittelten Box eingetragen. Der Eintrag erfolgt nur dann wenn das<br />
Routing kuerzer ist als in einem der andern Forwarddateien. Gleichzeitig<br />
wird der Routingeintrag in einer anderen Forwarddatei entfernt.<br />
Dies setzt natuerlich voraus, das auch zu den Boxen geforwardet wird von<br />
denen die Mails kommen.<br />
<br />
FWDMAKER merkt sich die Anzahl Zwischenstationen eines Routings und traegt<br />
dies auch in den Forwarddateien ein.<br />
<br />
So werden Mails einer bestimmten Route automatisch an die Box versand von<br />
der diese Route kam.<br />
----------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Die Doku weisst daraufhin, das man in den Forwardfiles keine anderen H-Routen<br />
Eintraege haben sollte. Das ist schlecht, weil man so den FWDMAKER nicht als<br />
Unterstuetzung verwenden kann. Entweder Manuell, oder FWDMAKER. Dieses war<br />
fuer mich damals nicht akzeptabel und habe den FWD-Maker nicht mehr benutzt.<br />
Damit der FWDMAKER auch richtig routen kann, muss er natuerlich erstmal<br />
mit Daten aus dem Forward gefuettert werden. Eine junge FBB Box mit bislang<br />
wenig Mail Durchlauf hat also weniger Routeneintraege als eine FBB Box mit<br />
FWDMAKER die schon wesentlich laenger am S&amp;F teilnimmt. Kommt nun eine P-Mail<br />
in die Box fuer eine Box die noch nicht erfasst worden ist, so bleibt die<br />
Mail liegen und wird als "undelivered mail" zum Absender zureck geschickt.<br />
Manuelle H-Routen eintrage koennten dieses Dilemma umgehen. Diese sollten<br />
jedoch laut Doku zum FWDMAKER nicht eingetragen werden.<br />
Auch weiss ich nicht ob FWDMAKER Jahr 2000 Kompatibel ist, da er mit Datums<br />
Angaben zu tun hat. Die Eintraege die FWDMAKER in die S&amp;F Files macht, sind<br />
sehr umfangreich und blaehen die Datei sehr auf. Denn es wird jede Box die in<br />
den R-Zeilen gefunden wird in eines der S&amp;F Files eingetragen. Das enspricht<br />
also dem Smart-Host Routing wie ich es oben schon erklaert habe.<br />
<br />
4.1.2 Forwardroute<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Das Programm FWDROUTE wird nicht wie FWDMAKER taeglich ausgefuehrt. Es soll<br />
eine Hilfe fuer den Sysop darstellen um das Routing korrekt einzustellen. Es<br />
durchsucht auch alle Mails der Box und scannt deren R-Zeilen. Es sucht<br />
daraus die kuerzesten Routen und schreibt es sie in ein File das man dann in<br />
seine S&amp;F Files einbinden kann. Auch hier werden alle gefundenen Boxen auf<br />
die eigenen S&amp;F Partner verteilt (Smart-Host Routing). Zusaetzlich gibt das<br />
Programm aus, welche Verteiler man von dieser Box bekommen hat und schlaegt<br />
vor diese auch so in die eigenen S&amp;F Files einzutragen.<br />
<br />
Die Arbeitsweise entspricht also weitgehend dem, wie es FWDMAKER auch tut.<br />
Die oben beschriebenen Probleme treffen also auch auf diese Software zu.<br />
Man kann das Programm waerend des taeglichen laufens des Housekeeping, oder<br />
von der CRON.SYS aus automatisch starten und via einer *.BAT mit Copy Befehlen<br />
seine S&amp;F Files immer Updaten. Ich persoenlich schlage vor, das Programm<br />
wirklich nur zur Unterstuetzung zu benutzen, und die S&amp;F Files per Hand zu<br />
Pflegen.<br />
<br />
4.2 WinBox (DP-Box) Autorouter<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Bei WinBox (DP-Box) ist der Autorouter fest integriert. Auch laesst sich der<br />
Autorouter nicht komplett abschalten. Die Autorouter von DP- und WinBox<br />
arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Die Autorouter berechnen die Laufzeit <br />
der Mail von der Ursprungsbox bis in unsere. Vorraussetzung ist natuerlich<br />
das die Zeitangaben in den R-Zeilen stimmen. Uebrigens sollten die Zeiten<br />
in den R-Zeilen in UTC angegeben sein. Damit das stimmt gibts bei jeder Box<br />
einen Parameter der den Offset von der Localen zur UTC Zeit definiert. Mit<br />
diesen Daten kann der Autorouter recht zuverlaessig seine Routen berechnen.<br />
In einem Netz nur aus Win- und DP-Boxen soll es moeglich sein alleine nur mit<br />
dem Autorouter auszukommen. Da wir aber verschiedene Box Systeme haben, ist<br />
dieses nicht moeglich. Jedoch meine ich das es meinen Beobachtungen zur folge,<br />
trotzdem recht zuverlaessig klappt.<br />
<br />
Die Strategien wie der Autorouter in den beiden Boxsystemen integriert ist,<br />
sind unterschiedlich. Bei WinBox ist es so, das erst die S&amp;F Files nach <br />
Routen abgesucht werden, wenn in der Box eine P-Mail liegt die weiter <br />
geforwardet soll. Findet WinBox dort eine Route in den S&amp;F Files, wird die<br />
Mail entsprechend den Eintraegen weiter geleitet. Ist dort nichts zu finden, <br />
durchsucht der Autorouter seine Datenbank und schickt die Mail auf den besten<br />
errechneten Weg. Je nachdem wie gut der Sysop seine S&amp;F Files pflegt,<br />
arbeitet der Autorouter also mehr oder weniger. Traegt man im S&amp;F File keine<br />
Routen ein, so uebernimmt der Autorouter das Routing komplett.<br />
<br />
Bei DP-Box kann man das auswaehlen, ob der Autorouter komplett das Routing<br />
uebernehmen soll, oder nach der Methode wie es WinBox macht. Interessant ist<br />
hierbei das DP-Box, wenn der Autorouter immer eingeschaltet ist, auch in die<br />
S&amp;F Files schaut, wenn er selber keine Route zum Ziel finden kann. Bei DP-Box<br />
kann der Sysop auch bestimmen ob alle Mails oder nur P-Mails zur Berechnung<br />
des Autorouting herrangezogen werden soll. Der Vorteil dieser Methode ist das<br />
man davon ausgehen kann, das Persoenliche Mails nicht von irgentwelchen<br />
Webpages herruntergeladen werden und somit auch ein sicherer Rueckweg fuer<br />
P-Mails besteht. Da jedoch das P-Mail aufkommen im CB-PR Netz zu gering ist,<br />
sollte diese Funktion nicht eingeschaltet werden.<br />
<br />
Bei den Autoroutern hat der Progrmmierer der DP-Box jetzt was neues ange-<br />
fangen, das Active Routing. Dieses System arbeitet mit dem Austausch von<br />
Routinginformationen die auf echte Laufzeit- und Datendurchsatz Messungen<br />
basieren. Das heisst es werden wie bei INP3 im Netrom bzw. beim Flexnetrouting<br />
Laufzeiten gemessen. Diese Messungen werden in einer Routingtabelle abgelegt<br />
und den angeschlossenen Boxen mitgeteilt. Ansich also genau wie Netrom. Dieses<br />
System funktioniert sehr gut. Jedoch ist es noch nicht in andere Boxen ein-<br />
gebaut, so das nur DP-Box 6.00.00 bislang diese Art des Autoroutings unter-<br />
stuezt. Dieser Autorouter funktioniert auch nur, wenn der Forward direkt<br />
abgewickelt wird. Bei reinen Import-Export Boxen funktioniert dieser Router<br />
nicht.<br />
<br />
4.3 Baycom Box Autorouter<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Auch die aktuellen Baycomboxen haben einen Autorouter, wenn er denn einkompil-<br />
liert wurde. Er kann auch komplett ausgeschaltet werden. Er arbeitet nach<br />
einem aehnlichem Prinzip wie der WinBox Autorouter. Nur das der BCM Autorouter<br />
auch die Hops (Anzahl Boxen die eine Mail passiert hat) auswertet und in seine<br />
Berechnungen einfliessen laesst. Waerend bei WinBox jede eingehende Mail<br />
analysiert wird und zur Berechnung der Routen herangezogen wird, so ist es<br />
bei diesem Autorouter moeglich, das Alter einer Mail zu bestimmen, die fuer<br />
die Berechnung der Routingpfade benutzt werden soll. Damit wird verhindert,<br />
das uralte Mails das Autorouting negativ beeinflussen koennen. Der Autorouter<br />
der BCM ist wie bei WinBox eine Unterstuetzung. Routing Eintrage in der<br />
FWD.BCM haben vorrang. Traegt der Sysop dort nix ein, so wird das komplette<br />
Routing vom Autorouter uebernommen.<br />
<br />
<br />
5. Nachwort<br />
===========<br />
<br />
Hiermit enden meine Ausfuehrungen. Ich hoffe das die Informationen vielen<br />
Sysops helfen moege ihre Box, vor allem das Routing, in den Griff zu bekommen.<br />
Danken moechte ich den Programmieren der Boxen die sich die Muehe gemacht <br />
haben eine sehr umfangreiche Software zu schreiben. Vor allem die Program-<br />
mierer die es erlauben ihre Software im CB-Funk kostenlos zu benutzen gebuehrt<br />
mein Dank. Die Programmierer der FBB-Tools Forwardmaker und Forwardroute <br />
moechte ich auch nicht unerwaehnt lassen, haben sie doch eine gute Hilfe fuer<br />
die FBB Gemeinde programmiert.<br />
<br />
Zu Danken habe ich auch dem Pseudonym "Meikel Katzengreis". Lesern der<br />
Newsgroup "z-netz.alt.telecom.cb-funk" bestimmt bekannt. Dieser hatte mir<br />
in meiner Anfangszeit als Sysop das Routing erklaert.<br />
<br />
<br />
6. Quellenangaben<br />
=================<br />
<br />
Auszuege in diesem Text entstammen teilweise den Dokumentationen von:<br />
DP-Box, WinBox, BaycomBox, FBB, FWDMaker und Forwardroute<br />
<br />
<br />
73 de Marc-Andre (DMA284)<br />
<br />
Sysop der DP-Box DBO284 und des X-Net 1.30 Nodes DNX284 in Kl.Oesingen,JO52FP]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Inhalt<br />
======<br />
1. Einleitung<br />
<br />
2. Was ist Routing ?<br />
  2.1 Bulletins<br />
  2.2 P-Mails<br />
<br />
3. Konfigurieren des Routings<br />
  3.1. Die eigene H-Route<br />
  <br />
  3.2. S&amp;F Konfiguration bei FBB<br />
    3.2.1 BBS.SYS<br />
    3.2.2 FORWARD.SYS<br />
    3.2.3 Die S&amp;F Files in /FBB/SYSTEM/FWD <br />
    3.2.4 Einrichten des S&amp;F<br />
  <br />
  3.3. S&amp;F Konfiguration bei WinBox/DP-Box<br />
    3.3.1 Die .SF Files<br />
  <br />
  3.4. S&amp;F Konfiguration bei Baycombox<br />
    3.4.1 Die S&amp;F Datei FWD.BCM<br />
    3.4.2 Einrichten des S&amp;F<br />
<br />
4. Autorouter<br />
  4.1 Autorouting Programme bei FBB<br />
    4.1.1 Forwardmaker<br />
    4.1.2 Forwardroute<br />
  <br />
  4.2 WinBox (DP-Box) Autorouter<br />
  4.3 Baycom Box Autorouter<br />
  <br />
5. Danksagungen<br />
6. Quellenangaben<br />
<br />
<br />
1. Einleitung<br />
=============<br />
<br />
Hallo liebe Sysops und PR'ler !<br />
<br />
Mit diesem Hilfetext moechte ich all jenen helfen die Probleme damit haben<br />
ihr S&amp;F richtig zu konfigurieren. Sie setzt da an wo die Installation des<br />
Boxsystems beendet ist und die Funkverbindung steht. Ich hoffe das ich es<br />
einigermassen verstaendlich hin bekomme. Fuer Kritik bin ich sehr dankbar.<br />
Und Leuten die etwas hinzufuegen moechten stehe ich offen gegenueber. Falls<br />
sich das Konzept durchsetzen sollte waere es schoen, wenn man getrennte How-<br />
To's fuer jedes einzelne Boxsystem entwickeln koennte. Diese sollten dann<br />
von der Installation ueber die Konfiguration bis zu Insider-Tipps reichen.<br />
<br />
<br />
2. Was ist Routing ?<br />
====================<br />
<br />
Unter Routing versteht man die Wegsuche zu einem Ziel. Dieses kann auf<br />
verschiedene Arten geschehen. Um beim Mailboxnetz zu bleiben muessen wir<br />
erst einmal definieren welche Arten von Mails es in unserem Netz gibt. Zum<br />
einem gibt es die oeffentlichen Mails (Bulletins) die jeder lesen kann und<br />
die privaten Mails (P-Mails) die nur an eine bestimmte Rufzeichen gehen.<br />
<br />
2.1 Bulletins<br />
~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Geroutet werden streng genommen wirklich nur die P-Mails, denn die Bulletins<br />
werden in unserem Netz "verteilt". Eine Bulletin Mail hat als Beispiel<br />
folgendes Adressfeld:<br />
<br />
ALLE @ DEU<br />
I      I<br />
I      +--- Dieses Feld ist der Verteiler der Mail<br />
+---------- Das ist die Rubrik in der die Mail eingespielt worden ist<br />
<br />
Das erste Feld sollte keine Fragen aufwerfen, denn man sucht sich eine<br />
Rubrik aus, in der man seine Mail einspielen will. Das kann eine allgemeine<br />
Rubrik sein wie in diesem Beispiel die Rubrik ALLE, aber auch<br />
themenspezifisch wie PCSOFT oder CBFUNK.<br />
<br />
Das zweite Feld, der Verteiler, bestimmt in welchem Gebiet oder Zugehoerig-<br />
keitsbereich die Mail zu lesen sein soll. Laesst man diese Feld leer, so<br />
bleibt die Mail nur in der Box liegen wo die Mail eingespielt worden ist,<br />
falls der Sysop nicht bei leerem Verteilerfeld ein @ DEU konfiguriert hat.<br />
Eine Unart die es immer noch haeufig zu finden gibt.<br />
Sinn und Zweck des ganzen soll sein, das der Inhalt einer solchen Mail<br />
vielleicht nur einem kleinen Kreis zukommen soll. Ankuendigungen zu einem<br />
PR-Treffen sind nur in der Region wichtig, wo es statt findet. Es waere<br />
Bloedsinn wenn die Mail 500 KM weiter in einer entfernten Box auch noch zu<br />
lesen ist, die mit diesem regionalem Treffen nichts zu tun hat.<br />
<br />
Es haben sich einige standart Verteiler herraus kristallisiert, deren<br />
Anwendung ich mal kurz umreissen will. Es hat sich eingebuergert die Kuerzel<br />
der Kontinente, Laender, Bundeslaender und Landkreise zu benutzen um das<br />
Gebiet festzulegen bis wohin eine Mail verteilt werden soll. Hier ein paar<br />
Beispiele:<br />
<br />
@ WW  = Weltweit an jede Box<br />
@ EU  = An jede Box in Europa<br />
@ DEU = Zu jeder Box in Deutschland<br />
@ NDS = Fuer alle Boxen in Niedersachsen<br />
<br />
Wichtig ist hierbei zu nennen das es nicht moeglich ist eine Mail an @ BAY<br />
aus einer Box in Niedersachsen zu verschicken. Da eine solche Box den<br />
Verteiler @ BAY nicht Forwarden sollte. Es muesste eine Meldung wie z.B. <br />
"Keine Route zum Ziel bekannt!" kommen.<br />
<br />
Neben diesen standart Verteilern kann man als Sysop auch eigene definieren.<br />
Das ist zum Beispiel guenstig wenn man Vereins oder PRIG Nachrichten<br />
verteilen will. Nachrichten die an diesen Verteiler geschrieben werden,<br />
landen nur in den Boxen die Mitglied in der genannten PRIG sind.<br />
<br />
2.2. P-Mails<br />
~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Ab hier wirds kompliziert ! Eine P-Mail geht nicht an alle Boxen im Netz,<br />
sondern soll nur zu einer ganz bestimmten geroutet werden. Am einfachsten<br />
waere es wenn die Absenderbox die Zielbox direkt connecten, und die Mails<br />
dort abliefern koennte. Dieses nennt man "Simplen Mailtransfer" und wird bei<br />
E-Mails im Internet angewand. Dieses ist im CB PR-Netz nicht moeglich da es<br />
schlecht einen direkten Link geben wird der Hamburg und Muenchen verbindet,<br />
damit die Mails ausgeliefert werden koennten.<br />
<br />
Man ist also darauf angewiesen eine Mail durch mehrere Mailboxen, die ein<br />
Netz bilden, zum Ziel zu schicken. Auch fuer dieses Verfahren das sich<br />
eigentlich nur "Store &amp; Forward" nennt gibt es mehrere Moeglichkeiten. Ich<br />
nenne hier nur die beiden wichtigsten, die auch weiter unten in die Forward-<br />
files unserer Boxen wieder zu finden sind.<br />
<br />
Smart-Host Routing<br />
******************<br />
<br />
Das erste ist das Smart-Host Routing, und das wird folgendermassen<br />
definiert. Jede Box im PR-Netz ist ein Smart-Host. Er verfuegt ueber<br />
Informationen die angeben an welche Box eine Mail geleitet wird in<br />
Abhaengigkeit des Empfaengers. Nicht ganz verstanden ? Also hier mal<br />
Bildlich:<br />
<br />
BOX01 hat die Forwardpartner BOX02 und BOX03. BOX03 hat als Forwardpartner<br />
BOX04. BOX01 bekommt jetzt eine P-Mail rein die fuer einen User von BOX04<br />
bestimmt ist. Damit BOX01 jetzt weiss welche Box die Mail an BOX04 weiter-<br />
leiten kann, an BOX02 oder BOX03, muss der Sysop von BOX01 das ins Forwardfile<br />
eingetragen haben. Dort muss sinngemaess dann stehen "Mails fuer BOX04 muessen<br />
an BOX03 weitergeleitet werden".<br />
<br />
Das sieht zwar sehr einfach aus, doch haben wir in unseren PR-Netz weit<br />
ueber 300 Boxen. Alle diese Boxen muessten in den Forwardfiles drinne<br />
stehen, damit das weiterleiten von P-Mails sicher funktionieren kann. Das<br />
waere ne Menge Text die ein Sysop jeder Box im Netz in seine S&amp;F Files<br />
tippen muesste. Auch Aenderungen muessten vorgenommen werden, sowie eine<br />
neue Box im S&amp;F Netz hinzukommt oder sich abmeldet. Das ist nicht immer<br />
einfach, da ja fast taeglich neue Boxen hinzukommen oder QRT machen.<br />
<br />
Dieses Smart-Host Routing ist also nur fuer kleine Netze sinnvoll<br />
einsetzbar. Im CB-PR kann man es verwenden um das Routing auf Stadt- oder<br />
Landkreisebene zu Konfigurieren. Alles was darueber hinaus geht, sollte vom<br />
Domain- oder H-Routing erledigt werden.<br />
<br />
Hierachial-Routing<br />
******************<br />
<br />
Unter Domain-Routing, im PR H-Routing genannt, wird eine Gruppe von Zielen<br />
unter einem Ziel zusammen gefasst. Na verstanden ? Nicht ? Also dann ans<br />
eingemachte. Eine Mailadresse im PR-Netz setzt sich so zusammen:<br />
<br />
DMA284 @ DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
<br />
In diesem bischen Text stecken einige Informationen. Da waeren einmal das<br />
Call des Users und der Zielbox, sowie deren ungefaehrer Standort. Es ist die<br />
vollstaendige Adresse einer Box die vergleichbar ist mit einer Adresse auf<br />
einem Brief. Wenn ich eine Briefadresse in diese Format bringe, wuerde das<br />
z.B. so aussehen:<br />
<br />
DMA284 @ DBO284.16.Hauptstrasse.Musterhausen.12345.Deutschland.Europa<br />
<br />
Wenn ich diese Adresse von Rechts nach Links lese, kann ich einen Weg<br />
erkennen die der Brief gehen muss um beim Empfaenger anzukommen.<br />
<br />
Durch diese Schreibweise, habe ich einen nicht zu verachtenden Vorteil. Denn<br />
ich kann dadurch ganz einfach alle Adressen die sich hinter Europa (.EU)<br />
befinden in nur einer einzigen Zeile in meinem S&amp;F File meiner Mailbox<br />
definieren. Eine Mailbox in Amerika die direkten S&amp;F mit einer europaeischen<br />
Box hat koennte also sagen: "Mailadressen die auf .EU enden werden an die<br />
Mailbox EURO01 weiter geforwardet". Wenn diese Amerikanische Box aber keinen<br />
direkten S&amp;F hat, so kann sie aber eine Mail die nach Europa soll an die<br />
naechst gelegenste Box die in Richtung Europa liegt weiterleiten. Hat diese<br />
auch keinen direkten S&amp;F nach Europa sendet sie ihrerseits die Mail an ihre<br />
naechste Nachbarbox in Richtung Europa. Das geht dann solange bis die Mail in<br />
einereuropaeischen Box landet.<br />
<br />
Dort angekommen wird das gleiche Prinzip angewendet. Es wird versucht die<br />
Mail nach Deutschland zu befoerdern. In Deutschland wiederum wird sie nach<br />
Niedersachsen geforwardet. In Niedersachsen wird sie in den Landkreis<br />
Gifhorn geschickt. Und im Landkreis Gifhorn "muss!" dann eine Box wissen wie<br />
es zur DBO284 geht. Hier wendet sie dann das Smart-Host Routing an, das der<br />
Sysop eingetragen haben muss. Da es in einem Landkreis nur wenige Boxen<br />
gibt, ist das dann auch einfach zu bewerkstelligen.<br />
<br />
Man kann das ganze in einem kleinen Spruch festhalten:<br />
<br />
&gt;&gt;&gt; Ich kenne jemanden, der jemand kennt, der weiss wo das Ziel ist &lt;&lt;&lt;<br />
<br />
In dieser Geschichte stecken aber auch so seine Fallen. Denn die Sysops<br />
muessen sich einig werden wo was hin geroutet wird. Das Netz muss in Grund-<br />
zuegen organisiert sein. Wenn der Sysop von der Deutschen BOX01 meint, das<br />
der beste Weg nach Niedersachsen (NDS) ueber BOX02 geht. Der Sysop von BOX02<br />
aber meint das es genau umgekehrt ist, haben wir schon ein Problem. Deswegen<br />
muessen sich auch die Sysops untereinander absprechen wer was wo hin routet.<br />
<br />
In groben Zuegen kann die Himmelsrichtungen schon das Routing vorgeben. Wenn<br />
ich einen Forwardpartner habe der oestlich von mir steht, route ich da<br />
eigentlich alles hin was oestlich von mir steht. Das es nicht immer so<br />
gemacht werden kann versteht sich von selber. Deswegen ist ja auch eine<br />
Absprache der Sysops wichtig, damit dieses System funktioniert.<br />
<br />
<br />
3. Konfigurieren des Routings<br />
=============================<br />
<br />
Dieser Abschnitt befasst sich nun mit dem erstellen der Eintraege in den S&amp;F<br />
Files der jeweiligen Boxsyteme. Ich gehe davon aus, das diese Files schon<br />
erstellt sind, bzw. die default Dateien vorliegen und je nach Art der S&amp;F<br />
via Funk oder Exportfiles schon funktioniert.<br />
<br />
3.1 Die eigene H-Route<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Wichtig fuer das Betreiben einer Mailbox im S&amp;F Netz ist, das die H-Route<br />
der eigenen Box richtig definiert ist. Immer wieder sieht man unsinnige H-<br />
Routen die dem Netz nur schaden anstatt wirklich zu nuetzen. Wie oben beim<br />
H-Routing schon erwaehnt, wird die H-Route von Rechts nach Links gelesen und<br />
ausgwertet. Das bedeutet fuer uns, das am Ende immer ein Kontinent steht !!!<br />
<br />
Nicht wie vielfach in Netz vertreten ein .WW &lt;-- Dieses gibt es nicht !!!<br />
<br />
Auch sonstige Endungen hinter dem Kontinent gibt es nicht. Wenn ihr trotzdem<br />
sowas verwendet, wundert euch nicht das in eurer Box ausser von den direkten<br />
Forwardpartnern keine P-Mails in eurer Box landen. Hier mal eine Box die<br />
sowas drinne stehen hat:<br />
<br />
IT5TNT.LU.TSC.ITA.EU.SP/G  &lt;-- Diese Box steht in Sicilia, Italien<br />
<br />
Wenn ich eine Mail an diese Box schreiben will, bekomme ich eine Fehler-<br />
meldung von meiner Box: Routing Error, Unknown Route ! Ich koennte diese<br />
Route als Sysop zwar per Hand nachtragen, aber spaetestens bei der naechsten<br />
Box die vernuenftig konfiguriert ist wird die Mail haengen bleiben und als<br />
"Undelivered" (Nicht ausgeliefert) zurueckkommen.<br />
<br />
Die H-Route fuer eine Box in Deutschland sollte so aussehen:<br />
<br />
DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
I      I  I  I  I<br />
I      I  I  I  Kontinent<br />
I      I  I  Land<br />
I      I  Bundesland<br />
I    Landkreis<br />
Boxcall<br />
<br />
Man kann natuerlich, wenn erforderlich, diese H-Route noch erweitern. Diese<br />
Box hat es getan:<br />
<br />
NB0PAF.#PAF.OBB.BAY.DEU.EU  &lt;-- Diese Box steht in Pfaffenhofen JN58RM<br />
<br />
Der Sysop der Box hat wohl noch einen Stadt Kenner mit eingefuegt. Wenn ich<br />
die Adresse von Rechts nach Links lese wird sie nur etwas genauer, bringt<br />
aber nicht mein Routing durcheinander. Da es fuer meine Box nur wichtig ist,<br />
das sie in BAY.DEU.EU steht.<br />
<br />
Es gab mal Zank im CB PR-Netz bezueglich der "#", auch Raute oder<br />
Doppelkreuz genannt, ob diese in die H-Route reingehoehrt oder nicht. Dazu<br />
kann ich nur sagen das es heutigen Boxsystemen total egal ist, ob das Ding<br />
nun da ist oder nicht. Wenn man es jedoch benutzt, sollte es am Anfang des<br />
ersten Kenners stehen, wie oben in den Beispielen. Nicht irgentwo mittdrin in<br />
der H-Route.<br />
Vergisst man das # bei der Eintragung einer H-Route in ein S&amp;F File, kann es<br />
sein das keine Mails geforwardet werden. Mehr passiert nicht. Ich verrate<br />
nachher wie man diesen Fehler umgehen kann beim einrichten der S&amp;F Files. Der<br />
Grund warum dieses "#" jemals in die H-Routen reingekommen ist, war wohl mal<br />
die Inkompatibilitaet zweier Boxsysteme. Anstatt die Boxsysteme zu aendern hat<br />
man sich ne Kruecke gebaut und die # zum ersten Block der H-Route eingefuegt.<br />
<br />
Die H-Route der Box wird bei FBB mit dem Tool FBBSETUP.EXE eingetragen oder<br />
direkt in die Datei INIT.SRV. Bei WinBox mit dem beiliegenden Setup-Programm.<br />
<br />
<br />
<br />
3.2 S&amp;F Konfiguration bei FBB<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Kommen wir nun zum Konfigurieren einer FBB Mailbox. Diese Files sind wichtig<br />
fuer die Einstellungen des S&amp;F bei einer FBB Box:<br />
<br />
BBS.SYS<br />
FORWARD.SYS<br />
und die S&amp;F Files im Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD<br />
<br />
In der BBS.SYS werden die Calls der S&amp;F Partnerboxen eingetragen. Diese File<br />
hat 80 Zeilen die auch von 1-80 durchnumeriert sind. Dieses File darf nicht<br />
gekuerzt werden oder sonst in irgenteiner weise veraendert werden ausser dem<br />
eintragen der Forward Boxen.<br />
<br />
In der FORWARD.SYS werden die Parameter eingetragen fuer jede Box mit der<br />
man Forward macht. Wie diese genau gemacht wird erklaere ich weiter unten.<br />
<br />
Die S&amp;F Files in dem Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD sind nur die ausgelagerten<br />
Konfigurationen die eigentlich auch im FORWARD.SYS File stehen koennten. Der<br />
Uebersichtlichkeit wegen, werden sie aber getrennt in diesem Verzeichnis<br />
gespeichert.<br />
<br />
3.2.1 BBS.SYS<br />
~~~~~~~~~~~~~<br />
Hier werden nun von der ersten Zeile an die Calls der Boxen eingetragen mit<br />
denem man S&amp;F machen moechte:<br />
<br />
##########################<br />
# BBS.SYS for FBB 7.00  #<br />
# for LA6CU BBS by LA6CU #<br />
##########################<br />
#<br />
# File containing all BBSs we forward to.<br />
#<br />
# Make sure that NO numbers are removed.<br />
#<br />
01 DBO217<br />
02 DBX355<br />
03 AL1BOX  <br />
04 PD2BOX<br />
05<br />
06<br />
...<br />
78<br />
79 <br />
80<br />
<br />
Es ist wichtig, das die Zeilen bis 01-80 unveraendert, bis auf die eingetra-<br />
genen Boxen, erhalten bleiben muessen ! Die Boxcalls werden ohne SSID<br />
eingetragen. Will man mit einer Box kein S&amp;F mehr betreiben, so muss das<br />
Call aus diesem File ausgetragen werden. Die FBB Doku gibt an das man an den<br />
frei werdenen Stellen keine neue Box eintragen oder die nachfolgenden Boxen<br />
aufruecken lassen soll. Es koennte zu Fehlern beim S&amp;F fuehren. Diese ist<br />
bei meiner Box allerdings nie passiert.<br />
<br />
3.2.2 FORWARD.SYS<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
In diesem File werden normalerweise die Forward-Definitionen zu den<br />
verschiedenen Boxen eingetragen. Wenn man viele Forwardpartner hat wird das<br />
irgentwann unuebersichtlich. Deswegen werde ich hier nur beschreiben wie<br />
dort die Pfade eingetragen werden, wo die eigentlichen S&amp;F Files liegen.<br />
<br />
FORWARD.SYS:<br />
<br />
################<br />
# Forward-file #<br />
#  for DBO284  #<br />
################<br />
#<br />
# HF Kanal 24<br />
#<br />
&lt; FWD\DBO217<br />
#<br />
# HF Kanal 52<br />
#<br />
&lt; FWD\AL1BOX<br />
&lt; FWD\DBQ902<br />
#<br />
# EXPORT<br />
#<br />
&lt; FWD\DBX355<br />
&lt; FWD\PD2BOX<br />
#<br />
<br />
Wie oben zu sehen werden die Pfade zu den S&amp;F Files in dieser Datei gesetzt.<br />
Spitze Klammer &lt; gefolgt von dem Pfad und dem Namen des Forward Files. Die<br />
Namen der Forward Files koennen beliebig benannt werden. Der Einfachheit<br />
halber haben sie das Call der Forwardbox als Namen. Kommentare koennen<br />
hinter einer Raute # eingetragen werden. Die Pfandangabe richtet sich nach<br />
dem wo sich das FORWARD.SYS File befindet. In meinem Fall liegen die S&amp;F<br />
Files in C:\FBB\SYSTEM\FWD<br />
<br />
3.2.3 Die S&amp;F Files in \FBB\SYSTEM\FWD<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Um den Forward zu definieren muss man im Verzeichnis /FBB/SYSTEM/FWD ein<br />
File anlegen das im Namen mit dem uebereinstimmt was man im FORWARD.SYS File<br />
eingetragen hat.<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ich weise nochmal darauf hin das ich hier nur erklaeren moechte wie das <br />
Routing bei FBB eingestellt wird. Die Teile die auch die Forwardzeiten und<br />
den Connectaufbau zur Zielbox betreffen, werden hier nicht erklaert. Das ist<br />
bitte der FBB Doku zu entnehmen !<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
Die Zeilen die mit dem Routing von Mails zu tun haben beginnen in einem<br />
Forward File mit den Buchstaben A, B, F, G und H. Diese haben folgende<br />
Bedeutung:<br />
<br />
A &lt;CALL&gt; : Muss in der ersten Zeile eines S&amp;F Files stehen. Es enthaelt das<br />
          Call des Forwardpartners ohne SSID.<br />
<br />
B &lt;CALL&gt; : Hiermit wird eine Zielbox mit angegeben zu der Persoenliche Mails <br />
          geforwardet werden sollen. Eine Zeile mit B &lt;Call&gt; des <br />
          Forwardpartners muss in jeden S&amp;F File vorhanden sein. Weitere<br />
          Box Calls koennen in einem Forwardfile mit B angegeben werden<br />
          wenn der Forwardpartner auch zu diesen Mailboxen S&amp;F hat. Jede<br />
          B Zeile darf nur ein Call besitzen.<br />
  <br />
F &lt;CALL&gt; : Hiermit kann ein User-Call angegeben werden welches auch zu <br />
          diesem Forwardpartner geroutet werden soll. Es sollte mindestens<br />
          einmal das Boxcall des Forwardpartners mit angegeben werden. Es<br />
          koennte mit dieser Option auch das Call des nachbar Sysops einge-<br />
          tragen werden. Dann werden unabhaengig von WP-Eintragen, Mails<br />
          fuer dieses Call immer zu der Box geforwardet fuer welches das <br />
          Forwardfile gilt. Jede F Zeile darf nur ein Call besitzen.<br />
  <br />
G &lt;Verteiler&gt; : Hiermit werden die Verteiler von Bulletins festgelegt welche <br />
                zur Nachbarbox geforwardet werden sollen. Jede G Zeile darf<br />
                nur einen Verteiler aufnehmen. Verteiler sollten die Laenge<br />
                von 6 Zeichen nicht ueberschreiten.<br />
<br />
H &lt;Route&gt; : Hiermit kann man H-Routen Definitionen eintragen ins S&amp;F File.<br />
<br />
Es gibt noch weitere Zeichen, diese befassen sich aber mit dem Linkaufbau,<br />
Forwardzeiten und aehnlichem. Bei allen Angaben koennen auch Platzhalter <br />
angegeben werden. Die Platzhalter sind folgende:<br />
<br />
* = Steht fuer beliebige Zeichen vor und nach einer Zeichenkette. Z.B.:<br />
    B DBO* wuerde bedeuten alle Mails an Boxen die mit DBO beginnen<br />
    Forwarden.<br />
    <br />
? = Steht fuer "ein" beliebiges Zeichen vor, nach oder in einer Zeichenkette.<br />
    Z.B.: F GF?ABC heist Mails fuer Calls wie GF1ABC, GF2ABC usw. Forwarden.<br />
<br />
Beide Platzhalter koennen auch kombiniert werden. <br />
<br />
! = Ein Ausrufezeichen vor einem der Buchstaben negiert die Angabe. So ist<br />
    es moeglich mit der Zeile !H *.#GF.NDS.DEU.EU zu sagen. Das H-Routen<br />
    die auf .#GF.NDS.DEU.EU enden nicht geforwardet werden duerfen.<br />
    <br />
Fuer Komentarzeilen im Forwarfile ist das Zeichen "#" Vorgesehen. Alles was<br />
hinter einem # steht wird ignoriert. Das gilt nicht, wenn das # Teil einer<br />
H-Route ist. Das # muss deswegen am Beginn einer Zeile stehen. Nicht inner-<br />
halb von Zeilen verwenden ausser bei H-Routen !<br />
<br />
3.2.4 Einrichten des S&amp;F<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Ich versuche hier jetzt mit Beispielen aus meiner Box zu erklaeren wie eine<br />
Konfiguration aussehen kann. Ich hoffe es kommt einigermassen verstaendlich<br />
rueber. Fangen wir mal mit dem Einfachsten an. Dem Definieren der Verteiler<br />
fuer die Nachbarbox.<br />
<br />
Bulletins<br />
*********<br />
<br />
Es ist eigentlich ganz einfach. Man weiss ja wo seine Partnerboxen stehen.<br />
Dem entsprechend richte ich die Verteiler der Bulletins ein. Einer meiner<br />
S&amp;F Partner (AL1BOX) ist im gleichem Landkreis. Sie bekommt folgende<br />
Verteiler von mir:<br />
<br />
G WW        &lt;- Alle Mails an @WW WeltWeit<br />
G EU        &lt;- Alle Mails an @EU Europa<br />
G DEU      &lt;- Alle Mails an @DEU Deutschland<br />
G DL        &lt;- Alle Mails an @DL Deutschland (Wird bei STOP-Boxen verwendet)<br />
G NDS      &lt;- Alle Mails an @NDS Niedersachsen<br />
G NORD      &lt;- Alle Mails an @NORD Fuer die Nordeutschen Bundeslaender SLH,<br />
              NDS, HB, HH und MVP<br />
G GF        &lt;- Alle Mails an @GF Landkreis Gifhorn<br />
G THEBOX    &lt;- Systemmails an @THEBOX weiterleiten. Wichtig damit Boxsysteme<br />
              wie Win-, Baycom-, und DP-Box ihre System-Mails bekommen<br />
<br />
Haette ich einen Forwardpartner in Bayern z.B. so wuerde ich nur folgende<br />
Verteiler eintragen:<br />
<br />
G WW<br />
G EU<br />
G EURO<br />
G DEU<br />
G DL<br />
G THEBOX<br />
<br />
Ein G BAY waere bloedsinn, da ein User in Niedersachsen keine Mails an @BAY<br />
versenden sollte. Um das denoch zu koennen gibt es bei FBB und anderen <br />
Boxsystemen bestimmte Server (REDIST). Deren Setup will ich aber hier nicht <br />
naeher erklaeren.<br />
<br />
Aus diesen obigen Beispielen sollte eigentlich klar geworden sein wie das<br />
ganze einzutragen ist. Ein G * sollte auf keinen Fall eingetragen sein, denn<br />
damit wuerde die Box alle Verteiler weiter forwarden die es gibt. Dieses wird<br />
nicht gerne gesehen, denn dann waeren Verteiler sinnlos.<br />
<br />
Persoenliche Mails<br />
******************<br />
<br />
Kommen wir zur Konfiguration des Forwards fuer die Persoenlichen Mails.<br />
Eines der schwierigsten Themen ueberhaupt. Ich hoffe ihr habt noch meine<br />
Ausfuehrungen von Abschnitt 2.2. im Kopf ! Wenn nicht, blaettert noch mal<br />
kurz zurueck.<br />
<br />
Um Persoenliche Mails mit FBB zu forwarden muessen mindesten schon mal die<br />
Eintraege B und F vorhanden sein. Jeweils eine Zeile gefolgt mit dem Boxcall<br />
des Forwardpartners:<br />
<br />
B AL1BOX<br />
F AL1BOX<br />
<br />
Ihr koennt auch mehrere B und F Eintraege haben. Wenn man weiss mit welchen<br />
anderen Boxen der Forwardpartner auch noch S&amp;F macht, koennen die Calls mit<br />
B &lt;Call&gt; eingetragen werden. Mit F &lt;Call&gt; sollten nur User der Nachbarbox<br />
eingetragen werden, wie z.B. der Sysop. Dieses ist allerdings nicht noetig,<br />
da es reicht wenn man nur mit B die Boxen eintraegt. Der Rest wird ueber die<br />
Userdatenbank der Box (White Pages, WP) gemacht.<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ueber die B-Zeilen muessen wir auch Boxen eintragen die sich in unserer<br />
eigenen H-Route befinden. Ein Beispiel: DBO284, AL1BOX und GF1BOX befinden<br />
sich im gleichen Landkreis und haben alle die H-Route .#GF.NDS.DEU.EU.<br />
AL1BOX hat mit GF1BOX S&amp;F. So muss ich bei mir ins Forwardfile fuer AL1BOX<br />
auch B GF1BOX eintragen. Mit den B Zeilen wird der regionale Forward<br />
konfiguriert!<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
Um Mails nicht nur innerhalb unseres Landkreises zu Forwarden sondern in die<br />
ganze Welt, muessen wir den S&amp;F per H-Routen definieren. Dies geschieht mit<br />
den "H" Eintraegen.<br />
<br />
H *.EU                  Bedeutet das alle H-Routen die auf .EU enden <br />
                        geforwardet werden sollen.<br />
H *.BAY.DEU.EU          Bedeutet das alle H-Route die auf .BAY.DEU.EU enden,<br />
                        geforwardet werden sollen.<br />
<br />
Wichtig ist jetzt das man sich klar wird welche H-Routen man zu welchen S&amp;F <br />
Partner schickt. Deswegen kann ich hier jetzt nur simple Beispiele nennen.<br />
Man muss sich mit seinem S&amp;F Partner absprechen wer was wo hin routet.<br />
<br />
Mein Beispiel geht davon aus das meine Box 4 S&amp;F Partner hat. Um das ganze<br />
zu verstehen muss man mal in die Landkarte schauen wo sich meine Box<br />
befindet. Ich stehe am Ostrand von Niedersachsen Klein Oesingen (JO52FP) und<br />
meine S&amp;F Partner sind PD2BOX (Hannover), AL1BOX (Wittingen, JO52IR), DBO355<br />
(Uelzen, JO52GX) und DBO217 (Wolfsburg, JO52IK).<br />
<br />
Ich habe zwar alle oben genannten Boxen auch als wirkliche S&amp;F Partner, doch<br />
die Routingeinstellungen wie sie unten zu sehen sind entprechen nicht mehr<br />
dem aktuellem Stand.<br />
<br />
Mein Routingkonzept in diesem Fall geht jetzt davon aus, das ich ueber die<br />
AL1BOX alles schicke was an die Oestlichen Bundeslaender gehen soll. Zur<br />
DBX355 geht alles fuer die Noerdlichen Bundeslaender. Und an die PD2BOX geht<br />
der Rest von Deutschland, und der Welt ! DBO217 ist ne Endbox ohne weiteren<br />
Forward Anschluss. Dementsprechen ist das Routingfile fuer die DBO217 sehr<br />
einfach:<br />
<br />
#<br />
B DBO217<br />
F DBO217<br />
#<br />
H *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletin mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
#<br />
<br />
Die H-Route waere in diesem Falle nicht wichtig, weil es ja keine weiteren<br />
S&amp;F Moeglichkeiten von der DBO217 gibt. Schaden tut sie aber auch nicht. Ein<br />
G THEBOX habe ich jetzt nicht eingetragen, da DBO217 Endbox ist. Was soll<br />
sie also mit M-Mails. Sie kann sie ja doch nicht weiter leiten.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer AL1BOX:<br />
#<br />
B AL1BOX<br />
F AL1BOX<br />
#<br />
# Boxen an die AL1BOX Forwarden kann<br />
#<br />
B GF1BOX<br />
#<br />
# Oestliche Bundeslaender Routen<br />
#<br />
H *.BRB.DEU.EU<br />
H *.MVP.DEU.EU<br />
H *.BLN.DEU.EU<br />
H *.SAA.DEU.EU<br />
H *.SAX.DEU.EU<br />
H *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
G GF<br />
G THEBOX<br />
G PRIGHH<br />
#<br />
<br />
Hiermit sind jetzt alle moeglichen Routen der Oestlichen Bundeslaender<br />
abgedeckt. Dieses S&amp;F File ist noch eine von den einfachen Konfigurationen.<br />
Die GF1BOX ist hier mit in meinem Landkreis und hat zu AL1BOX Forward.<br />
Deswegen habe ich sie mit B GF1BOX eingetragen, da ich hier nicht nach der<br />
H-Route Routen kann, da GF1BOX die gleiche H-Route hat wie meine Box. AL1BOX<br />
bekommt die zusaetzlichen Verteiler GF, THEBOX und PRIGHH. GF weil sie in<br />
meinem Landkreis steht. THEBOX damit die Ostdeutschen Win und Baycom Boxen<br />
auch zu ihren M-Mails kommen und PRIGHH weil der Sysop Mitglied in dieser<br />
ist.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer DBX355:<br />
#<br />
B DBX355<br />
F DBX355<br />
#<br />
# H-Routen der Noerdlichen Bundeslaender<br />
#<br />
H *.SLH.DEU.EU<br />
H *HH.DEU.EU<br />
H *HB.DEU.EU<br />
#<br />
# H-Routen Niedersaechsischer Landkreise<br />
#<br />
H *LG.NDS.DEU.EU<br />
H *UE.NDS.DEU.EU<br />
H *LD.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G EURO<br />
G DEU<br />
G DL<br />
G NDS<br />
G NORD<br />
G THEBOX<br />
G PRIGHH<br />
#<br />
<br />
Auch dieses ist noch relativ einfach. Ich habe aber schon begonnen bis auf<br />
Landkreis ebene zu Routen. So sind neben alle Noerdlichen Bundeslaender auch<br />
alle Boxen in den Landkreisen Lueneburg, Uelzen und Luechow-Dannenberg<br />
abgedeckt. Bei den Landkreis Eintraegen, kann man erkennen das ich das *<br />
direkt an den Landkreiskenner gesetzt habe. Somit habe ich das Problem mit<br />
der # in der H-Route umgangen. Mit *LG.NDS.DEU.EU werden Boxen angesprochen<br />
die .#LG.NDS.DEU.EU oder .LG.NDS.DEU.EU haben. DBX355 ist eine WinBOX und<br />
benoetigt die M-Mails (G THEBOX). PRIGHH ist fuer den Verein (G PRIGHH).<br />
<br />
Jetzt kommt das Routing zur PD2BOX. Hier mache ich dann auch Gebrauch von<br />
der Moeglichkeit H-Routen auszuschliessen.<br />
<br />
Hier der Routing Teil des S&amp;F Files fuer PD2BOX:<br />
#<br />
B PD2BOX<br />
F PD2BOX<br />
#<br />
# H-Routen der Kontinente Europa, Sued- und Nordamerika, Afrika, Asien und <br />
# Australien !<br />
#<br />
H *.EU<br />
H *.SA<br />
H *.NA<br />
H *.AF<br />
H *.AS<br />
H *.AU<br />
H *.OC<br />
#<br />
# H-Routen die nicht geforwardet werden sollen !<br />
#<br />
# Bundeslaender<br />
#<br />
! H *.THR.DEU.EU<br />
! H *.BRB.DEU.EU<br />
! H *.MVP.DEU.EU<br />
! H *.BLN.DEU.EU<br />
! H *.SAA.DEU.EU<br />
! H *.SAX.DEU.EU<br />
! H *.SLH.DEU.EU<br />
! H *HH.DEU.EU<br />
! H *HB.DEU.EU<br />
#<br />
# Landkreise Niedersachsens<br />
#<br />
! H *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
! H *LG.NDS.DEU.EU<br />
! H *UE.NDS.DEU.EU<br />
! H *LD.NDS.DEU.EU<br />
! H *GF.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Bulletins mit diesen Verteilern senden<br />
#<br />
G WW<br />
G EU<br />
G DL<br />
G DEU<br />
G NORD<br />
G NDS<br />
G THEBOX<br />
#<br />
<br />
Hier habe ich jetzt die H-Routen ausgeschlossen, die ich schon zu anderen<br />
Boxen route, inklusiver meiner eingenen. Der Grund ist der, das ich im<br />
oberen Teil ja gesagt habe, alles was auf *.EU endet zur PD2BOX routen.<br />
<br />
Zur Erklaerung: Es muss verhindert werden, das eine P-Mail an zwei oder<br />
mehreren Boxen gleichzeitig verschickt wird. FBB sortiert sie zwar bei jeder<br />
Box ins Forward ein, loescht sie aber wieder sobald sie an eine der Boxen<br />
erfolgreich weitergeleitet worden ist. Das kann unter umstaenden die falsche<br />
Box sein, und die meldet dann ein "Undelivered Mail". Denn eine P-Mail kann<br />
nie zurueck geroutet werden ! Das liegt daran, das die Mail eine MID Nummer<br />
hat die sie klar identifiziert. Eine Box wo so eine Mail durchgelaufen ist<br />
merkt sich diese Nummer. Bekommt diese Box im S&amp;F wieder diese Mail zum<br />
Forward angeboten, lehnt sie diese ab weil sie die schon mal hatte.<br />
<br />
Durch das negierte Eintragen der Routen, die ich schon in den anderen S&amp;F<br />
Files drinne habe, wird das doppelte Routen verhindert. Wichtig ist wenn man<br />
irgentwo *.&lt;eigenes Bundesland&gt;.DEU.EU , *.DEU.EU oder *.EU eintraegt, das man<br />
auch seine eigene H-Route austraegt. Sonst wuerde die eigene Box, Mails die<br />
fuer ihren Einzugsbereich sind wieder wegschicken !<br />
<br />
Ich hoffe das dieses Beispiele und die Erklaerungen ausreichend sind.<br />
<br />
3.3 S&amp;F Konfiguration bei WinBOX und DP-BOX<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Im grunde ist es bei WinBox und DP-Box genau das gleiche wie bei FBB. Nur<br />
die Dateien und die Eintragungsweise sind anders. Alle Erklaerungen zum<br />
Routing bitte dem FBB Teil entnehmen, weil ich hier jetzt nicht mehr so<br />
genau drauf eingehen werde. Ich rate jedem WinBox Sysop auch die Doku zu<br />
lesen, da sie in Deutsch ist und dem Programm beiliegt. Den DP-Box Leuten<br />
sei ebenfalls ihre Doku ans Herz gelegt, auch wenn diese Englisch ist.<br />
<br />
<br />
*****************************************************************************<br />
Ich weise nochmal darauf hin das ich hier nur erklaeren moechte wie das<br />
Routing bei WinBOX/DP-Box eingestellt wird. Die Teile die auch die<br />
Forwardzeiten und den Connectaufbau zur Zielbox betreffen, werden hier nicht<br />
erklaert. Das ist bitte der jeweiligen Doku zu entnehmen !<br />
*****************************************************************************<br />
<br />
<br />
3.3.1 Die .SF Files<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Mit diesen Files wird der Forward zu den Partnerboxen konfiguriert. Die<br />
Dateien werden nach den Boxcalls benannt z.B. AL1BOX.SF. Es gibt fuer das<br />
S&amp;F File nur wenige Konfigurationsbefehle die da lauten:<br />
<br />
FOR<br />
NOT<br />
RUBRIK<br />
NOTFROM<br />
NOTRUBRIK<br />
<br />
Mit FOR wird alles das eingetragen was zur besagten Box geforwardet werden <br />
soll. Hinter FOR koennen Calls, sowie die Verteiler als auch die Routen in <br />
hierachischer Notation (H-Routen) angegeben werden.<br />
<br />
NOT schliesst Calls oder H-Routen von Forward aus. Vergleichbar mit ! B oder<br />
! H bei FBB.<br />
<br />
Mit RUBRIK kann man Rubriken eintragen die man zur Partner Box Forwarden<br />
moechte. Diese Funktion sollte nur angewannt werden wenn man S&amp;F mit einem<br />
User hat (User S&amp;F). Denn hierbei werden die Verteiler nicht beachtet. Alles<br />
was in die definierten Rubriken der Box reinkommt, wird auch weiter<br />
geforwardet.<br />
<br />
NOTFROM &lt;Boxcall&gt; ermoeglicht es dem Sysop, Mails die von der angegbenen BBS<br />
gekommen sind nicht an den anderen S&amp;F Partner weiter zu leiten. Das macht<br />
Sinn wenn der Forwardpartner auch mit dem in NOTFROM eingetragenen Call S&amp;F<br />
hat. WinBox (DP-Box) bietet dann solche Mails im Funkforward garnicht erst<br />
an.<br />
<br />
Mit NOTRUBRIK kann man Rubriken angeben deren Mails nicht zum S&amp;F Partner<br />
geschickt werden sollen.<br />
<br />
Bei allen Angaben koennen die Platzhalter * und ? mit eingetragen werden.<br />
Deren bedeutung ist genauso wie beim FBB S&amp;F File. Bitte dort nachlesen.<br />
Kommentare koennen auch eingetragen werden hinter einem # das am Anfang<br />
einer Zeile steht.<br />
<br />
Um es Transparent zu machen habe ich die S&amp;F Files wie ich sie oben bei FBB<br />
verwendet habe einfach ins WinBOX/DP-Box Format gebracht. <br />
Hier die DBO217:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR DBO217<br />
FOR *.#WOB.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU DL DEU NORD NDS <br />
#<br />
<br />
Bei WinBOX/DP-Box koennen mehrere Definitionen hintereinander geschrieben<br />
werden. Ein Leerzeichen als Trenner reicht aus.<br />
<br />
AL1BOX:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR AL1BOX GF1BOX<br />
#<br />
# H-Routen der oestlichen Bundeslaender<br />
#<br />
FOR *.BRB.DEU.EU  *.MVP.DEU.EU  *.BLN.DEU.EU  *.SAA.DEU.EU  *.SAX.DEU.EU<br />
FOR *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DL DEU NORD NDS GF THEBOX PRIGHH<br />
#<br />
<br />
DBX355:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR DBX355<br />
#<br />
# H-Routen der Noerdlichen Bundeslaender<br />
#<br />
FOR *.SLH.DEU.EU  *HH.DEU.EU  *HB.DEU.EU  <br />
#<br />
# H-Routen Niedersaechsicher Landkreise<br />
#<br />
FOR *LG.NDS.DEU.EU  *UE.NDS.DEU.EU  *LD.NDS.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler der Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DEU DL NDS NORD THEBOX PRIGHH<br />
#<br />
<br />
PD2BOX:<br />
<br />
# P-Mails<br />
#<br />
FOR PD2BOX<br />
#<br />
# H-Routen der Kontinente Europa, Sued- und Nordamerika, Afrika, Asien und <br />
# Australien !<br />
#<br />
FOR *.EU  *.SA  *.NA  *.AF  *.AS  *.AU *.OC<br />
#<br />
# H-Routen die nicht geforwardet werden sollen !<br />
#<br />
NOT *.BRB.DEU.EU  *.MVP.DEU.EU *.BLN.DEU.EU  *.SAA.DEU.EU  *.SAX.DEU.EU<br />
NOT *.SLH.DEU.EU  *HH.DEU.EU  *HB.DEU.EU  *.#WOB.NDS.DEU.EU  *LG.NDS.DEU.EU<br />
NOT *UE.NDS.DEU.EU  *LD.NDS.DEU.EU  *GF.NDS.DEU.EU *.THR.DEU.EU<br />
#<br />
# Verteiler von Bulletins<br />
#<br />
FOR WW EU EURO DL DEU NORD NDS THEBOX<br />
#<br />
<br />
Hier habe ich mit NOT die Routen ausgetragen die in den vorrangegangenen<br />
Forwardfiles mit FOR eingetragen habe.<br />
<br />
Damit ist das Setup, was den Forward von Mails betrifft, abgeschlossen. Mit<br />
meinen Ausfuehrungen sollte es jedem Sysop moeglich sein seine Box ent-<br />
sprechend einzurichten.<br />
<br />
<br />
3.4. S&amp;F Konfiguration bei Baycombox<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Dieses Boxsystem habe ich selber nicht im Betrieb gehabt. Ich versuche<br />
anhand der Deutschen Dokumentation hier das Konfigurieren des S&amp;F mit<br />
meinen eigenen Worten zu beschreiben. Teilweise habe ich auch einfach<br />
Textauszuege aus der BCM Doku hier uebernommen. Falls ein Baybox Sysop<br />
hier einen Fehler entdeckt, bitte ich ihn mir das mitzuteilen.<br />
<br />
3.4.1 Die S&amp;F Datei FWD.BCM<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Die FWD.BCM ist die zentrale Forwarddatei der Baycombox.<br />
In der Datei FWD.BCM wird fuer jede Nachbarbox festgelegt: <br />
<br />
* Der Name der Nachbarbox (Rufzeichen ohne SSID) <br />
* Die Zeiten, zu denen Forwardverbindungen aktiv aufgebaut werden <br />
* Informationen zum Verbindungsaufbau zur Nachbarbox (Connect-Weg) <br />
* Uebertragungsoptionen (Maximale Groesse einer Mail, etc.) <br />
* Welche Mails zur Nachbarbox geschickt werden sollen <br />
<br />
3.4.2 Einrichten des S&amp;F<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Wie oben schon beim FBB und Winbox Teil, beschreibe ich hier nur wie die<br />
Eintraege ausehen muessen, damit das Routing funktioniert. Bei allen anderen<br />
Eintraegen, bitte die sehr gute Baycom Box Doku lesen.<br />
<br />
Baycombox hat in meinen Augen einen entscheidenen Nachteil. Ich kann dort<br />
nicht wie bei FBB und WinBox Routen eintragen, die nicht geforwardet werden<br />
sollen. Das bedeutet, das ich wesentlich mehr Schreibarbeit habe.<br />
<br />
In der gesamten Forward-Datei FWD.BCM muessen Eintraege existieren fuer: <br />
<br />
* alle Kontinente, ausser dem eigenen Kontinent (also ausser z.B. .EU). <br />
* alle Staaten im eigenen Kontinent, ausser dem eigenen Staat (also alle <br />
  europaeischen Staaten ausser z.B. .DEU). <br />
* alle Bundeslaender im eigenen Staat, ausser dem eigenen Bundesland (also <br />
  alle Bundesllaender ausser z.B. .NDS). <br />
* alle Regionen im eigenen Bundesland, ausser der eigenen Region (also alle<br />
  regionen, ausser z.M. .#GF)<br />
* alle Mailboxen in der eigenen Region, ausser der eigenen Mailbox (also <br />
  z.B. alle Mailboxen in Bayern ausser der eigenen). <br />
<br />
Diese Eintraege sind auf die Forward-Partner aufzuteilen. Es koennen gleiche<br />
Eintraege auch fuer mehr als eine Box gemacht werden. Die Mail wird dann an<br />
die Box geschickt, die als erstes erreicht wird. Jedoch koennen solche<br />
Doppelbelegungen zu Problemem fuehren. Deswegen rate ich, keine gleichen<br />
Eintraege bei den Boxen vorzunehmen<br />
<br />
Hier das File FWD.BCM wie es bei meiner BaycomBox ausehen wuerde:<br />
<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; ANFANG<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; Forward-Datei von DBO284.#GF.NDS.DEU.EU<br />
;      0        1        2<br />
;      012345678901234567890123<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
DBO217 AAAAAAAAAAA............. DBO217 DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#WOB<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
AL1BOX AAAAAAAAAAA............. AL1BOX DNX284 <br />
; Boxen via AL1BOX<br />
GF1BOX <br />
; Ostdeutsche Bundeslaender<br />
.MVP .BLN .SAA .BRB .SAX .THR<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD GF THEBOX PRIGHH<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
DBX355 AAAAAAAAAAA............. DBX355 DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#UE .#LG .#LD<br />
; Norddeutsche Bundeslaender<br />
.#HH .HH .SLH .#HB .HB<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD THEBOX PRIGHH<br />
; Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;EM<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
PD2BOX AAAAAAAAAAA............. PD2BOX DNX284 <br />
; Landkreise<br />
.#AUR .#BRA .#BS .#CE .#CLP .#CUX .#DEL .#DH <br />
.#EL .#EMD .#FRI .#GOE .#GS .#H .#HE .#HI .#HM <br />
.#HOL .#LER .#NI .#NOH .#NOM .#OHA .#OHZ .#OL <br />
.#OS .#PE .#ROW .#SFA .#SHG .#STD .#SZ .#VEC <br />
.#VER .#WF .#WHV .#WL .#WST .#WTM <br />
; Bundeslaender<br />
.BAY .HES .RPL .NRW .BW .SAR<br />
; Europaeische Laender<br />
.AUT .BEL .BGR .BIH .CHE .CZE .DNK .ESP .EST .FIN .FRA .GBR .GIB<br />
.GRC .HRV .HUN .IRL .ITA .LTU .LUX .LVA .MKD .MLT .NLD .NOR .POL<br />
.PRT .ROM .RUS .SVK .SVN .SWE .TUR .UKR .YUG<br />
; Kontinente<br />
.SA .NA .AF .AS .AU .OC<br />
; Verteiler (ohne Punkt davor)<br />
WW EU DL DEU NDS NORD THEBOX<br />
; White Page Infos fuer ERASE und MYBBS<br />
&#36;WP<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
; ENDE<br />
;---------------------------------------------------------------<br />
<br />
Da steht nun viel Text, den ich ein wenig erklaeren moechte. Beginnen wir<br />
mit DBO217. Die erste Zeile enthaelt das Boxcall zu der geforwardet werden<br />
soll. Die Zeichenkennte mit A und Punkten legt die Forwardzeiten fest.<br />
Dahinter kommt der Connect Pfad zur der Box wenn geforwardet werden soll.<br />
Genauere Angaben darueber, bitte der BCM Doku zu entnehmen. Dann erfolgt die<br />
Angabe der Regionalkenner. DBO217 ist fuer mich die Zielbox fuer die Region<br />
.#WOB.NDS.DEU.EU. Also trage ich auch .#WOB bei ihr ein.<br />
Bei der BCM erfolgt die Auswertung der H-Routen von Links nach Rechts. Nicht <br />
wie bei den anderen Boxsystem von Rechts nach Links. Danach definiere<br />
ich die Verteiler (ohne Punkt vorweg) die zu dieser Box geforwardet werden<br />
sollen. Zum Schluss die Angabe in welchem Format die MyBBS Daten zur DBO217<br />
gelangen sollen. &#36;WP steht fuer White Pages nach FBB, oder wenn der<br />
Forwardpartner auch eine BCM oder DP-Box ist, im W-PROT Format. Ob nun WP<br />
oder W-PROT gesendet wird erkennt die BCM am W in der SID (Station<br />
Identifier) der Mailbox.<br />
<br />
Fuer DBO217 war wie bei FBB und WinBox relativ wenig einzutragen. Bei AL1BOX<br />
ist jetzt ein Boxcall eigetragen, zu der diese Box direkten Forward hat. Es<br />
gibt in diesem Fall fuer AL1BOX keine Regionalverteiler, weil AL1BOX in<br />
meiner Region steht und ebenfalls wie meine Box die H-Route .#GF.NDS.DEU.EU<br />
hat. Da GF1BOX zu AL1BOX S&amp;F hat und auch die selbe H-Route besitzt muss ich<br />
das Boxcall angeben. Desweiteren kann die AL1BOX Mails an die Ostdeutschen<br />
Bundeslaender forwarden. Hier trage ich wiederum nur die Laenderkenner ein<br />
und nicht wie bei FBB und WinBox die gesammte H-Route. Danach wieder die<br />
Verteiler und die Form wie die Mybbs Daten gesendet werden sollen.<br />
<br />
Zu DBX355 kann ich die Kenner der Landkreise Luechow-Dannenberg, Lueneburg<br />
und Uelzen Forwarden. Zudem forwardet diese Box in Richtung SLH, HH und HB.<br />
Da DBX355 eine WinBox ist, bekommt sie die MyBBS Daten als M-Mails. Dafuer<br />
ist der Eintrag &#36;EM zustaendig.<br />
<br />
Bei PD2BOX muss ich nun sehr viel eintragen. Ich muss bei diesem S&amp;F Partner<br />
alle uebrigen Kenner definieren, die nicht bei einer meiner anderen S&amp;F<br />
Partner untergekommen sind. Da ich bei BCM keine pauschalen Eintraege wie<br />
bei FBB und WinBox vornehmen kann (alles was auf *.EU endet dorthin<br />
forwarden), und auch keine Routen ausschliessen kann (!H *.GF.NDS.DEU.EU bei<br />
FBB oder NOT *.GF.NDS.DEU.EU bei WinBox). Das bedeutet jetzt im einzelnen,<br />
das ich die Kenner der uebrigen Landkreise von Niedersachsen, die uebrigen<br />
Kenner der Bundeslaender Deutschlands, sowie die Kenner aller Europaeischen<br />
Laender und alle Kontinenten Kenner dort eintragen muss. Wie das dann <br />
aussieht kann man oben sehen. Zum Schluss wieder das Format der MyBBS<br />
Informationen.<br />
<br />
Jetzt ist die BCM fuer das Forwarden von Persoenlichen und Bulletin Mails<br />
gewappnet. <br />
<br />
<br />
4. Autorouter<br />
=============<br />
<br />
Der Autorouter ist ein heikles Themas im PR-Bereich. Waehrend sie fuer AX25<br />
Verbindungen schon sehr ausgereift sind (Flexnet und NetRom) haben diese<br />
beim Mailversand immer noch so ihre Probleme. Das liegt daran, das die<br />
bislang verwendeten Autorouter unterschiedlich arbeiten. Es kommt haeufig<br />
zum Fehlrouting die sich dann als Ping-Pong Mails aeussern. Ping-Pong Mails<br />
sind Mails die im Kreis laufen zwischen zwei oder mehreren Forwardboxen. Von<br />
den in Deutschland gebraeuchlichen Box-Systemen hat nur FBB keinen<br />
eingebauten Autorouter. Doch gibt es fuer FBB Zusatzprogramme die das<br />
erledigen koennen.<br />
<br />
Meine Meinung zu diesem Thema ist, das Autorouter grundsaetzlich nicht<br />
verwendet werden sollten. Wenn eine Box gut konfiguriert ist, was nach den<br />
obigen Beispielen ja eigentlich auch kein Problem mehr darstellen sollte,<br />
kann man getrost auf Autorouter verzichten. Ein Sysop kann eine Route<br />
schneller aendern als die Autorouter. Zum Beispiel wenn der Nachbar Sysop<br />
mitteilt das ueber ihn keine P-Mails mehr geroutet werden koennen fuer das<br />
Bundesland Niedersachsen. Bis ein Autorouter das mitbekommt, schickt er noch<br />
viele Mails in die falsche Richtung. Fuer den Sysop sind es nur minimale<br />
Aenderungen in den S&amp;F Files. Diese Problem der "Dead Ends" also der toten<br />
Enden tritt auch auf, wenn z.B. einige Boxen sich mit Forward von Webseiten<br />
versorgen. Durch das Verarbeiten solcher Forwardfiles werden die Autorouter<br />
getaeuscht. Denn sie wissen ja nicht, das solche Routen nur ne Einbahnstrasse<br />
sind. Denn der Sysop der sich die Mails von so einer Webseite holt, schickt<br />
in den wenigsten Faellen seine Mails ebenfalls dorthin zurueck.<br />
<br />
Autorouter koennen aber auch Vorteile haben. Vergisst ein Sysop mal eine Route<br />
in den S&amp;F Files zu definieren, springt der Autorouter ein und leitet die<br />
Mail an den S&amp;F Partner weiter, von dem er glaubt das er der guenstigste Weg<br />
ist. Ein Autorouter sollte,wenn man ihn denn benutzt,nur eine unterstuetzende<br />
Funktion haben. Er sollte aber nicht fuer das gesammte Routing benutzt werden,<br />
weil es dann zu Problemen kommen kann. Nicht nur im Routing kommt es zu<br />
Problemen auch die Sysops untereinander haben sich schon wegen Pro und Kontra<br />
Autorouter die Koepfe eingeschlagen.<br />
<br />
4.1 Autorouting Programme bei FBB<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Mir sind 2 Programme bekannt die der FBB einen Autorouter bescheren. Das<br />
eine ist der FWDMAKER von DR5EIN, und der zweite ist das Programm FWDROUTE<br />
vom Pseudo-Data-Team. Ich selber habe mal das Programm FWDMAKER v1.2<br />
eingesetzt.<br />
<br />
4.1.1 Forwardmaker<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Zur Funktionsweise vom FWDMAKER habe ich mal den Abschnitt aus der Doku hier<br />
eingefuegt der diese beschreibt:<br />
<br />
----------------------------------------------------------------------------<br />
Wie arbeitet FWDMAKER?<br />
<br />
FWDMAKER aktualisiert bei jedem Lauf die Forwarddateien. Es scannt alle<br />
seit dem letzten Lauf eingegangenen Mails und fuegt eine neue Route in die<br />
entsprechende Forwarddatei ein. Die Mails werden auf die Routingzeilen (R<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/smile.png" alt="Smile" title="Smile" class="smilie smilie_1" /><br />
hin gescannt.<br />
<br />
Die jeweils erste und letzte R:-Zeile einer Mail wird ausgewertet. Die<br />
erste Zeile enthaelt die unmittelbare Nachbarbox von der die Mail kam und<br />
die letzte Zeile enthaelt die Route wo die Mail ihren Ursprung hatte.<br />
<br />
Jetzt wird die Route aus der letzten Zeile in den Forward der in der ersten<br />
Zeile ermittelten Box eingetragen. Der Eintrag erfolgt nur dann wenn das<br />
Routing kuerzer ist als in einem der andern Forwarddateien. Gleichzeitig<br />
wird der Routingeintrag in einer anderen Forwarddatei entfernt.<br />
Dies setzt natuerlich voraus, das auch zu den Boxen geforwardet wird von<br />
denen die Mails kommen.<br />
<br />
FWDMAKER merkt sich die Anzahl Zwischenstationen eines Routings und traegt<br />
dies auch in den Forwarddateien ein.<br />
<br />
So werden Mails einer bestimmten Route automatisch an die Box versand von<br />
der diese Route kam.<br />
----------------------------------------------------------------------------<br />
<br />
Die Doku weisst daraufhin, das man in den Forwardfiles keine anderen H-Routen<br />
Eintraege haben sollte. Das ist schlecht, weil man so den FWDMAKER nicht als<br />
Unterstuetzung verwenden kann. Entweder Manuell, oder FWDMAKER. Dieses war<br />
fuer mich damals nicht akzeptabel und habe den FWD-Maker nicht mehr benutzt.<br />
Damit der FWDMAKER auch richtig routen kann, muss er natuerlich erstmal<br />
mit Daten aus dem Forward gefuettert werden. Eine junge FBB Box mit bislang<br />
wenig Mail Durchlauf hat also weniger Routeneintraege als eine FBB Box mit<br />
FWDMAKER die schon wesentlich laenger am S&amp;F teilnimmt. Kommt nun eine P-Mail<br />
in die Box fuer eine Box die noch nicht erfasst worden ist, so bleibt die<br />
Mail liegen und wird als "undelivered mail" zum Absender zureck geschickt.<br />
Manuelle H-Routen eintrage koennten dieses Dilemma umgehen. Diese sollten<br />
jedoch laut Doku zum FWDMAKER nicht eingetragen werden.<br />
Auch weiss ich nicht ob FWDMAKER Jahr 2000 Kompatibel ist, da er mit Datums<br />
Angaben zu tun hat. Die Eintraege die FWDMAKER in die S&amp;F Files macht, sind<br />
sehr umfangreich und blaehen die Datei sehr auf. Denn es wird jede Box die in<br />
den R-Zeilen gefunden wird in eines der S&amp;F Files eingetragen. Das enspricht<br />
also dem Smart-Host Routing wie ich es oben schon erklaert habe.<br />
<br />
4.1.2 Forwardroute<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
Das Programm FWDROUTE wird nicht wie FWDMAKER taeglich ausgefuehrt. Es soll<br />
eine Hilfe fuer den Sysop darstellen um das Routing korrekt einzustellen. Es<br />
durchsucht auch alle Mails der Box und scannt deren R-Zeilen. Es sucht<br />
daraus die kuerzesten Routen und schreibt es sie in ein File das man dann in<br />
seine S&amp;F Files einbinden kann. Auch hier werden alle gefundenen Boxen auf<br />
die eigenen S&amp;F Partner verteilt (Smart-Host Routing). Zusaetzlich gibt das<br />
Programm aus, welche Verteiler man von dieser Box bekommen hat und schlaegt<br />
vor diese auch so in die eigenen S&amp;F Files einzutragen.<br />
<br />
Die Arbeitsweise entspricht also weitgehend dem, wie es FWDMAKER auch tut.<br />
Die oben beschriebenen Probleme treffen also auch auf diese Software zu.<br />
Man kann das Programm waerend des taeglichen laufens des Housekeeping, oder<br />
von der CRON.SYS aus automatisch starten und via einer *.BAT mit Copy Befehlen<br />
seine S&amp;F Files immer Updaten. Ich persoenlich schlage vor, das Programm<br />
wirklich nur zur Unterstuetzung zu benutzen, und die S&amp;F Files per Hand zu<br />
Pflegen.<br />
<br />
4.2 WinBox (DP-Box) Autorouter<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Bei WinBox (DP-Box) ist der Autorouter fest integriert. Auch laesst sich der<br />
Autorouter nicht komplett abschalten. Die Autorouter von DP- und WinBox<br />
arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Die Autorouter berechnen die Laufzeit <br />
der Mail von der Ursprungsbox bis in unsere. Vorraussetzung ist natuerlich<br />
das die Zeitangaben in den R-Zeilen stimmen. Uebrigens sollten die Zeiten<br />
in den R-Zeilen in UTC angegeben sein. Damit das stimmt gibts bei jeder Box<br />
einen Parameter der den Offset von der Localen zur UTC Zeit definiert. Mit<br />
diesen Daten kann der Autorouter recht zuverlaessig seine Routen berechnen.<br />
In einem Netz nur aus Win- und DP-Boxen soll es moeglich sein alleine nur mit<br />
dem Autorouter auszukommen. Da wir aber verschiedene Box Systeme haben, ist<br />
dieses nicht moeglich. Jedoch meine ich das es meinen Beobachtungen zur folge,<br />
trotzdem recht zuverlaessig klappt.<br />
<br />
Die Strategien wie der Autorouter in den beiden Boxsystemen integriert ist,<br />
sind unterschiedlich. Bei WinBox ist es so, das erst die S&amp;F Files nach <br />
Routen abgesucht werden, wenn in der Box eine P-Mail liegt die weiter <br />
geforwardet soll. Findet WinBox dort eine Route in den S&amp;F Files, wird die<br />
Mail entsprechend den Eintraegen weiter geleitet. Ist dort nichts zu finden, <br />
durchsucht der Autorouter seine Datenbank und schickt die Mail auf den besten<br />
errechneten Weg. Je nachdem wie gut der Sysop seine S&amp;F Files pflegt,<br />
arbeitet der Autorouter also mehr oder weniger. Traegt man im S&amp;F File keine<br />
Routen ein, so uebernimmt der Autorouter das Routing komplett.<br />
<br />
Bei DP-Box kann man das auswaehlen, ob der Autorouter komplett das Routing<br />
uebernehmen soll, oder nach der Methode wie es WinBox macht. Interessant ist<br />
hierbei das DP-Box, wenn der Autorouter immer eingeschaltet ist, auch in die<br />
S&amp;F Files schaut, wenn er selber keine Route zum Ziel finden kann. Bei DP-Box<br />
kann der Sysop auch bestimmen ob alle Mails oder nur P-Mails zur Berechnung<br />
des Autorouting herrangezogen werden soll. Der Vorteil dieser Methode ist das<br />
man davon ausgehen kann, das Persoenliche Mails nicht von irgentwelchen<br />
Webpages herruntergeladen werden und somit auch ein sicherer Rueckweg fuer<br />
P-Mails besteht. Da jedoch das P-Mail aufkommen im CB-PR Netz zu gering ist,<br />
sollte diese Funktion nicht eingeschaltet werden.<br />
<br />
Bei den Autoroutern hat der Progrmmierer der DP-Box jetzt was neues ange-<br />
fangen, das Active Routing. Dieses System arbeitet mit dem Austausch von<br />
Routinginformationen die auf echte Laufzeit- und Datendurchsatz Messungen<br />
basieren. Das heisst es werden wie bei INP3 im Netrom bzw. beim Flexnetrouting<br />
Laufzeiten gemessen. Diese Messungen werden in einer Routingtabelle abgelegt<br />
und den angeschlossenen Boxen mitgeteilt. Ansich also genau wie Netrom. Dieses<br />
System funktioniert sehr gut. Jedoch ist es noch nicht in andere Boxen ein-<br />
gebaut, so das nur DP-Box 6.00.00 bislang diese Art des Autoroutings unter-<br />
stuezt. Dieser Autorouter funktioniert auch nur, wenn der Forward direkt<br />
abgewickelt wird. Bei reinen Import-Export Boxen funktioniert dieser Router<br />
nicht.<br />
<br />
4.3 Baycom Box Autorouter<br />
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~<br />
<br />
Auch die aktuellen Baycomboxen haben einen Autorouter, wenn er denn einkompil-<br />
liert wurde. Er kann auch komplett ausgeschaltet werden. Er arbeitet nach<br />
einem aehnlichem Prinzip wie der WinBox Autorouter. Nur das der BCM Autorouter<br />
auch die Hops (Anzahl Boxen die eine Mail passiert hat) auswertet und in seine<br />
Berechnungen einfliessen laesst. Waerend bei WinBox jede eingehende Mail<br />
analysiert wird und zur Berechnung der Routen herangezogen wird, so ist es<br />
bei diesem Autorouter moeglich, das Alter einer Mail zu bestimmen, die fuer<br />
die Berechnung der Routingpfade benutzt werden soll. Damit wird verhindert,<br />
das uralte Mails das Autorouting negativ beeinflussen koennen. Der Autorouter<br />
der BCM ist wie bei WinBox eine Unterstuetzung. Routing Eintrage in der<br />
FWD.BCM haben vorrang. Traegt der Sysop dort nix ein, so wird das komplette<br />
Routing vom Autorouter uebernommen.<br />
<br />
<br />
5. Nachwort<br />
===========<br />
<br />
Hiermit enden meine Ausfuehrungen. Ich hoffe das die Informationen vielen<br />
Sysops helfen moege ihre Box, vor allem das Routing, in den Griff zu bekommen.<br />
Danken moechte ich den Programmieren der Boxen die sich die Muehe gemacht <br />
haben eine sehr umfangreiche Software zu schreiben. Vor allem die Program-<br />
mierer die es erlauben ihre Software im CB-Funk kostenlos zu benutzen gebuehrt<br />
mein Dank. Die Programmierer der FBB-Tools Forwardmaker und Forwardroute <br />
moechte ich auch nicht unerwaehnt lassen, haben sie doch eine gute Hilfe fuer<br />
die FBB Gemeinde programmiert.<br />
<br />
Zu Danken habe ich auch dem Pseudonym "Meikel Katzengreis". Lesern der<br />
Newsgroup "z-netz.alt.telecom.cb-funk" bestimmt bekannt. Dieser hatte mir<br />
in meiner Anfangszeit als Sysop das Routing erklaert.<br />
<br />
<br />
6. Quellenangaben<br />
=================<br />
<br />
Auszuege in diesem Text entstammen teilweise den Dokumentationen von:<br />
DP-Box, WinBox, BaycomBox, FBB, FWDMaker und Forwardroute<br />
<br />
<br />
73 de Marc-Andre (DMA284)<br />
<br />
Sysop der DP-Box DBO284 und des X-Net 1.30 Nodes DNX284 in Kl.Oesingen,JO52FP]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aus meinem Archiv: XNet und NETROM]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-911.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 13:36:18 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=113">DMA284</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-911.html</guid>
			<description><![CDATA[Moin!<br />
<br />
Seit einigen Wochen experimentiere ich wieder mit Packet Radio und leider <br />
muss man sagen, das man das Netz voellig vergessen kann und das trotz AXUDP<br />
Verbindungen zwischen den Nodes.<br />
<br />
Faellt denn Niemanden ausser mir auf das NETROM nicht wirklich funktioniert?<br />
<br />
Ja, es gibt ein tolle Nodeliste, aber wenn man versucht vor allem entferntere<br />
Nodes zu erreichen dann funktioniert das nicht. Der Grund ist auch voellig<br />
klar. Es liegt daran das immer noch viel zu haeufig die Software XNet <br />
verwendet wird.<br />
<br />
XNet ist an sich gar nicht mal schlecht aber es hat einen grossen Makel. Es<br />
mixt die beiden Routing Grundlagen naemlich die des Time Dependent Routing<br />
(TDR) via INP3 und dem Qualitaets basierten Routingshema.<br />
<br />
Das Qualitaets basierte Routing Schema ist das urspruengliche Verfahren wie<br />
eine Route zu einem Nachbar NETROM Node berechnet wird. Der Sysop gibt den<br />
einzelnen Ports seines Nodes eine "Qualitaet" fest vor. Jede Software die<br />
NETROM kann muss also einem Port eine Qualitaet zuweisen. In der <br />
Vergangenheit war das oft der Wert 192 fuer einen 1200 Baud Funkport im CB.<br />
<br />
Ein NETROM Node schickt in regelmaessigen Abstaenden ein NODES Broadcast als<br />
AX.25 UI Frame an das Call NODES aus. Damit identifiziert er sich bei anderen<br />
Nodes als NETROM Node und gleichzeitig schickt er damit eine Liste mit NETROM<br />
Nodes mit die er selber kennt. Ein Node Broadcast sieht so aus:<br />
<br />
10:09:38T DNO284&gt;NODES Port=1 &lt;UI C&gt; NODES broadcast from WITBPQ<br />
  WITPBX<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />BO284 via DNO284 qlty=192<br />
  WITCNV<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />NO284-4 via DNO284 qlty=192<br />
<br />
Empfaengt ein NETROM Node so einen Broadcast, traegt er den sendenden Node bei<br />
sich in der Nodeliste mit der Port Qualitaet 192 ein. Weitere Nodes in der<br />
Liste ebenfalls, aber reduziert in der Qualitaet basierend auf der Port <br />
Qualitaet und der Qualitaet die der sendene Node diese Nodes selber bei sich<br />
eingetragen hat.<br />
<br />
Zur veranschaulichung:<br />
<br />
Wir haben 3 Nodes. NODE01 &lt;&gt; NODE02 &lt;&gt; NODE03.<br />
                          <br />
Alle Nodes haben eine Port Qualitaet von 192 eingetragen. NODE01 und NODE03<br />
sehen sich nicht direkt.<br />
<br />
NODE02 sendet an NODE03 das er NODE01 mit Qualitaet 192 empfaengt. NODE03<br />
berechnet nun die Qualitaet von NODE01 so: <br />
192/256 * 192/256 = 0,75 * 0,75 = 0,5625 * 256 = 144<br />
<br />
Wuerde es jetzt noch einen NODE04 geben der NODE03 hoert wuerde NODE01 bei <br />
ihm mit Qualitaet 108 eingetragen werden. <br />
<br />
144/256 * 192/256 = 0,5625 * 0,75 = 0,421875 * 256 = 108<br />
<br />
Und so geht das immer weiter wenn noch mehr Nodes in diesem Netz hinzukommen.<br />
<br />
Die Qualitaet kann den Wert 0-255 annehmen. Und wie man in den Berechnungen<br />
sieht kommt bei 192/256 der Wert 0,75 bei raus. Damit wollte man abbilden wie<br />
zuverlaessig ein Funkverbindung zwischen zwei Nodes fuer gewoehnlich ist. Man<br />
koennte auch schreiben 75% der AX.25 Pakete zwischen zwei via Funk <br />
verbundenen Nodes kommen an. Dieser Wert kann erreicht werden, wenn zwei <br />
Nodes die Frequenz ganz fuer sich alleine haben, aber nicht wenn auf diesem<br />
Kanal noch weitere Stationen sind. Tummeln sich jetzt mehrere Nodes und ggf. <br />
noch User auf einer Frequenz wie es bei CB-PR ueblich war, war 192 auch schon<br />
immer zu hoch gesetzt. Wenn man Glueck hatte kamen vielleicht gerade mal 50% <br />
der AX.25 Pakete an oder noch weniger. Dementsprechend muesste man die<br />
Qualitaet  entsprechend anpassen bei 50% waere 128 ein guten Wert. Die<br />
meisten Nodes haben Port Statistiken gefuehrt, anhand diesen haette man<br />
ermitteln koennen wie gut ein Port performt.<br />
<br />
Obiges war jetzt die Beschreibung fuer Funk Links. Im heutigen CB-PR kommen<br />
vor allem AXUDP Links via Internet vor, welche die Nodes miteinander<br />
vernetzen. Das ist im Grunde nicht schlimm da wir, anders als im AFU, keine<br />
exklusiven Frequenzen fuer eine Backbone Vernetzung zwischen Nodes haben.<br />
Haeufig wir hier dann gerne die Port Qualitaet fuer solche AXIP/AXUDP Links<br />
von 255 eingetragen. Das ist aber genauso falsch, weil Internet, welches auch<br />
Paket basiert ist, nicht 100% Fehlerfrei ist. IP Pakete koennen und duerfen<br />
verloren gehen. Nun ist unzweifelhaft das Links ueber Internet stabiler sind,<br />
also kann man hier einen besseren Wert fuer die Qualitaet eintragen.<br />
<br />
Die NADA (NorthEast Digital Association), eine in den 80er Jahren in den USA<br />
gegruendete Organisation von Funkamateur Packet Radio Sysops hat fuer ihr <br />
Netz Richtlinien herausgebracht. Dort wurde unter anderem festgelegt das <br />
fuer AXIP/AXUDP Links die Port Qualitaet 203 betragen soll. Ich denke das ist<br />
ein gute Wert. Er liegt hoeher als bei Funk Links und laesst die Moeglichkeit<br />
zu das Internet Routen besser dastehen als reine Funk Links. Fuer lokale<br />
Dienste wie z.B. die eigene Box oder der Convers kann der Wert 228 genutzt<br />
werden. Dann resultiert daraus im Nodes Broadcast bei Nachbar Node eine <br />
Qualitaet von 203 und ist somit genauso hoch wie der eigene Node.<br />
<br />
Das oben genannte Routing mittels Qualitaeten hat schon in den Anfangstagen<br />
so seine Probleme gehabt. Wie sich ja aus der von mir oben hoffentlich<br />
einigermassen beschrieben kurzen Beschreibung ergibt, gibt die Qualitaet<br />
ueberhaupt keinen Anhaltspunkt wie gut eine Node zu Node Verbindung<br />
tatsaechlich ist. Sie ist ja nur angenommen und von den Sysops parametrisiert.<br />
Jeder weiss, wenn sich Bedingungen aendern, muesste sich auch die Qualitaet am<br />
besten automatisch mit aendern. Das koennen verschiedene Dinge sein. Zum<br />
Beispiel wenn ein Link oder eine Frequenz stark ausgelastet ist, sinkt der<br />
Datendurchsatz. Ergo muesste die Qualitaet sich verschlechtern. Tut sie aber<br />
nach dem alten NETROM verfahren nicht.<br />
<br />
Ein weiterer Grund ist wie Nodes wieder aus der Nodes Tabelle verschwinden.<br />
Das geschieht aus einer reinen Zeit Komponente heraus. Es gibt bei NETROM den<br />
Parameter OBSINIT. Das ist der Startwert des Veraltenszaehlers. Wird ein Node<br />
das erste mal in einem Node Broadcast empfangen bekommt dieser den<br />
Zaehlerwert von OBSINIT. Sendet unser Node ebenfalls einen Node Broadcast<br />
wird dieser Wert um 1 verringert. Ist dieser Wert auf 0, fliegt der Node aus<br />
unserer eigenen Nodes Tabelle raus. Ein Zweiter Parameter ist der Wert<br />
OBSMIN. Dieser gibt an wann ein Node unserer Nodes Tabelle nicht mehr weiter<br />
gemeldet wird. OBSINIT und OBSMIN haengen also davon ab wie oft unser Node<br />
seinen Node Broadcast sendet. Ein guter Wert sind meiner Meinung nach 10<br />
bis 15 Minuten. Ich bin der Meinung wenn man einen Node seit einer Stunde<br />
nicht mehr im Broadcast gelesen hat, sollte er aus der Liste fliegen. Also<br />
setzt man OBSINIT bei 10 Minuten Broadcast Intervall auf 6. Bei 15 Minuten<br />
auf 4. Alle Node in einem Netz sollten bei Node Broadcast Intervall und bei<br />
OBSINIT und OBSMIN die selben Werte haben, ansonsten ist das Netz von vorn<br />
herein zum scheitern verurteilt. Sysops die nicht angepasste Werte dort <br />
stehen haben, sollte vom Netz ausgeschlossen werden.<br />
<br />
Weil das alte NETROM Node Austauschverfahren so unzuverlaessig ist, hat man<br />
sich INP3 fuer NETROM ausgedacht. Hier werden mehrere Dinge ueberprueft damit<br />
ein Link und somit der Nachbar Node und dessen erreichbare Nodes in der<br />
eigenen Nodesliste angezeigt wird und auch an andere Nodes weiter geleitet<br />
wird.<br />
<br />
* Es muss ein AX25 Link zwischen den Nodes dauerhaft bestehen.<br />
<br />
Im alten Netrom Netz wurde mit den oben beschriebenen Nodes Broadcasts auf<br />
sich aufmerksam gemacht. Nun konnte die Situation entstehen das er Broadcast <br />
aussendene Node den empfangenen Node selbst garnicht hoeren kann. Der <br />
empfangene Node traegt den aussendenen Node und die weiteren im Broadcast<br />
enthaltenen Nodes aber in seine Node Tabelle ein und sendet auch die darueber<br />
verbreiteten Nodes weiter aus. Kommt jetzt eine NETROM Paket an beim Broadcast<br />
empfangenden Node an, kann dieses Paket nicht weitergeleitet werden zum zuvor<br />
Broadcast sendenen Node.<br />
<br />
Sieht also ein INP3 NETROM Node einen Nachbar Node via Node Broadcast, baut er<br />
einen AX.25 Connect zu diesem auf. Nur wenn das klappt, wird der Node erst in<br />
die Nodes Tabelle bei ihm eingetragen.<br />
<br />
* Laufzeitmessung<br />
<br />
Zwischen INP3 Netrom Nodes werden Paketlaufzeiten ermittelt. Laufzeiten geben<br />
einen Anhalt wie schnell ein Paket von Sender zum Empfaenger und zurueck<br />
braucht. Das Ganze nennt sich abgeuerzt RTT (RoundTripTime). Da die Bandbreite<br />
eines Links ja vorgeben ist, bedeutet eine kurze laufzeit das hoher Daten<br />
Durchsatz moeglich ist. Ist ein Link ausgelastet oder sogar von Stoerungen<br />
betroffen, werden die Laufzeiten schlechter.<br />
<br />
* Hopcount<br />
<br />
INP3 weiss wie viele Nodes zwischen den Nodes sind. <br />
<br />
* Gesicherte Uebermittlung von Routing Informationen<br />
<br />
INP3 sendet zu den Nachbar Nodes keine Nodes Broadcast mehr aus. Sondern die<br />
Informationen werden gesichert in der AX.25 Verbindung zwischen beides Nodes<br />
uebertragen.<br />
<br />
* Negative Routing Informationen<br />
<br />
INP3 meldet nicht mehr verfuegbare Links und darueber gelernte Nodes sofort als<br />
nicht mehr erreichbar zu seinen anderen Nachbar Nodes weiter. Anders als beim<br />
Routing ueber Qualitaet wo erst ein Node aus der Tabelle fliegt wenn von ihm<br />
nach einer bestimmten Zeit kein Nodes Broadcast mehr empfangen wird.<br />
<br />
<br />
Was hat nun XNet mit dem ganzen zu tun?<br />
<br />
Nun es ist eigentlich einfach. NETROM an sich ist erstmal nur ein Protokoll<br />
was Verbindungen herstellt zwischen entfernten Nodes. Die Routing<br />
Informationen werden aber wie oben beschrieben auf zwei verschiedene Arten<br />
ermittelt. Qualitaet und INP3. Waehrend Routing nach Qualitaetsangaben sich<br />
quasi nur auf die Einschaetzungen der Sysops aufbaut, ermittelt INP3 Fakten<br />
anhand von Laufzeitmessungen und ob ein Link tatsaechlich existiert, also<br />
zwei Nodes auch wirklich eine Verbindung herstellen koennen. <br />
<br />
Es ist auch gar kein Problem wenn diese zwei verschiedenen Verfahren in einem<br />
Netz zusammen kommen. Es muss aber sichergestellt sein das jeder Node diese<br />
Verfahren getrennt haelt. Ausser XNet macht das jede NETROM Node Software die<br />
ich kenne.<br />
<br />
XNet berechnet aus Laufzeiten Qualitaeten und aus Qualitaeten Laufzeiten. Das<br />
ist ein absolutes NoGo! Aber welche Folgen hat das denn nun? <br />
<br />
Schauen wir uns das noch mal an. Qualitaet = Von Sysop festgelegt und wenn<br />
ein Nodes ueber ungesicherte Broadcasts weiter gemeldet wird, verringert sich<br />
von Node zu Node die Qualitaet. Ueber einen auch vom Sysop einzurichtenen<br />
Veraltenszaehler kann ein Node, wenn er nicht mehr in Broadcasts gehoert wird<br />
auch wieder aus einer Nodes Liste verschwinden.<br />
<br />
INP3 = Zeitbasiert mittels RTT ermittelte Laufzeiten, gesicherte Uebertragung<br />
von Routing Infos via AX.25 Link und negative Rueckmeldungen. Nodes fliegen<br />
bei AX.25 Abbruch zum Nachbarknoten direkt aus der Nodeliste und werden auch<br />
sofort als nicht mehr erreichbar an andere Nachbar Nodes weitergemeldet.<br />
Somit eine vertrauenswuerdige Routing Umgebung, mit gesicherten Informationen<br />
zum Netzzustand.<br />
<br />
Die Folge ist nun, dass ein Node, der nur in der nicht vertrauenswuerdigen<br />
Qualitaets Umgebung existiert und in dieser Umgebung moeglicherweise ausserhalb <br />
unseres Qualitaets Horizonts lag, nun in der vertrauenswuerdigeren INP3 <br />
Umgebung auftaucht, wo er den NetRom veraltens Prozess umgehen kann. Die<br />
Information koennte dann mit einer hoeheren "Qualitaet" in das qualitaets<br />
Netrom-Netz zurueckkehren, als wenn sie ueber eine direktere reine Netrom-Route<br />
empfangen worden waere.<br />
<br />
Hier ein Beispiel wie das aussieht:<br />
<br />
AP1DIG ==&gt;n dnx284 +<br />
<br />
routing WITXRO<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />NX284 v AP0NOD<br />
<br />
  LOCAL      Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  -.- <br />
  DAB563-9  Inp 3    rx:  1.48 ( 9 hops) tx:  -.- <br />
&gt; AP0NOD    Inp 3    rx:  1.21 ( 6 hops) tx:  -.- <br />
  CB0ESN    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  1.38<br />
  CB0GER    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  -.- <br />
  AX25N0    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  1.44<br />
  CT1NET    Q BC      Obs  0 RxQual  0<br />
  AP1NOD    Q BC      Obs  6 RxQual  0<br />
  NL5POP    Q BC      Obs  0 RxQual  0<br />
  Broadcasted 432s ago with quality 244<br />
<br />
AP1DIG ==&gt;<br />
*** route: AP1DIG AP0NOD KS0NOD KS1NOD-2 AP0NOD* AP1DIG<br />
<br />
DNX284 ist ein Test Node von mir, den ich jetzt seit mehrern Tagen Offline<br />
genommen habe. Trotzdem ist er in Nodes Listen weiterhin vorhanden und wird<br />
von XNet Nodes wie hier zu sehen mit der Qualitaet von 244 weiter<br />
gebroadcastet und natuerlich somit auch via INP3 mit einer fiktiven RTT<br />
weiter gegeben.<br />
<br />
Ein weiterer Grund den ich nicht verschweigen moechte ist das einige Nodes<br />
die z.B. mit BPQ laufen den Parameter AUTOSAVE fuer die Nodes Liste<br />
aktiviert haben. Dieser sollte immer ausgeschaltet werden. Denn damit<br />
werden bei jedem Neustart von BPQ ggf. alte nicht mehr vorhandene Nodes<br />
neu ins Netz eingespielt, obwohl die schon lange weg sind. <br />
<br />
Deswegen ist XNet fuer das CB-PR und fuer alle sonstigen Netze die schlechteste<br />
Software die man AX.25 NETROM Netzen antun kann. Im AFU Bereich wo Packet<br />
auch nur noch von wenigen betrieben wird, ist die Software so gut wie<br />
verschwunden. Ich finde man sollte dieses auch im CB-PR so handhaben. Im<br />
Grunde bleiben einem nur drei NETROM Node Programme uebrig wenn man sich<br />
umschaut.<br />
<br />
BPQ: Aktive Weiterentwicklung inklusive Source-Code verfuegbar. Fuer Windows,<br />
Linux und auch auf nem RasPi lauffaehig. Aeltere Versionen auch auf DOS.<br />
Zahlreiche Schnittstellen vorhanden. INP3 faehig und rudimentaer sogar schon<br />
IPv6 faehig. Bevorzugt leider altes Qulitätsbasiertes NETROm Routing, kann<br />
jedoch mit dem Parameter PREFERINP3ROUTES=1 dazu gezwungen werden INP3 zu <br />
bevorzugen bei der Routing Entscheidung.<br />
<br />
Xrouter: Aktive Weiterentwicklung. Leider closed Source. Nur auf Linux, <br />
Windows und RasPi verfuegbar. Aeltere Versionen auch fuer DOS. INP3 faehig<br />
und bevorzugt von Haus aus INP3, wenn vorhanden.<br />
<br />
TNN: Keine aktive Weiterentwicklung. Open Source Quellcode aber nicht fuer<br />
aktuelle Compiler angepasst und Probleme wenn auf 64Bit System compiliert<br />
wird. Angepasste CB Versionen verfuegbar. INP3 faehig und bevorzugt von Haus<br />
aus INP3, wenn vorhanden.<br />
<br />
Ich moechte jedem Sysop bitten sich mal die Alternativen anzusehen. Zum einen<br />
erweitert man dadurch seinen Horizont und tut, wenn man sich entschliesst<br />
XNet aufzugeben, auch was Gutes fuer das Netz.<br />
<br />
Fuer Sysops die nicht wechseln koennen, weil sie XNet in einem TNC3 oder TNC4<br />
laufen haben. Sollten nur Links zu Nodes aufbauen die keine NODES Broadcast<br />
aussenden. Ebenso sollten sie selber mit dem Befehl "ro bc del nodes" das<br />
Aussenden von Nodes Broadcast abschalten. <br />
<br />
Link Partner zu XNet Nodes sollten nur INP3 erlauben. Nodes Broadcast zum<br />
XNet Nodes ebenfalls abschalten und Nodes Broadcast von XNet Nodes<br />
ignorieren oder die Port Qualitaet auf 0 oder 1 setzen.<br />
<br />
Falls das alles nix hilft bleibt nur noch, das XNet Nodes von Sysops ohne<br />
XNet vom Netz ausgeschlossen werden. <br />
<br />
<br />
55 &amp; 73 Marc-Andre DMA284]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin!<br />
<br />
Seit einigen Wochen experimentiere ich wieder mit Packet Radio und leider <br />
muss man sagen, das man das Netz voellig vergessen kann und das trotz AXUDP<br />
Verbindungen zwischen den Nodes.<br />
<br />
Faellt denn Niemanden ausser mir auf das NETROM nicht wirklich funktioniert?<br />
<br />
Ja, es gibt ein tolle Nodeliste, aber wenn man versucht vor allem entferntere<br />
Nodes zu erreichen dann funktioniert das nicht. Der Grund ist auch voellig<br />
klar. Es liegt daran das immer noch viel zu haeufig die Software XNet <br />
verwendet wird.<br />
<br />
XNet ist an sich gar nicht mal schlecht aber es hat einen grossen Makel. Es<br />
mixt die beiden Routing Grundlagen naemlich die des Time Dependent Routing<br />
(TDR) via INP3 und dem Qualitaets basierten Routingshema.<br />
<br />
Das Qualitaets basierte Routing Schema ist das urspruengliche Verfahren wie<br />
eine Route zu einem Nachbar NETROM Node berechnet wird. Der Sysop gibt den<br />
einzelnen Ports seines Nodes eine "Qualitaet" fest vor. Jede Software die<br />
NETROM kann muss also einem Port eine Qualitaet zuweisen. In der <br />
Vergangenheit war das oft der Wert 192 fuer einen 1200 Baud Funkport im CB.<br />
<br />
Ein NETROM Node schickt in regelmaessigen Abstaenden ein NODES Broadcast als<br />
AX.25 UI Frame an das Call NODES aus. Damit identifiziert er sich bei anderen<br />
Nodes als NETROM Node und gleichzeitig schickt er damit eine Liste mit NETROM<br />
Nodes mit die er selber kennt. Ein Node Broadcast sieht so aus:<br />
<br />
10:09:38T DNO284&gt;NODES Port=1 &lt;UI C&gt; NODES broadcast from WITBPQ<br />
  WITPBX<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />BO284 via DNO284 qlty=192<br />
  WITCNV<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />NO284-4 via DNO284 qlty=192<br />
<br />
Empfaengt ein NETROM Node so einen Broadcast, traegt er den sendenden Node bei<br />
sich in der Nodeliste mit der Port Qualitaet 192 ein. Weitere Nodes in der<br />
Liste ebenfalls, aber reduziert in der Qualitaet basierend auf der Port <br />
Qualitaet und der Qualitaet die der sendene Node diese Nodes selber bei sich<br />
eingetragen hat.<br />
<br />
Zur veranschaulichung:<br />
<br />
Wir haben 3 Nodes. NODE01 &lt;&gt; NODE02 &lt;&gt; NODE03.<br />
                          <br />
Alle Nodes haben eine Port Qualitaet von 192 eingetragen. NODE01 und NODE03<br />
sehen sich nicht direkt.<br />
<br />
NODE02 sendet an NODE03 das er NODE01 mit Qualitaet 192 empfaengt. NODE03<br />
berechnet nun die Qualitaet von NODE01 so: <br />
192/256 * 192/256 = 0,75 * 0,75 = 0,5625 * 256 = 144<br />
<br />
Wuerde es jetzt noch einen NODE04 geben der NODE03 hoert wuerde NODE01 bei <br />
ihm mit Qualitaet 108 eingetragen werden. <br />
<br />
144/256 * 192/256 = 0,5625 * 0,75 = 0,421875 * 256 = 108<br />
<br />
Und so geht das immer weiter wenn noch mehr Nodes in diesem Netz hinzukommen.<br />
<br />
Die Qualitaet kann den Wert 0-255 annehmen. Und wie man in den Berechnungen<br />
sieht kommt bei 192/256 der Wert 0,75 bei raus. Damit wollte man abbilden wie<br />
zuverlaessig ein Funkverbindung zwischen zwei Nodes fuer gewoehnlich ist. Man<br />
koennte auch schreiben 75% der AX.25 Pakete zwischen zwei via Funk <br />
verbundenen Nodes kommen an. Dieser Wert kann erreicht werden, wenn zwei <br />
Nodes die Frequenz ganz fuer sich alleine haben, aber nicht wenn auf diesem<br />
Kanal noch weitere Stationen sind. Tummeln sich jetzt mehrere Nodes und ggf. <br />
noch User auf einer Frequenz wie es bei CB-PR ueblich war, war 192 auch schon<br />
immer zu hoch gesetzt. Wenn man Glueck hatte kamen vielleicht gerade mal 50% <br />
der AX.25 Pakete an oder noch weniger. Dementsprechend muesste man die<br />
Qualitaet  entsprechend anpassen bei 50% waere 128 ein guten Wert. Die<br />
meisten Nodes haben Port Statistiken gefuehrt, anhand diesen haette man<br />
ermitteln koennen wie gut ein Port performt.<br />
<br />
Obiges war jetzt die Beschreibung fuer Funk Links. Im heutigen CB-PR kommen<br />
vor allem AXUDP Links via Internet vor, welche die Nodes miteinander<br />
vernetzen. Das ist im Grunde nicht schlimm da wir, anders als im AFU, keine<br />
exklusiven Frequenzen fuer eine Backbone Vernetzung zwischen Nodes haben.<br />
Haeufig wir hier dann gerne die Port Qualitaet fuer solche AXIP/AXUDP Links<br />
von 255 eingetragen. Das ist aber genauso falsch, weil Internet, welches auch<br />
Paket basiert ist, nicht 100% Fehlerfrei ist. IP Pakete koennen und duerfen<br />
verloren gehen. Nun ist unzweifelhaft das Links ueber Internet stabiler sind,<br />
also kann man hier einen besseren Wert fuer die Qualitaet eintragen.<br />
<br />
Die NADA (NorthEast Digital Association), eine in den 80er Jahren in den USA<br />
gegruendete Organisation von Funkamateur Packet Radio Sysops hat fuer ihr <br />
Netz Richtlinien herausgebracht. Dort wurde unter anderem festgelegt das <br />
fuer AXIP/AXUDP Links die Port Qualitaet 203 betragen soll. Ich denke das ist<br />
ein gute Wert. Er liegt hoeher als bei Funk Links und laesst die Moeglichkeit<br />
zu das Internet Routen besser dastehen als reine Funk Links. Fuer lokale<br />
Dienste wie z.B. die eigene Box oder der Convers kann der Wert 228 genutzt<br />
werden. Dann resultiert daraus im Nodes Broadcast bei Nachbar Node eine <br />
Qualitaet von 203 und ist somit genauso hoch wie der eigene Node.<br />
<br />
Das oben genannte Routing mittels Qualitaeten hat schon in den Anfangstagen<br />
so seine Probleme gehabt. Wie sich ja aus der von mir oben hoffentlich<br />
einigermassen beschrieben kurzen Beschreibung ergibt, gibt die Qualitaet<br />
ueberhaupt keinen Anhaltspunkt wie gut eine Node zu Node Verbindung<br />
tatsaechlich ist. Sie ist ja nur angenommen und von den Sysops parametrisiert.<br />
Jeder weiss, wenn sich Bedingungen aendern, muesste sich auch die Qualitaet am<br />
besten automatisch mit aendern. Das koennen verschiedene Dinge sein. Zum<br />
Beispiel wenn ein Link oder eine Frequenz stark ausgelastet ist, sinkt der<br />
Datendurchsatz. Ergo muesste die Qualitaet sich verschlechtern. Tut sie aber<br />
nach dem alten NETROM verfahren nicht.<br />
<br />
Ein weiterer Grund ist wie Nodes wieder aus der Nodes Tabelle verschwinden.<br />
Das geschieht aus einer reinen Zeit Komponente heraus. Es gibt bei NETROM den<br />
Parameter OBSINIT. Das ist der Startwert des Veraltenszaehlers. Wird ein Node<br />
das erste mal in einem Node Broadcast empfangen bekommt dieser den<br />
Zaehlerwert von OBSINIT. Sendet unser Node ebenfalls einen Node Broadcast<br />
wird dieser Wert um 1 verringert. Ist dieser Wert auf 0, fliegt der Node aus<br />
unserer eigenen Nodes Tabelle raus. Ein Zweiter Parameter ist der Wert<br />
OBSMIN. Dieser gibt an wann ein Node unserer Nodes Tabelle nicht mehr weiter<br />
gemeldet wird. OBSINIT und OBSMIN haengen also davon ab wie oft unser Node<br />
seinen Node Broadcast sendet. Ein guter Wert sind meiner Meinung nach 10<br />
bis 15 Minuten. Ich bin der Meinung wenn man einen Node seit einer Stunde<br />
nicht mehr im Broadcast gelesen hat, sollte er aus der Liste fliegen. Also<br />
setzt man OBSINIT bei 10 Minuten Broadcast Intervall auf 6. Bei 15 Minuten<br />
auf 4. Alle Node in einem Netz sollten bei Node Broadcast Intervall und bei<br />
OBSINIT und OBSMIN die selben Werte haben, ansonsten ist das Netz von vorn<br />
herein zum scheitern verurteilt. Sysops die nicht angepasste Werte dort <br />
stehen haben, sollte vom Netz ausgeschlossen werden.<br />
<br />
Weil das alte NETROM Node Austauschverfahren so unzuverlaessig ist, hat man<br />
sich INP3 fuer NETROM ausgedacht. Hier werden mehrere Dinge ueberprueft damit<br />
ein Link und somit der Nachbar Node und dessen erreichbare Nodes in der<br />
eigenen Nodesliste angezeigt wird und auch an andere Nodes weiter geleitet<br />
wird.<br />
<br />
* Es muss ein AX25 Link zwischen den Nodes dauerhaft bestehen.<br />
<br />
Im alten Netrom Netz wurde mit den oben beschriebenen Nodes Broadcasts auf<br />
sich aufmerksam gemacht. Nun konnte die Situation entstehen das er Broadcast <br />
aussendene Node den empfangenen Node selbst garnicht hoeren kann. Der <br />
empfangene Node traegt den aussendenen Node und die weiteren im Broadcast<br />
enthaltenen Nodes aber in seine Node Tabelle ein und sendet auch die darueber<br />
verbreiteten Nodes weiter aus. Kommt jetzt eine NETROM Paket an beim Broadcast<br />
empfangenden Node an, kann dieses Paket nicht weitergeleitet werden zum zuvor<br />
Broadcast sendenen Node.<br />
<br />
Sieht also ein INP3 NETROM Node einen Nachbar Node via Node Broadcast, baut er<br />
einen AX.25 Connect zu diesem auf. Nur wenn das klappt, wird der Node erst in<br />
die Nodes Tabelle bei ihm eingetragen.<br />
<br />
* Laufzeitmessung<br />
<br />
Zwischen INP3 Netrom Nodes werden Paketlaufzeiten ermittelt. Laufzeiten geben<br />
einen Anhalt wie schnell ein Paket von Sender zum Empfaenger und zurueck<br />
braucht. Das Ganze nennt sich abgeuerzt RTT (RoundTripTime). Da die Bandbreite<br />
eines Links ja vorgeben ist, bedeutet eine kurze laufzeit das hoher Daten<br />
Durchsatz moeglich ist. Ist ein Link ausgelastet oder sogar von Stoerungen<br />
betroffen, werden die Laufzeiten schlechter.<br />
<br />
* Hopcount<br />
<br />
INP3 weiss wie viele Nodes zwischen den Nodes sind. <br />
<br />
* Gesicherte Uebermittlung von Routing Informationen<br />
<br />
INP3 sendet zu den Nachbar Nodes keine Nodes Broadcast mehr aus. Sondern die<br />
Informationen werden gesichert in der AX.25 Verbindung zwischen beides Nodes<br />
uebertragen.<br />
<br />
* Negative Routing Informationen<br />
<br />
INP3 meldet nicht mehr verfuegbare Links und darueber gelernte Nodes sofort als<br />
nicht mehr erreichbar zu seinen anderen Nachbar Nodes weiter. Anders als beim<br />
Routing ueber Qualitaet wo erst ein Node aus der Tabelle fliegt wenn von ihm<br />
nach einer bestimmten Zeit kein Nodes Broadcast mehr empfangen wird.<br />
<br />
<br />
Was hat nun XNet mit dem ganzen zu tun?<br />
<br />
Nun es ist eigentlich einfach. NETROM an sich ist erstmal nur ein Protokoll<br />
was Verbindungen herstellt zwischen entfernten Nodes. Die Routing<br />
Informationen werden aber wie oben beschrieben auf zwei verschiedene Arten<br />
ermittelt. Qualitaet und INP3. Waehrend Routing nach Qualitaetsangaben sich<br />
quasi nur auf die Einschaetzungen der Sysops aufbaut, ermittelt INP3 Fakten<br />
anhand von Laufzeitmessungen und ob ein Link tatsaechlich existiert, also<br />
zwei Nodes auch wirklich eine Verbindung herstellen koennen. <br />
<br />
Es ist auch gar kein Problem wenn diese zwei verschiedenen Verfahren in einem<br />
Netz zusammen kommen. Es muss aber sichergestellt sein das jeder Node diese<br />
Verfahren getrennt haelt. Ausser XNet macht das jede NETROM Node Software die<br />
ich kenne.<br />
<br />
XNet berechnet aus Laufzeiten Qualitaeten und aus Qualitaeten Laufzeiten. Das<br />
ist ein absolutes NoGo! Aber welche Folgen hat das denn nun? <br />
<br />
Schauen wir uns das noch mal an. Qualitaet = Von Sysop festgelegt und wenn<br />
ein Nodes ueber ungesicherte Broadcasts weiter gemeldet wird, verringert sich<br />
von Node zu Node die Qualitaet. Ueber einen auch vom Sysop einzurichtenen<br />
Veraltenszaehler kann ein Node, wenn er nicht mehr in Broadcasts gehoert wird<br />
auch wieder aus einer Nodes Liste verschwinden.<br />
<br />
INP3 = Zeitbasiert mittels RTT ermittelte Laufzeiten, gesicherte Uebertragung<br />
von Routing Infos via AX.25 Link und negative Rueckmeldungen. Nodes fliegen<br />
bei AX.25 Abbruch zum Nachbarknoten direkt aus der Nodeliste und werden auch<br />
sofort als nicht mehr erreichbar an andere Nachbar Nodes weitergemeldet.<br />
Somit eine vertrauenswuerdige Routing Umgebung, mit gesicherten Informationen<br />
zum Netzzustand.<br />
<br />
Die Folge ist nun, dass ein Node, der nur in der nicht vertrauenswuerdigen<br />
Qualitaets Umgebung existiert und in dieser Umgebung moeglicherweise ausserhalb <br />
unseres Qualitaets Horizonts lag, nun in der vertrauenswuerdigeren INP3 <br />
Umgebung auftaucht, wo er den NetRom veraltens Prozess umgehen kann. Die<br />
Information koennte dann mit einer hoeheren "Qualitaet" in das qualitaets<br />
Netrom-Netz zurueckkehren, als wenn sie ueber eine direktere reine Netrom-Route<br />
empfangen worden waere.<br />
<br />
Hier ein Beispiel wie das aussieht:<br />
<br />
AP1DIG ==&gt;n dnx284 +<br />
<br />
routing WITXRO<img src="https://lk0nod.de/forum/images/smilies/biggrin.png" alt="Big Grin" title="Big Grin" class="smilie smilie_4" />NX284 v AP0NOD<br />
<br />
  LOCAL      Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  -.- <br />
  DAB563-9  Inp 3    rx:  1.48 ( 9 hops) tx:  -.- <br />
&gt; AP0NOD    Inp 3    rx:  1.21 ( 6 hops) tx:  -.- <br />
  CB0ESN    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  1.38<br />
  CB0GER    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  -.- <br />
  AX25N0    Inp 3    rx:  -.-  (unreach) tx:  1.44<br />
  CT1NET    Q BC      Obs  0 RxQual  0<br />
  AP1NOD    Q BC      Obs  6 RxQual  0<br />
  NL5POP    Q BC      Obs  0 RxQual  0<br />
  Broadcasted 432s ago with quality 244<br />
<br />
AP1DIG ==&gt;<br />
*** route: AP1DIG AP0NOD KS0NOD KS1NOD-2 AP0NOD* AP1DIG<br />
<br />
DNX284 ist ein Test Node von mir, den ich jetzt seit mehrern Tagen Offline<br />
genommen habe. Trotzdem ist er in Nodes Listen weiterhin vorhanden und wird<br />
von XNet Nodes wie hier zu sehen mit der Qualitaet von 244 weiter<br />
gebroadcastet und natuerlich somit auch via INP3 mit einer fiktiven RTT<br />
weiter gegeben.<br />
<br />
Ein weiterer Grund den ich nicht verschweigen moechte ist das einige Nodes<br />
die z.B. mit BPQ laufen den Parameter AUTOSAVE fuer die Nodes Liste<br />
aktiviert haben. Dieser sollte immer ausgeschaltet werden. Denn damit<br />
werden bei jedem Neustart von BPQ ggf. alte nicht mehr vorhandene Nodes<br />
neu ins Netz eingespielt, obwohl die schon lange weg sind. <br />
<br />
Deswegen ist XNet fuer das CB-PR und fuer alle sonstigen Netze die schlechteste<br />
Software die man AX.25 NETROM Netzen antun kann. Im AFU Bereich wo Packet<br />
auch nur noch von wenigen betrieben wird, ist die Software so gut wie<br />
verschwunden. Ich finde man sollte dieses auch im CB-PR so handhaben. Im<br />
Grunde bleiben einem nur drei NETROM Node Programme uebrig wenn man sich<br />
umschaut.<br />
<br />
BPQ: Aktive Weiterentwicklung inklusive Source-Code verfuegbar. Fuer Windows,<br />
Linux und auch auf nem RasPi lauffaehig. Aeltere Versionen auch auf DOS.<br />
Zahlreiche Schnittstellen vorhanden. INP3 faehig und rudimentaer sogar schon<br />
IPv6 faehig. Bevorzugt leider altes Qulitätsbasiertes NETROm Routing, kann<br />
jedoch mit dem Parameter PREFERINP3ROUTES=1 dazu gezwungen werden INP3 zu <br />
bevorzugen bei der Routing Entscheidung.<br />
<br />
Xrouter: Aktive Weiterentwicklung. Leider closed Source. Nur auf Linux, <br />
Windows und RasPi verfuegbar. Aeltere Versionen auch fuer DOS. INP3 faehig<br />
und bevorzugt von Haus aus INP3, wenn vorhanden.<br />
<br />
TNN: Keine aktive Weiterentwicklung. Open Source Quellcode aber nicht fuer<br />
aktuelle Compiler angepasst und Probleme wenn auf 64Bit System compiliert<br />
wird. Angepasste CB Versionen verfuegbar. INP3 faehig und bevorzugt von Haus<br />
aus INP3, wenn vorhanden.<br />
<br />
Ich moechte jedem Sysop bitten sich mal die Alternativen anzusehen. Zum einen<br />
erweitert man dadurch seinen Horizont und tut, wenn man sich entschliesst<br />
XNet aufzugeben, auch was Gutes fuer das Netz.<br />
<br />
Fuer Sysops die nicht wechseln koennen, weil sie XNet in einem TNC3 oder TNC4<br />
laufen haben. Sollten nur Links zu Nodes aufbauen die keine NODES Broadcast<br />
aussenden. Ebenso sollten sie selber mit dem Befehl "ro bc del nodes" das<br />
Aussenden von Nodes Broadcast abschalten. <br />
<br />
Link Partner zu XNet Nodes sollten nur INP3 erlauben. Nodes Broadcast zum<br />
XNet Nodes ebenfalls abschalten und Nodes Broadcast von XNet Nodes<br />
ignorieren oder die Port Qualitaet auf 0 oder 1 setzen.<br />
<br />
Falls das alles nix hilft bleibt nur noch, das XNet Nodes von Sysops ohne<br />
XNet vom Netz ausgeschlossen werden. <br />
<br />
<br />
55 &amp; 73 Marc-Andre DMA284]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[D1JW aus Uetersen SH]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-910.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 11:45:46 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=184">D1JW</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-910.html</guid>
			<description><![CDATA[Moin Moin<br />
Ich bin der Jürgen aus Uetersen (Schleswig Holstein)<br />
<br />
Ich habe damals CB-Funk gemacht und auch Packet Radio bis ca. ende der 90er.<br />
Jetzt jabe ich wieder ein CB Funkgerät im Auto (Albrecht AE5900) die auch super läuft.<br />
Vor ein paar Tage habe ich dann ein TNC2C geschenkt bekommen ich möchte es mal wieder probieren mit Packet Radio.<br />
Dazu muss ich aber erstmal die Kabel und die Software fertig machen. Mal schaue welche Software ich da nehme damals hatte ich Grafik Packet was mir super gefallen hat aber ja leider unter Win 11 nicht läuft.<br />
<br />
MFG Jürgen<br />
Jetzt erstmal weiter umschauen hier :-)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin Moin<br />
Ich bin der Jürgen aus Uetersen (Schleswig Holstein)<br />
<br />
Ich habe damals CB-Funk gemacht und auch Packet Radio bis ca. ende der 90er.<br />
Jetzt jabe ich wieder ein CB Funkgerät im Auto (Albrecht AE5900) die auch super läuft.<br />
Vor ein paar Tage habe ich dann ein TNC2C geschenkt bekommen ich möchte es mal wieder probieren mit Packet Radio.<br />
Dazu muss ich aber erstmal die Kabel und die Software fertig machen. Mal schaue welche Software ich da nehme damals hatte ich Grafik Packet was mir super gefallen hat aber ja leider unter Win 11 nicht läuft.<br />
<br />
MFG Jürgen<br />
Jetzt erstmal weiter umschauen hier :-)]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Verbindungen CB und Amateurfunk PR-Netz]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-909.html</link>
			<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 10:43:43 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=113">DMA284</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-909.html</guid>
			<description><![CDATA[Moin!<br />
<br />
Mir ist aufgefallen das in der Nodes Liste auch eindeutige Amateurfunk Stationen zu finden sind. Ich habe mindestens eine solche Verbindung identifiziert und möchte darum bitte diese zu kappen. Und das jeder Sysop sich verdammt nochmal um seine Station kümmert und ein Auge drauf hält. <br />
<br />
NX284:WITTNG} Connected to AP1NOD <br />
Willkommen im Network-Node-Hannover/Ahlem &gt;&gt;AP1NOD&lt;&lt; AXIP/APRS/Gateway <br />
              &gt;&gt; Apolo Netzwerk System Hannover Stadt &lt;&lt; <br />
N=Nodes R=Routes P=Ports I=Info AP1=AP1BOX AP=AP2BOX AP4=AP4BOX ?=HILFE <br />
r r <br />
APAPRS:AP1NOD} Routes <br />
... <br />
&gt; 3 AE5E-14   192  72  375    0   0% 0 0 08:01  0 192 <br />
... <br />
axm 3 <br />
APAPRS:AP1NOD} AXIP Mheard for Port 3 <br />
... <br />
AE5E-14   216.172.112.208 U 8093   Sun Apr 19 08:19:26 2026 <br />
... <br />
c ae5e-14 <br />
APAPRS:AP1NOD} Connected to 5ENODE:AE5E-14 <br />
Enter 'INFO' for connection information. <br />
BPQ32:AE5E-14} DXC DXA BBS CHAT CONNECT BYE INFO NODES ROUTES PORTS USERS MHEARD <br />
axm 1 <br />
5ENODE:AE5E-14} AXIP Mheard for Port 1 <br />
... <br />
AP1NOD    84.146.198.4    U 10093  Sun Apr 19 08:24:14 2026 K <br />
AP2NOD    84.146.198.4    U 10093  Sun Apr 19 08:20:28 2026 <br />
<br />
Ronald Stordahl scheint der Benutzer zu sein. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Stordahl" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Stordahl</a><br />
<br />
Wobei ich nicht weiß wer zu wem die Verbindung aufgebaut hat. Aber diese einfachen Auto Uplink Funktionen wie sie BPQ mit Autoaddmap, oder auch TNN und XNet haben sind einfach Gift für das Netz. <br />
<br />
55 &amp; 73 Marc-Andre]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Moin!<br />
<br />
Mir ist aufgefallen das in der Nodes Liste auch eindeutige Amateurfunk Stationen zu finden sind. Ich habe mindestens eine solche Verbindung identifiziert und möchte darum bitte diese zu kappen. Und das jeder Sysop sich verdammt nochmal um seine Station kümmert und ein Auge drauf hält. <br />
<br />
NX284:WITTNG} Connected to AP1NOD <br />
Willkommen im Network-Node-Hannover/Ahlem &gt;&gt;AP1NOD&lt;&lt; AXIP/APRS/Gateway <br />
              &gt;&gt; Apolo Netzwerk System Hannover Stadt &lt;&lt; <br />
N=Nodes R=Routes P=Ports I=Info AP1=AP1BOX AP=AP2BOX AP4=AP4BOX ?=HILFE <br />
r r <br />
APAPRS:AP1NOD} Routes <br />
... <br />
&gt; 3 AE5E-14   192  72  375    0   0% 0 0 08:01  0 192 <br />
... <br />
axm 3 <br />
APAPRS:AP1NOD} AXIP Mheard for Port 3 <br />
... <br />
AE5E-14   216.172.112.208 U 8093   Sun Apr 19 08:19:26 2026 <br />
... <br />
c ae5e-14 <br />
APAPRS:AP1NOD} Connected to 5ENODE:AE5E-14 <br />
Enter 'INFO' for connection information. <br />
BPQ32:AE5E-14} DXC DXA BBS CHAT CONNECT BYE INFO NODES ROUTES PORTS USERS MHEARD <br />
axm 1 <br />
5ENODE:AE5E-14} AXIP Mheard for Port 1 <br />
... <br />
AP1NOD    84.146.198.4    U 10093  Sun Apr 19 08:24:14 2026 K <br />
AP2NOD    84.146.198.4    U 10093  Sun Apr 19 08:20:28 2026 <br />
<br />
Ronald Stordahl scheint der Benutzer zu sein. <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Stordahl" target="_blank" rel="noopener" class="mycode_url">https://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Stordahl</a><br />
<br />
Wobei ich nicht weiß wer zu wem die Verbindung aufgebaut hat. Aber diese einfachen Auto Uplink Funktionen wie sie BPQ mit Autoaddmap, oder auch TNN und XNet haben sind einfach Gift für das Netz. <br />
<br />
55 &amp; 73 Marc-Andre]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[MH Liste 18.04.2026]]></title>
			<link>https://lk0nod.de/forum/thread-907.html</link>
			<pubDate>Sat, 18 Apr 2026 06:20:27 +0200</pubDate>
			<dc:creator><![CDATA[<a href="https://lk0nod.de/forum/member.php?action=profile&uid=1">DQB906</a>]]></dc:creator>
			<guid isPermaLink="false">https://lk0nod.de/forum/thread-907.html</guid>
			<description><![CDATA[LK0NRW:LK0NOD} Heard List for Port 1<br />
LK1NOD     00:00:04:08    <br />
CT3NOD     00:00:08:46    <br />
DCT645-10  00:00:12:18    via CT1NET,CT3NOD*,WIDE2-2<br />
LK1-1      00:00:17:32    <br />
DQB906-15  00:00:18:06    <br />
STRELA-1   00:00:18:06    <br />
DCT645-12  00:05:10:16    <br />
STRELA-2   00:05:14:58    <br />
DCT645-3   00:05:26:34    <br />
DCT645-11  00:05:57:24    <br />
DCT645-15  00:07:38:13    <br />
DCT645-5   00:07:54:32    <br />
DCT645     00:07:55:05    <br />
STRELA-7   00:08:41:39    <br />
DQB906     00:09:15:35    <br />
STRELA-4   00:09:44:31    <br />
DCT645-4   00:09:44:31    <br />
DQB906-1   02:22:12:49    <br />
DME53      02:23:18:23    <br />
LK2-4      02:23:19:07    <br />
LK2-1      03:00:16:38    <br />
LK2NOD     03:07:40:05    <br />
LK2-7      03:10:24:23    <br />
CT0NOD     04:19:53:28    <br />
LK7CB-15   05:23:21:08    <br />
CT1NET     06:03:04:36    <br />
DATZE-1    06:03:52:40    <br />
DATZE-2    06:04:13:31    <br />
CT1PI-1    06:21:17:24    <br />
CT1PI      06:21:22:16]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[LK0NRW:LK0NOD} Heard List for Port 1<br />
LK1NOD     00:00:04:08    <br />
CT3NOD     00:00:08:46    <br />
DCT645-10  00:00:12:18    via CT1NET,CT3NOD*,WIDE2-2<br />
LK1-1      00:00:17:32    <br />
DQB906-15  00:00:18:06    <br />
STRELA-1   00:00:18:06    <br />
DCT645-12  00:05:10:16    <br />
STRELA-2   00:05:14:58    <br />
DCT645-3   00:05:26:34    <br />
DCT645-11  00:05:57:24    <br />
DCT645-15  00:07:38:13    <br />
DCT645-5   00:07:54:32    <br />
DCT645     00:07:55:05    <br />
STRELA-7   00:08:41:39    <br />
DQB906     00:09:15:35    <br />
STRELA-4   00:09:44:31    <br />
DCT645-4   00:09:44:31    <br />
DQB906-1   02:22:12:49    <br />
DME53      02:23:18:23    <br />
LK2-4      02:23:19:07    <br />
LK2-1      03:00:16:38    <br />
LK2NOD     03:07:40:05    <br />
LK2-7      03:10:24:23    <br />
CT0NOD     04:19:53:28    <br />
LK7CB-15   05:23:21:08    <br />
CT1NET     06:03:04:36    <br />
DATZE-1    06:03:52:40    <br />
DATZE-2    06:04:13:31    <br />
CT1PI-1    06:21:17:24    <br />
CT1PI      06:21:22:16]]></content:encoded>
		</item>
	</channel>
</rss>